Archiv der Kategorie: Joschis Cocktailbar

Eiskaffee light – fast ohne Kalorien, aber trotzdem lecker

Einleitung

Falls ich bei richtigem Sommerwetter mal tagsüber zuhause sein sollte, koche ich in der Früh schon eine Kanne guten Dallmayr Bohnenkaffee und stelle ihn in den Kühlschrank, für meinen erfrischenden Eiskaffee light.

Zutaten

Pro Portion:
2 Tassen eisgekühlter guter Bohnenkaffee, 1 Tasse fettarme H-Milch, ebenfalls gut gekühlt, 1 Teel. Vanillezucker, 4-5 Eiswürfel.

Zubereitung

Alle Zutaten kräftig verrühren und mit Strohhalm in einem hohen Glas servieren. Das wars schon – schlürfen und geniessen!

Anmerkung:

Bitte H-Milch nehmen, frische Milch gerinnt leicht, wenn sie eisgekühlt ist, und schmeckt dann fettig, das ist nicht so lecker.

 

Ihre Meinung ist mir wichtig! Bitte bewerten sie dieses Rezept:

Salatbowle aus El Salvador

Einleitung

Dieses sehr schmackhafte und erfrischende Rezept habe ich von einer Email-Freundin aus Südamerika bekommen. Dort wird es in grossen Glaskrügen zusammengemischt, und steht immer im Kühlschrank bereit, wenn jemand eine Erfrischung braucht. Die Bowle gibt auch einen herrlichen alkoholfreien Aperitiv ab, überraschen sie ihre Gäste mal mit diesem ungewöhnlichen Drink!

Zutaten

Für etwa 12 Portionen:
6 Tassen Wasser, 1 Tasse Orangensaft, 1/2 Tassen Zitronensaft.
2 Tassen kleingewürfelte Ananas (möglichst frisch, nur im äussersten Notfall aus der Dose), 1 mittelgroße reife Mango, geschält und feingewürfelt, 1 grüner, saurer Apfel (Granny Smith) mit der Schale feingewürfelt, 1 Tasse in sehr feine Streifchen geschnittener Eisbergsalat.
Zucker (brauner schmeckt am Besten) nach Geschmack, etwa 1/2 Tasse.
1 Tasse frische Erdbeeren.

Zubereitung

Wasser, Säfte und Zucker verrühren, bis der Zucker gelöst ist, dann kleingewürfelte Früchte (bis auf die Erdbeeren) und geschnittenen Salat zugeben. Mindestens über Nacht kaltstellen. Zum Servieren die in dünne Scheiben geschnittenen Erdbeeren zugeben, jede Portion mit einem Strohhalm zum Trinken und einem Löffel für das Obst servieren.

Ihre Meinung ist mir wichtig! Bitte bewerten sie dieses Rezept:

Zombie Zero und „echter“ Zombie

Einleitung

Der Zombie heißt Zombie, weil auch starke Männer nach einem Genuß mehrer Gläser davon glasige Augen kriegen, und einen seltsamen Gang. Ich liefere unten eine Version für Erwachsene, neben der ich in meinem Kochheft „entschärfte Fassung“ notiert habe. Ich will echt gar nicht wissen, was in der Originalversion noch alles drin war!

Aber jetzt gibt es erst einmal einen:

Kids-geeigneten Zombie Zero

Aus 1/2 Tasse kochendem Wasser, 2 Teel. Caro-Kaffee und 2 Teel. Zucker einen starken Caro brauen, abkühlen lassen. Ein großes hohes Glas zur Hälfte mit gestossenem Eis füllen. 4 cl Caro, 2 cl Orangensaft, 2 cl Kirschsaft und 2 cl Limettensaft darübergeben, mit reichlich Maracujasaft aufgiessen und mit etwas Zimt bestreuen. Dazu einen Strohhalm und einen Fruchtspieß reichen.

 Der Zombie „mit“ geht so:

4 cl Kaluah (Kaffelikör), 2 cl Kirschlikör, 2 cl brauner und 4 cl weißer Rum in ein halb mit Eis gefülltes Glas geben, mit Maracujasaft auffüllen und mit etwas Zimt bestreuen.
Vorsicht! Davon sollte man echt nicht mehr als einen trinken, der zieht einem ganz schnell die Latschen aus.

Ihre Meinung ist mir wichtig! Bitte bewerten sie dieses Rezept:

Baby Cuba Libre

Einleitung

Den bekannten Cola-Longdrink kann man auch einwandfrei bleifrei zubereiten.

Zutaten

Pro Portion: 1 cl. Zitronen- oder Limettensaft, 2 cl Orangensaft, 4-5 Eiswürfel, eiskaltes Cola oder Spezi zum auffüllen.

Zubereitung

Eiswürfel in ein Longdrinkglas geben, Säfte darübergeben und vorsichtig mit Cola oder Spezi auffüllen, der Drink soll unten hell und oben colabraun aussehen. Mit Strohhalm servieren.

Tipp:

Cuba Libre mit Standgas: statt Orangensaft 2 cl Rum nehmen.

Ihre Meinung ist mir wichtig! Bitte bewerten sie dieses Rezept:

Lumumba – was haben wir gerätselt!

Einleitung

Ich glaube, ich hab schon mal erzählt, dass ich und ein paar Schulfreundinnen immer in der Waikiki Bar abgehängt und dem Barkeeper auf den Senkel gegangen sind, weil wir seine Rezepte haben wollten. Das vom Lumumba hat er lange nicht rausgerückt, da war eine geheime Zutat dabei, die er nicht verraten wollte. Schließlich hat er aber doch kapituliert. Hier erstmal die bleifreie Version:

Lumumba Virgen:

4 cl Kirschsirup und 1 cl Mandelsirup in ein Glas geben, mit Eiswürfeln zur Hälfte auffüllen. Dann mit einfachem, billigem H-Kakao aus dem Tetrapack auffüllen und mit Strohhalm servieren.
Der H-Kakao war’s! Der ist nämlich so gut homogenisiert und stabilisiert, dass er nicht gerinnt, und schön süß, wie er für diesen lieblichen Cocktail sein muß.

Tipp:

Falls Sie keinen Mandelsirup bekommen, nehmen Sie 2 Tropfen Bittermandel-Backaroma.

Einen alkoholischen Lumumba macht man so:

2-4 cl einfachen Weinbrand (Mariacron, Chantre) in ein Glas geben, mit Eiswürfeln zur Hälfte auffüllen. Dann mit H-Kakao auffüllen und mit Strohhalm servieren.

HandgeHandgemalte Illustration lumumba

Handgemalte Illustration lumumba

Tipp:

Der Lumumba schmeckt nicht besser, wenn Sie z.B. einen teuren Cognac verwenden, im Gegenteil, da fehlt dann der „Biß“ des einfachen Schnapses. Lumumba ist ein arme-Leute-Cocktail, und was haben wir armen Schülerinnen den gern geschlürft!

Ihre Meinung ist mir wichtig! Bitte bewerten sie dieses Rezept:

Tipps aus Joschis Cocktailbar

Einleitung

Wenn man gerne Cocktails mixt – und das werden Sie, weil ihre Kinder so wild drauf sind! – kommt man um ein paar Fachbegriffe und Zubehör nicht herum. Ich erkläre hier einige davon, und ergänze die Liste im Lauf der Zeit.

Crusta-Rand:

Ein Zuckerrand auf dem Glas, sehr dekorativ. Man gießt in eine Untertasse ein wenig Zitronensaft, in eine zweite gibt man 2 El. Zucker. Dann taucht man die Gläser mit dem Rand zuerst in Saft, dann stippt man sie ganz leicht in den Zucker – feddisch!

Shaker:

Ein becherartiges Gefäß mit dicht schließendem Deckel, in dem Drinks geschüttelt werden, damit sich die Zutaten gut vermischen. Ersatzweise tut es auch ein großes Marmeladenglas mit Schraubdeckel.

Barsieb:

Ein rundes Sieb, durch das mit Eis geschüttelte Drinks ins Glas geschüttet werden, so daß die Eiswürfel zurückbleiben. Ersatzweise ein ganz normales Teesieb nehmen.

Zuckersirup:

Kann man teuer kaufen oder selbermachen. Rezept kommt noch.

Grenadine:

Granatapfelsirup (ohne Alkohol) verleiht vielen Drinks eine schöne rote Farbe und ein vollmundiges, fruchtiges Aroma. Schauen Sie mal in einem griechischen oder türkischen Geschäft danach, da ist er oft günstig zu haben!

Backaroma:

Kann man tropfenweise statt manchen Spirituosen einsetzen, wenn man alkoholfreie Cocktails mixen möchte. Bittermandelaroma ersetzt Amaretto, Zitrusaroma kann man statt Cointreau nehmen.

Ihre Meinung ist mir wichtig! Bitte bewerten sie dieses Rezept:

Etwas Warmes braucht der Mensch: Sangria-Punsch

Einleitung

Ich mache einen leckeren Sangria-Punsch, der paßt gut in die kalte Jahreszeit und hat nicht ganz so viele Umdrehungen wie ein normaler Glühwein.

Zutaten

Für 4 Portionen:
1/2 l Sangria (Tetrapack), je 1/4 l Orangensaft und Apfelsaft, Saft 1/2 Zitrone. Eine Zimtstange, 5 Nelken, ein paar Krümel Muskatnuß, eine Msp. Kardamom, 3 Körner Piment, 1 Pck. Vanillezucker.

Zubereitung

Alles zusammen in einen Topf geben, umrühren bis der Vanillezucker gelöst ist und bei kleiner Flamme gut durchziehen lassen, etwa eine halbe Stunde lang, bis die Mischung fast kocht, Zum servieren durch ein feines Sieb gießen, Ganz heiß servieren!

Tipp:

Die fertig gekauften Glühweine sind manchmal eher penetrant gewürzt. Sangria aus dem Tetrapack schmeckt meistens mild-lieblich und läßt sich gut nach eigenem Geschmack würzen.

Handgemalte Illustration punsch-am-abend

Handgemalte Illustration punsch-am-abend

Ihre Meinung ist mir wichtig! Bitte bewerten sie dieses Rezept:

Bowle a la Madame Babette – das Rezept zum Titelbild

Einleitung

Oben auf meiner Seite seht ihr das tolle Sommerbüffet zur Grillparty im Schloß, und natürlich hat Madame Babette (benannt nach unserer Oma Barbara, die „Babette“ oder „Barbet“ gerufen wurde)  ihre berühmte Sommerbowle dazugemacht. Das Rezept muß natürlich sofort hier rein!

Zu Geburtstagen, Grillpartys und sonstigen Festen macht Madame Babette ihre berühmte Bowle mit vielen Früchten. Das sehr schmackhafte Rezept ist angelehnt an den bekannten Cocktail “Planters Punch”, aber ohne Alkohol, weil ja Kinder dabei sind. Eine wichtige Zutat ist Grenadine, das ist Granatapfelsirup, da muss man beim Einkaufen ein bisschen danach suchen. Ohne Grenadine schmeckts aber nicht so wie es soll, dann wirds halt nur eine Obstbowle.

Zutaten

ca. 20 Bowlentässchen voll:

1 Tasse Grenadine,
1 Tasse Zitronensaft,
je 3 Tassen Ananassaft, Grapefruitsaft, Orangensaft.
3 Tassen fein gewürfeltes Obst: Ananasstücke, Orangen- und Grapefruitfilets, Cocktailkirschen (keine anderen nehmen, wird sonst matschig), wenn man hat auch Mango, Papaya und Kiwi. Pfirsiche und Apfel sind auch gut, Melone ebenso.
Zum Aufgiessen: Mineralwasser, Zitronen-oder Orangenlimo, für die Erwachsenen gut gekühlten Sekt.

Zubereitung

Säfte und Obst gut miteinander verrühren und sehr gut (!) kühlen. Man kann übrigens auch wesentlich mehr Obst nehmen, dann gibts halt viel zum Löffeln.

Zum Servieren jeweils ein Bowleglas halb voll giessen, Obststückchen mit rein geben, mit Sprudel oder Limo aufgiessen (Limo wird meistens lieber genommen, weil es mit Sprudel nicht süß genug ist für Kinder). Für die Erwachsenen nimmt man Sekt, und wer einen Original Planters Punch haben will, gießt sich einen Schuß Rum ins Glas.
Mit Strohhalm und Löffeln servieren.

Ihre Meinung ist mir wichtig! Bitte bewerten sie dieses Rezept:

Shirley Temple für Kiddies

Benannt nach einem Kinderstar der 50er Jahre. Sehr erfrischend!

  • 2cl Zitronensaft
  • 4cl Kirschsaft
  • Ginger Ale
  • Eiswürfel

Einige Eiswürfel in ein Longdrinkglas geben, Zitronensaft und Kirschsaft darübergießen und mit Ginger Ale auffüllen, mit Strohhalm servieren. Dazu passen Früchtespiesschen.

Handgemalte Illustration shirley-temple

Handgemalte Illustration shirley-temple

Ihre Meinung ist mir wichtig! Bitte bewerten sie dieses Rezept: