Chilibutter: simpel, aber wirkungsvoll

Einleitung

Wahrscheinlich haben Sie von der ganzen asiatischen Kocherei eh noch Chilies übrig, damit machen wir in Erwartung der nächsten Grillsaison oder des nächsten Fleischfondues eine Chilibutter.

Zutaten

125 g Butter, 1 Teel. Zitronensaft, 1 durchgepreßte Knoblauchzehe, 1/4 Teel. Salz, 3-6 frische Chilies (am schönsten rot/gelb/grün gemischt), geputzt und feingewürfelt.

Zubereitung

Butter bei Zimmertemperatur weich werden lassen, restliche Zutaten gründlich untermischen.
Das schmeckt toll zu kurzgebratenem oder gegrillten Fleisch, ist eine feine Zutat zu frischem Fisch und verfeinert auch gedünstete Gemüse.

Tipp für Singles:

Chilibutter eignet sich super zum Einfrieren, am besten eine Rolle formen und nach Bedarf Scheibchen absägen, die sind schnell aufgetaut.

Viele-Kräuter-Butter

Einleitung

Man weiß, es wird Frühling, wenn ich bei einem Besuch bei meiner Ma mit der Nase am Boden und der Küchenschere im Anschlag durch den Garten wandere, auf der Suche nach zarten jungen Kräutern. Aus dieser ersten Ernte mache ich dann meistens eine Kräuterbutter, weil die meiner Erfahrung nach das zarte Aroma am Besten konserviert und hervorragend zum Einfrieren geeignet ist. Zu jeder anderen Jahreszeit greift man auf die zarten Kräutertöpfchen aus dem Supermarkt oder aus der Gärtnerei zurück, wenn man keinen Garten hat, dann genügen auch weniger Sorten, wird halt nicht ganz so fein.

Zutaten

250 g Süßrahmbutter (s. Tipp unten)
Abgezupfte zarte grüne Kräuterblättchen, etwa:
– je 1 Kaffeetasse voll Basilikum, Petersilie, Zitronenmelisse
– je 1/2 Tasse Oregano, Thymian, Bohnenkraut, Schnittlauch
– je ein paar Blättchen: Liebstöckel, Ysop, Beifuß, Kresse und was sich sonst noch so findet.
Einige Zehen frischer grüner Knoblauch (keinen getrockneten nehmen, lieber weglassen!), Salz und Pfeffer.

Ja, das sind viele Kräuter für das Stückchen Butter, aber das ist schon richtig so, und daher der Name!

Zubereitung

Butter auf ein kalt abgespultes Brett legen und etwas flachstreichen, Salzen und Pfeffern, Knoblauchsaft durch die Presse dazugeben, Kräuter darüberschütten. Mit dem Wiegemesser oder einem stabilen Küchenmesser die Kräuter hacken, dabei in die Butter einarbeiten. Wenn man es richtig macht, mischt sich dabei der Kräutersaft mit der Butter, die wird richtig schön quietschgrün. Weiterhacken, bis alle Kräuter fein  zerkleinert sind. Zu einer Rolle formen, was man nicht am selben Tag verbraucht gleich einfrieren.
Viele-Kräuter-Butter paßt zu frischem Gemüse, zu Fisch und zu jeder Art kurzgebratenem Fleisch, und auch ganz super zum Fondue.

Tipp:

Achten Sie darauf, daß Sie keine „mildgesäuerte“ Butter erwischen, sondern wirklich frische Süßrahmbutter, die schmeckt bei dieser Zubereitungsart wesentlich feiner!

 

Preiselbeer-Meerrettich-Sahne

Einleitung

Die paßt zu kaltem Baten, zu Schinken oder Kassler Ripperl, und auch zum Fondue.

Zutaten und Zubereitung

Eigentlich eine ganz einfache Sache: man vermischt eine Tasse geschlagene Sahne mit 2-3 El. Preiselbeerkompott und gibt so viel frischgeriebenen Meerrettich daran, wie einem schmeckt, 1/2 bis 2 Teelöffel etwa. Das darf schon einen deutlichen Biß haben!

Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht! Preiselbeerkompott gibt es in guter Qualität überall zu kaufen, aber frischgeriebenen Meerrettich findet man meistens nur auf dem Markt, oder man muß ihn selber reiben. Mit Meerrettichzubereitungen aus dem Glas, die bereits mit Sahne oder Mayonnaise vermischt sind, wird die Sauce nur halb so gut. Man kanns schon essen, aber die Variante mit dem frischen Meerrettich ist ungleich delikater!

Apfel-Streusel-Kuchen

Einleitung

Jetzt ist Apfelzeit! Dieser Kuchen gelingt besonders fein, wenn man gemischte Äpfel nimmt, sowohl säuerliche als auch süße.

Handgemalte Illustration apfel

Handgemalte Illustration apfel

Zutaten

1 Rezept Mürbteig, dafür braucht man:
250 g Mehl
1 Tl Backpulver
100 g Zucker
1 Ei
1 Pck. Vanillezucker
125 g Butter

1/2 Rezept Streusel, dafür braucht man:
125 g Mehl, 1/2 Teel. Zimt, 75 g. Zucker, 75 g kalte Butter.

Zusätzlich: 7-8 gemischte Äpfel, 2 El. Zitronensaft, 3 El. Honig, 1 Teel. Zimt.

Zubereitung

Äpfel schälen, putzen, vierteln und in 1 cm dicke Scheibchen schneiden, mit Honig, Zitronensaft und Zimt gut mischen. Springform mit Mürbteig auslegen, dabei einen 2-3 cm hohen Rand hochziehen. Äpfel daraufgeben, mit Streuseln bestreuen und bei 175 Grad etwa eine Stunde backen. Der Kuchen soll oben schön goldbraun werden und die Streusel dürfen etwas karamellisieren, dann schmeckts am Besten!

Tipp:

Der Apfel-Streuselkuchen schmeckt ganz frisch am Besten, er darf auch noch ein wenig lauwarm sein. Dazu Schlagsahne!

Apfelstreuselkuchen

Crumble: Amerikanisches zum Dessert

Einleitung

So ein Crumble ist wie ein Obsttörtchen verkehrtherum, der Belag kommt unten hin und der Teig drüber. Am bekanntesten sind Apfelcrumble und Rhabarbercrumble, aber man kann Crumbles nahezu mit jedem Obst oder auch einer Mischung zubereiten. Man kann einen grossen Crumble in einer feuerfesten Glasform von Springformgrösse zubereiten.
Für Desserts ist es aber am schönsten, wenn man kleine feuerfeste Förmchen verwendet, so daß jeder seinen eigenen kleinen Crumble bekommt.

Zutaten

Man braucht dafür für 4 Portionen:

1/2 Rezept Streusel wie sie hier beschrieben sind, dafür braucht man:
125 g Mehl, 1/2 Teel. Zimt, 75 g. Zucker, 75 g kalte Butter.

Zusätzlich: 1-2 El. Butter für die Förmchen,
4 El. Zucker
ca. 500 g geputztes, kleingeschnittenes Obst

Zubereitung

Förmchen dick ausbuttern, das mit dem Zucker vermischte Obst hineinfüllen und gleichmäßig mit Streuseln bestreuen. Bei 200 Grad 20-30 Minuten backen, noch heiss servieren.

Tipp:

Super schmeckt es, wenn man auf die fertigen Crumbles je eine Kugel Eis setzt!

Streusel für viele leckere Kuchen und Desserts (Grundrezept)

Einleitung

Streusel sind knusprig, Streusel sind lecker und schnell gemacht, und eignen sich besonders gut als feines Topping auf Obstkuchen, z.B. auf Apfel-oder Zwetschgenkuchen. Das hier angegebene Rezept reicht für ein Blech voll Kuchen, für eine Springform nimmt man einfach die Hälfte.

Zutaten

Man braucht:
250 g Mehl, 1 Teel. Zimt, 150 g. Zucker, 150 g kalte Butter.

Zubereitung

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, verkneten und zwischen den Fingern reiben, bis gleichmässige Krümel entstehen. Fertig!

Tipp:

Ich mache immer die ganze Menge Streusel, auch wenn ich nur einen Kuchen in einer Springform und kein ganzes Blech voll backe, und friere die Hälfte ein. Dann hat man nämlich immer was parat für einen zweiten Kuchen oder schnelles spontanes Dessert, einen Crumble, das Rezept gibt es gleich.

Käse-Kirsch-Kuchen oder Käse-Mandarinen-Kuchen (fein wie vom besten Konditor!)

Einleitung

Dieser Kuchen wird so richtig edel, da könnte manchenr Konditor neidisch werden. Am besten schmeckt er gut gekühlt!

Zutaten

1 Rezept Mürbteig wie er hier beschrieben ist, dafür braucht man:
250          g             Mehl
1              Tl            Backpulver
100          g             Zucker
1                             Ei
1              Pck.        Vanillezucker
125          g             Butter

1/2 Rezept Käsekuchenfüllung wie sie beim Reiter-Alm-Kuchen beschrieben ist, dafür braucht man:
100          g             Zucker
1              Pck.        Vanillezucker
1              El            Öl
1                             Ei
1/2                             Zitrone (nur Saft)
1/2          Tl            Backpulver
250          g             Quark (ich nehme 40%igen, gelingt aber auch mit Magerquark)
1/8          l               Sahne
1/8          l               Milch
1              Pck.        Vanillepuddingpulver

Zusätzlich 1 grosses Glas Schattenmorellen oder Kaiserkirschen, Abtropfgewicht ca. 400 Gramm.

Zubereitung

Sauerkirschen auf ein Sieb schütten und sehr gut abtropfen lassen, dann auf dem Mürbteigboden verteilen. Quarkmasse darübergiessen, bei 175 Grad ca. 1 Std. backen.

Tipp

Köstlich ist auch ein Käsekuchen mit Mandarinen, dazu eine grosse Dose Mandarinen verwenden ( ca. 840 Gramm) und gut abtropfen lassen.

 Kaesekuchen-mit-Mandarinen

Käse-Apfel-Kuchen

Einleitung

Am schmackhaftesten wird dieser köstliche Kuchen, wenn man gemischte Äpfel verwendet, sowohl süße als auch säuerliche Sorten.

Zutaten

1 Rezept Mürbteig wie er hier beschrieben ist, dafür braucht man:
250          g             Mehl
1              Tl            Backpulver
100          g             Zucker
1                             Ei
1              Pck.        Vanillezucker
125          g             Butter

1/2 Rezept Käsekuchenfüllung wie sie beim Reiter-Alm-Kuchen beschrieben ist, dafür braucht man:
100          g             Zucker
1              Pck.        Vanillezucker
1              El            Öl
1                             Ei
1/2                             Zitrone (nur Saft)
1/2          Tl            Backpulver
250          g             Quark (ich nehme 40%igen, gelingt aber auch mit Magerquark)
1/8          l               Sahne
1/8          l               Milch
1              Pck.        Vanillepuddingpulver

Zusätzlich 5-6 möglichst aromatische Äpfel, Saft 1 Zitrone

Zubereitung

Äpfel schälen, vierteln und Kernhaus ausschneiden, Apfelstücke in 1/2 cm dünne Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft vermischen und auf dem Mürbteigboden verteilen, die Quarkmasse darübergiessen. Bei 175 Grad ca. 1 Std. backen.

Reiter-Alm-Kuchen, der köstlichste Käsekuchen (Grundrezept)

Einleitung

Von der Reiter-Alm im schönen Chiemgau stammt dieses wunderbare Rezept. Der Kuchen ist einfach zuzubereiten, gelingt sicher und schmeckt einfach himmlisch!

Handgemalte Illustration: bernhard die maus mit kaskuchen

Handgemalte Illustration: bernhard die maus mit kaskuchen

Zutaten

1 Rezept Mürbteig wie er hier beschrieben ist, dafür braucht man:
250 g Mehl, 1 Teelöffel Backpulver, 100 g Zucker, 1 Ei, 1 Päckchen Vanillezucker, 125 g kalte Butter.

Für die Füllung:
200  g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 El. Öl, 2 Eier, Saft 1 Zitrone.
1/2 Teelöffel Backpulver, 500 g Quark (ich nehme 40%igen, gelingt aber auch mit Magerquark), 1/4 l Sahne, 1/4 l Milch, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver.

Zubereitung

Mürbteig wie im Grundrezept beschrieben zubereiten, eine Springform damit auslegen und einen kleinen Rand hochziehen.

Für die Füllung die Zutaten von Zucker bis Zitronensaft gut schaumig rühren, restliche Zutaten unterrühren und die Masse auf den vorbereiteten Mürbteigboden giessen. Das ist eine sehr flüssige Masse, aber das ist schon in Ordnung so, der Kuchen wird nach dem Backen schnittfest.
Bei 175 Grad ca. 1 Std. backen, falls der Kuchen zu dunkel wird, mit einem Blatt Alufolie abdecken.

Tipp:

Diesen feinen Quarkbelag verwendet man auch für Käsekuchen mit Obst, zum Beispiel Käse-Kirsch und Käse-Apfelkuchen , dann nimmt man allerdings nur die Hälfte der Quarkmasse.

Mürbteig – wunderbarer Teigboden für viele verschiedene Kuchen (Grundrezept)

Einleitung

Dieser locker-knusprige Mürbteig ist eine feine Grundlage für viele leckere Kuchen, mit Obst- oder Quarkfüllung oder Kombinationen von beidem. Links zu den Rezepten gibt es unten!

Achtung: Mürbteig nur mit kühlschrankkalter Butter zubereiten, sonst wird das entsetzlich klebrig!

Zutaten

Mürbteig für eine Springform von circa 28 cm Durchmesser:

250 g Mehl, 1 Teelöffel Backpulver, 100 g Zucker, 1 Ei, 1 Päckchen Vanillezucker, 125 g kalte Butter.

Für eine Springform von 32 cm Durchmesser braucht man mehr Teig:

375 g Mehl, 1 1/2 Teel Backpulver, 150 g Zucker, 1 Ei und 1 Eigelb, 2 Pck Vanillezucker, 190 g Butter,

Zubereitung

Mehl, Backpulver und Zucker auf die Arbeitsfläche schütten, Butter darauflegen und mit einem grossen Messer in kleinere Stückchen schneiden, dabei arbeitet man schon etwas Mehl und Zucker ein. Das Ei dazuschlagen, jetzt mit den Händen alles verkneten, bis ein glatter Teig entsteht, da knetet man schon ein paar Minuten bis alle Krümel zusammenhalten, nicht ungeduldig werden.
Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Teig etwas flach und rund drücken und mit dem Nudelholz plattwalzen bis er rundum zwei, drei Zentimeter grösser  als der Boden der Form ist., in die Form legen und den Teig am Rand mit den Fingerspitzen  hochdrücken. Wenn man den Teig nicht gleich weiterverarbeitet, in den Kühlschrank stellen.

Tipp:

Damit macht man z.B:
Reiter-Alm-Kuchen (Käsekuchen)
Käse-Kirsch und Käse-Apfelkuchen
Apfelkuchen mit Streuseln
Mohnkuchen

Mürbteigboden

Mürbteigboden