Herzlich Willkommen beim Inselfisch-Kochbuch!

Liebe Freundinnen und Freunde meines Online-Kochbuchs,

ich habe mir etwas Neues für die Startseite überlegt: ab jetzt werde ich hier an prominenter Stelle das „Rezept der Woche“ präsentieren. Es wird immer etwas zur Saison passendes sein, und ich werde zusätzliche Einkaufstipps, Zubereitungshinweise und Beilagenempfehlungen geben. Wenn es passt, kann das auch ein „Menü der Woche“ werden, mit einer netten Vorspeise und einem harmonisierenden Dessert. Den Anfang macht zur Kirchweih ein Traditionsrezept:

Das Rezept der Woche: Klassischer Entenbraten

Einleitung

Eine ganze Ente zuzubereiten ist nicht wirklich schwierig, aber man macht es so selten, dass man dann die nötigen Tipps und Tricks nicht immer parat hat. Deswegen habe ich hier einmal ganz genau aufgeschrieben wie es geht, damit der Festtagsbraten auch gelingt.

Menü-Empfehlung

Zu einer Ente muss man kein Menü komponieren, mit Sauce und Knödeln und Blaukraut wird man auch ohne Vorspeise und Dessert angenehm satt. Das Blaukraut können sie auch aus dem Glas oder aus der Dose nehmen, und nach dem Rezept Blaukraut á la Oma selbst verfeinern. Wenn sie Gäste haben die partout kein Blaukraut mögen, servieren sie stattdessen einen gemischten Salat, hier passt zum Beispiel der Fruchtige Wintersalat a la Oma ganz ausgezeichnet. Dazu unbedingt noch ein Gläschen Wildpreiselbeeren und Kartoffelknödel, und das Festessen ist komplett!

Zutaten

Für 3-4 Portionen:

1 Ente von ca. 2 kg (möglichst mit Innereien), Salz, Pfeffer Thymian und nach Geschmack etwas durchgedrückter Knoblauch, einige Stengel Petersilie. 50 g Speck oder Bacon, 2 Zwiebeln, 1 Möhrchen, jeweils ein kleines Stück Lauch und Sellerie. 3/4 l Hühnerbrühe, 1/2 Glas milder Rotwein, evtl. ein Bratensaftwürfel, wenn man mag ein Schuß Sahne.

Zubereitung

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ente innen und aussen mit Salz, Pfeffer, Thymian und Knoblauch einreiben, Petersilie in den Bauch stecken und mit der Brust nach unten in eine große Bratrein legen. Zwiebeln, Speck und Gemüse fein würfeln, mit den Innereien um die Ente herum verteilen und ca. 1/4 l heiße Brühe angießen. In den Backofen schieben und etwa 1 1/2 Stunden schön braun braten, dabei immer wieder nach Bedarf etwas heiße Brühe angießen, damit das Saucengemüse nicht verbrennt. Es soll allerdings erstmal schon schön anbräunen, erst Brühe nachgießen wenn die Gemüsewürfelchen schon eine hübsche Röstfarbe haben. Falls die Brühe ausgeht (dann ist der Backofen wahrscheinlich einen Tick zu heiß), einfach mit heißem Wasser angießen.

Nach 1 1/2 Stunden Ente umdrehen und die Brustseite noch schön bräunen lassen. (Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um die Knödel ins Wasser zu tun). Nach insgesamt 2 Stunden Bratzeit die Ente herausheben und etwa 5 Minuten ruhen lassen, bevor man sie tranchiert.

Jetzt macht man am besten Arbeitsteilung: eine Person tranchiert den Vogel, eine zweite kümmert sich um die Sauce und um die Knödel.

Bratensatz mit der restlichen Brühe (oder noch etwas Wasser) und dem Rotwein loskochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und evtl. einen Bratensaftwürfel einrühren und nochmal aufkochen lassen, nach Belieben die Sahne unterziehen und gleich servieren. Guten Appetit!

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Hier habe ich ein kleines Kontaktformular vorbereitet, mit dem ihr mir direkt eine Kurznachricht schicken könnte, ihr müßt dafür weder eure E-Mail noch euren richtigen Namen eingeben, und den Inhalt der Nachricht bekomme nur ich zu sehen, der ist absolut vertraulich. Traut euch, schreibt mir was!


Viele liebe Grüße an alle,

Evi (auch bekannt als inselfisch)

inselfisch_schneidet_knofi

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inselfisch_bunt

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