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Apfel-Topfen-Strudel fix fertig mit fertigem Strudelteig

Einleitung

Wenn ich von den Frühlingsröllchen ein paar Blätter Strudelteig übrig habe, mache ich diesen schnellen Strudel. Man kann ihn als süsses Hauptgericht mit Vanillesauce servieren, oder zum Kaffee mit etwas Schlagsahne. Er eignet sich auch gut zum Einfrieren.

Zutaten

für ca. 4 Portionen:
4 Blätter frischer Strudelteig, 2 El Butter, 2 Äpfel, 1 Pck. Vanillepuddingpulver, etwas Zimt, 2 El Zucker, 250 g Quark, 4 El. Joghurt, 1 Ei.

Zubereitung

Äpfel schälen, vierteln, Kernhaus entfernen und in dünne Scheibchen schneiden. Quark mit Joghurt, Zucker, Zimt, Ei, Vanillepudding gut verrühren, Äpfel zugeben und mischen. Strudelteig mit flüssiger Butter einpinseln, je zwei Blätter übereinander legen, das werden zwei kleinere Strudel. Füllung gleichmässig verteilen, Seiten einschlagen und aufrollen, mit der Nahtstelle nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit der restlichen Butter bestreichen und bei 180 Grad ca. eine halbe Std backen. Lauwarm besonders gut, aber auch gut gekühlt sehr lecker.

Apfel-Topfen-Strudel

Hühnchen mit dreierlei Pilzen

Einleitung

Die chinesischen getrockneten Pilze bekommt man in sehr guter Qualität im Asia-Laden oder im Versandhandel. Sie sind sehr ergiebig, weil sie stark aufquellen und sehr aromatisch sind, wenn man sie mit kochendem Wasser überbrüht hat. Nur die Stiele muss man wegschneiden, die sind zäh.

Zutaten

für eine grosse Portion:
120 g Hühnchenbrustfilet, 2 cl Sojasauce, 2-4 Knoblauchzehen, 1 Stück Ingwer, 1 scharfe Chilischote oder auch mehr, wenn man es gern scharf hat. 2 Esslöffel Pflanzenöl, 2 Esslöffel gesalzene, geröstete Erdnüsse, 100 ml Kokosmilch, 2-4 Champignons, 2-3 getrocknete Mu-Err Pilze und 2-3 getrocknete Shiitake-Pilze, 1-2 Schalotten oder 1 kleine Zwiebel, 2-3 Frühlingszwiebeln oder ein Stück Lauch(nur das Weisse und Gelbe), Saft 1/2 Limette, Salz, Pfeffer, 1-2 Teel. brauner Zucker oder Hoisin-Sauce, Sojasauce zum Abschmecken, evtl. etwas Orangensaft oder Ananassaft zum Verdünnen.

Zubereitung

Hühnchen in 1/2 cm breite Streifen schneiden, mit Sojasauce und 1 durchgedrückten Knoblauchzehe marinieren, bis die restlichen Vorbereitungen erledigt sind.
Getrocknete Pilze mit kochendem Wasser überbrühen und 15 Min stehen lassen, dann abspülen und in Streifen schneiden. Frische Pilze putzen und in Scheibchen schneiden. Kokosmilch und Erdnüsse im Mixer pürieren. Knoblauch und Ingwer fein würfeln. Chilischote entkernen und in feine Streifen schneiden. Zwiebel oder Schalotte und Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden. 1 Esslöffel Öl in einer grossen Pfanne oder im Wok erhitzen, Knoblauch und Ingwer scharf anbraten. Hühnchen zugeben und ein, zwei Minuten scharf anbraten, dann herausnehmen. Zweiten Esslöffel Öl in die Pfanne geben, Zwiebel und Frühlingszwiebel oder Lauch und Pilze zugeben und zwei, drei Minuten unter stetem Rühren scharf anbraten. Pfanne vom Feuer nehmen, Hühnchenfleisch wieder zugeben. Pürierte Erdnüsse und Kokosmilch, Limettensaft und Gewürze zugeben, abschmecken. Nochmal kurz erhitzen, falls die Sauce zu dick ist noch etwas Saft unterrühren. Mit Reis servieren.

Hühnchen mit dreierlei Pilzen

Sterz (Kartoffelbrei), eine traumhaft gute Beilage

Einleitung

Sterz heisst auf altbairisch „Brei“, und wenn nichts anderes dazugesagt wird, ist immer Kartoffelbrei gemeint. Der ist eine sehr beliebte Beilage und wird bei uns immer frisch selbstgemacht, das geht recht flott und schmeckt tausendmal besser als aus dem Packerl. Für einen ordentlichen Sterz braucht man mehlige Kartoffeln, und ein wichtiges Werkzeug: einen Kartoffelstampfer. Manche machen Sterz auch mit dem Mixer, aber ich finde da wird er viel zu fein püriert, ich mag es lieber wenn die zerstampften Kartoffeln fluffig und locker sind, und das gelingt mit dem Kartoffelstampfer nun mal am Besten. Ausserdem hat man da nicht so ein Gebatzel mit dem abspülen 🙂

Zutaten

für 4 Portionen: 1 kg mehligkochende Kartoffeln, 2 Esslöffel Butter, 1/2 (oder etwas mehr) Tasse Milch, Salz. Nach Geschmack eine Prise geriebener Muskat oder gemahlener Kümmel.

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in 1 cm Scheibchen schneiden, in einen passenden Topf geben, mit ca. 1/2 Teelöffel Salz bestreuen und soviel Wasser aufgiessen, dass die Scheiben gerade eben bedeckt sind. In ca. 20 Minuten so weich kochen, dass die Scheiben beim anpieksen leicht auseinanderfallen. Das Wasser abgiessen, das geht am einfachsten wenn man die Kartoffeln in ein Sieb schüttet. Ein bisschen abtropfen und ausdampfen lassen. Topf zurück auf die ausgeschaltete Herdplatte stellen, Butter darin schmelzen und Milch angiessen. Kartoffeln wieder zugeben, mit dem Kartoffelstampfer locker zerdrücken und gut durchmischen, evtl. mit Muskat oder Kümmel abschmecken. Wir mögen es, wenn noch ein bisschen Stückchen zu sehen sind. Wenn die Kartoffeln sehr mehlig sind, muss man evtl. noch etwas mehr Milch zugeben, das muss man ausprobieren. Frisch und heiss servieren!

Tipp:

Kartoffelsterz kann man auch prima vorher zubereiten und dann im Microwave wieder warm machen. Er eignet sich auch zum portionsweisen Einfrieren in entsprechend kleinen (1/4 Liter) Tupperschüsserln, dann hat man immer eine leckere Beilage im Vorrat.

Sommerliche Hühner Leber Spießchen mit Sterz

Sommerliche Hühner Leber Spießchen mit Sterz

Leber Berliner Art mit Äpfeln und Zwiebeln für Singles

Einleitung

Im Original nimmt man Kalbsleber für dieses feine Gericht, ich mag aber auch Schweineleber oder Geflügelleberchen (Huhn oder Pute) dafür gern. Auf jeden Fall muss man mit etwas Gefühl braten, die Lebern sollen schon durch werden, aber keinesfalls trocken. Das erfordert etwas Übung. Solange die Leber auf Druck noch weich nachgibt, ist sie innen noch roh, aber wenn sie sich fest anfühlt gleich runter von der Hitze, dann ist sie fertig. Wenn man nicht sicher ist, kann man ein Eckchen anschneiden, das darf innen nicht mehr blutig sein.

Zutaten

für eine Portion:
1 Scheibe sauber geputzte Leber, ca 125 – 150 Gramm. 2-3 El Butter, 1 Apfel, 1 Zwiebel. Salz, Pfeffer.
Als Beilage Pellkartoffeln oder Kartoffelpüree.

Zubereitung

Leber von allen Sehnen und Häuten befreien. Apfel schälen, Kernhaus ausstechen und in 1,5 cm Scheiben schneiden. In 1 El Butter braten, der Apfel darf braune Rändchen kriegen. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden, mit etwas frischer Butter bei mittlerer Hitze braun rösten, zu den Äpfeln geben. Nochmal etwas frische Butter in die Pfanne geben, Leber darin braun, aber nicht zu durch braten. Salzen und Pfeffern, gleich mit den Äpfeln und Zwiebeln anrichten, Kartoffeln dazu reichen.

Leber Berliner Art mit Äpfeln und Zwiebeln

Schinkenfleckerl im Ofen überbacken für Singles

Einleitung

Schinkenfleckerl sind ein österreichisches Nationalgericht und es gibt sie in vielen Varianten. Ich hab eine einfache Version am liebsten, die im Ofen überbacken wird. Man kann die Fleckerl schon lange vorher zubereiten und erst eine halbe Stunde vor dem Essen in den Ofen schieben und fein knusprig überbacken. Dazu ein frischer grüner Salat und ein Glasl Bier oder Radler!

Zutaten

für eine grosse Portion:

ca. 80-90 g Fleckerl oder Bandnudeln, 30-40 g gekochter Schinken, 2 El. Butter, 1 Ei, 3 El Sauerrahm, Salz, Pfeffer. 3 El. würziger geriebener Käse, z.B. Emmentaler oder Bergkäse.
180 Grad 30-40 Minuten.

Zubereitung

Nudeln bissfest kochen, abgiessen und kalt abspülen, gut abtropfen lassen. Butter in einer passenden Aulaufform zerlassen, Form gut auspinseln. Ei, Sauerrahm, Salz und Pfeffer gut verquirlen, in Fleckerl geschnittenen Schinken untermengen und die überschüssige flüssige Butter aus der Auflaufform unterrühren. Nudeln unterheben. In die Auflaufform geben, Käse darüberstreuen und bei 180 Grad eine halbe Stunde überbacken.

Tipp

Die Schinkenfleckerl gehen auch in grösseren Portionen (2-4) gut zu machen, man braucht halt eine grössere Auflauffom.

Schinkenfleckerl überbacken

 

Knederli – ein fast vergessenes Rezept

Einleitung

Es gibt Gerichte, die bringen einen auf dem kürzesten Weg zurück Nachhause, und man liebt sie ein Leben lang. Das ist ein ganz altes Rezept von Wolfis Oma, das er schon als kleiner Junge gern gegessen hat. Ich hab ein bisschen umeinander experimentiert, bis er endlich sein OK gegeben hat, aber so ungefähr krieg ich es schon hin. Es ist vegetarisch, ausgesprochen wohlschmeckend und günstig herzustellen, man braucht nur gute mehlige Kartoffeln.

Zutaten

Für 2 Portionen gegen den ganz grossen Hunger:

4 mittelgrosse mehlig festkochende Kartoffeln (ca 400 g), 2 Eier, Mehl nach Bedarf, etwa 150-200 g, Salz, 2 Zwiebeln, 2 El Butter, 1 Tasse Milch, 500 g Quark (20 %), viel frischer Schnittlauch.

Zubereitung

Kartoffeln waschen, schälen und fein reiben, oder mit den Eiern in den Mixer geben und fein pürieren. Mit so viel Mehl kräftig durchschlagen, dass ein fest zähflüssiger Spätzleteig entsteht. Etwas quellen lassen, bis die restlichen Vorbereitungen erledigt sind.
Zwiebeln schälen, mittelfein hacken und in einer grossen Pfanne mit der Butter bei mittlerer Hitze weichdünsten, nicht bräunen. Mit der Milch ablöschen. Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in feine Röllchen schneiden.
Einen grossen Topf Wasser zum Kochen bringen, gut salzen und aus dem Kartoffelteig portionsweise Spätzle in das kochende Wasser hobeln, gut aufkochen lassen bis sie schön aufgegangen sind und oben schwimmen. Der Kartoffelteig braucht etwas länger als ein reiner Mehlteig! Mit dem Schaumlöffel herausheben und etwas abtropfen lassen, zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Wenn alle Spätzle gekocht sind, den Quark in die Pfanne geben und alles gut vermischen. Auf Suppenteller verteilen, mit viel Schnittlauch bestreuen und geniessen. Die Wolfi-Oma ist dann bei euch! 🙂

Oma und Nellie mit Pfanne

Panierte Schnitzel Wiener Art

Einleitung

Wiener Schnitzel sind eine Delikatesse, wenn man sie richtig zubereitet. Echte Wiener Schnitzel werden aus Kalbsschnitzeln gemacht, gewöhnliche panierte Schnitzel aus Schweineschnitzeln, deswegen heissen sie auch „Schnitzel Wiener Art“. Ich finde die Kalbsschnitzel zu teuer zum Panieren, aber mit Schweineschnitzel wird es auch sehr lecker. Man kann auch Geflügelschnitzel nehmen, Huhn oder Pute, aber ich finde die schmecken nach nichts, und man hat auch nichts zu Beissen. Lieber ein hübsch zugeschnittenes Schweineschnitzel!
Man muss allerdings ein wenig sorgfältig zu Werke gehen, damit das auch was wird. Dazu gehören:

1) die richtigen Semmelbrösel. Ich mag das fertige Paniermehl nicht, es ist mir zu grobkörnig und saugt zuviel Fett auf. Ich reibe mein Paniermehl selber aus trockenen Semmeln und Weißbrot wie Baguette, Ciabatta und Fladenbrot. Letzteres sogar besonders gern, weil es mit etwas Sesam bestreut ist, und das schmeckt an der Panade sehr fein. Das trockene Weißbrot rasple ich auf der Gemüsereibe, und schüttle es dann durch ein grobes Sieb, damit die größeren Bröckerl draussenbleiben – die grossen Bröckerl kann man immer noch in den nächsten Semmelknödeln verwerten.

Semmelbrösel

2) das richtige Fett: Butterschmalz schmeckt verdammt gut, aber es ist auch verdammt teuer. Deswegen nehme ich Sonnenblumen- oder Rapsöl. Das kann man dann guten Gewissens entsorgen. Man braucht nämlich eine ordentliche Portion Fett, es darf in der Pfanne 1/2 -1 cm hoch stehen. Man kann das übrige gebrauchte Fett durch einen Filter gießen und weiterverwenden, ich tus aber weg.

3) das richtige Fleisch. Schweineschnitzel aus der Oberschale sind schön mager, meistens muss man auch nichts abschneiden, weil keine Flaxen oder Fettränder dran sind. Minutensteaks (aus dem Kotelettstrang geschnitten) mag ich sogar noch lieber, weil es saftiger wird, einen evtl. vorhandenen Fettrand schneidet man ab. Beides muss man schön dünn klopfen, mit der glatten Seite des Fleischklopfers, sonst wirds trocken weil die Fleischfasern zu sehr zerklopft werden.

4) die richtige Temperatur: man läßt das Fett in der Pfanne ordentlich heiß werden, ob es schon heiß genug ist kann man testen wenn man ein Bröckerl Weißbrot hineinwirft, wenn es gleich aufschäumt und anfängt Farbe zu kriegen ist es richtig. Man brät die Schnitzel auf jeder Seite nur ein, zwei Minuten, sie sollen goldbraun werden, aber nicht zu dunkel. In manchen Rezepten ist angegeben, man soll die Schnitzel während des Bratens mit Fett beschöpfen – nee bloß nicht! Sonst saugt sich die Panade voll Fett! Die fertig gebratenen Schnitzel legt man auf Küchenpapier zum Abtropfen, bis alle Schnitzel gebraten sind.

Haben wir alles? OK dann kanns losgehen.

Zutaten

für 2 panierte Schnitzel:
2 Schweineschnitzel aus der Oberschale, dünn geschnitten, ohne Fettrand. Mehl, 1 Ei, ein Schuß Milch, 1/4 Teel süsser Paprika, Pfeffer, 1/4 Teel Salz. Semmelbrösel. Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Zitronensaft oder Zitronenspalten.

Zubereitung

Schnitzel mit der flachen Seite des Fleischklopfers dünn klopfen, in Mehl wenden. Ei mit Milch, Salz, Pfeffer und Paprika verklopfen, Schnitzel darin wenden bis sie gleichmässig vom Ei überzogen sind. In den Semmelbröseln wenden, Panade leicht andrücken. Eine Pfanne in der die Schnitzel nebeneinander Platz haben mit ca. 1 cm hoch ÖL erhitzen. Schnitzel in heissem Öl schwimmend auf jeder Seite 2 bis 3 Minuten goldbraun backen, auf Küchenpapier abfetten lassen und gleich servieren, unbedingt mit etwas Zitronensaft (aus der Flasche oder Spalten) beträufeln. Dazu schmeckt ganz ideal ein Kartoffelsalat, gern mit etwas frischem grünen Salat oder feingehobelter Gurke gemischt.

Tipp 1

Panierte Schnitzel schmecken auch kalt zur Brotzeit super. Deswegen brät sich Single auch gleich zwei Schnitzel!

Paniertes-Schnitzel-mit-Kartoffelsalat

 

Wan Tan mit Garnelen, knusprig und fettarm

Einleitung

Das ist die selbe feine Farce wie für die Garnelenknöderl für die Suppe, nur werden die Wan Tan mit frischem Strudelteig hergestellt und im Ofen gebacken. Dabei werden sie super knusprig, und man hat keinen Fettdunst in der Küche.

Zutaten

Für ca. 24 Stück

150 g rohe Garnelen (geputzt gewogen), 150 g nicht zu mageres Schweinehackfleisch, 3-4 getrocknete Mu Err und Shiitake-Pilze, 2-3 Frühlingszwiebeln, 2-3 Knoblauchzehen, ein Stück Ingwer, etwas Chilischote feingehackt, nach Geschmack und Schärfe eine halbe bis zwei Schoten. 1/2 Teel. Salz, Pfeffer, ein Teel. brauner Zucker oder ein guter Schuß Mirin (duftige flüssige Würze), etwas Soja- und Fischsauce.

Zusätzlich 3 Blätter frischer Strudelteig, etwas neutrales Pflanzenöl.

Zubereitung

Wie im Rezept Garnelenknöderl für die Suppe.beschrieben. Am Besten macht man die Farce mit einem guten Pürierstab.

Wenn die Farce fertig ist, Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Strudelteigblätter nacheinander verarbeiten. Jedes Teigblatt in 8 Rechtecke teilen. Auf jedes Rechteck einen Teelöffel von der Farce setzen, von unten nach oben zuklappen, die Seiten zur MItte hin einschlagen und festdrücken. Nebeneinander auf das Backblech setzen, dünn mit Öl einpinseln und ca. 20 Minuten schön goldbraun backen. Mit einer guten Sojasauce servieren, oder Biancas wunderbare süße Chilisauce zum Selbermachen dazu reichen.

Wan Tan im Ofen gebacken

Biancas Chilimarmelade

Thai Entensuppe mit Kokosmilch

Einleitung

Diese Thai-würzige Suppe schmeckt sehr authentisch, man bekommt die Zutaten aber heutzutage fast in jedem Supermarkt. Sie ist ausserdem recht einfach zuzubereiten, und das Fleisch wird duch das schonende Garen in der Brühe sehr schön zart und saftig.

Zutaten

für ca. 4 Portionen:

1 Entenbrust von 250-300 g, 3/4 l Hühnerbrühe, 1/4 l Kokosmilch, 1-2 Teel. Red Curry Paste, 2-4 scharfe Chilischoten, 2 Stängel Zitronengras, 2-4 Knoblauchzehen, ein walnußgroßes Stück Ingwer, 2-3 El. helle Sojasauce, ein Spritzer Zitronen- oder Limettensaft, Salz und Pfeffer.
Nach Belieben etwas frisches Gemüse, geputzt und recht fein zerkleinert: Sojasprossen, Zuckererbsen, Möhrchen, Frühlingszwiebeln, Pilze, Maiskölbchen..
Wenn man mag etwas frischer feingehackter Koriander oder wenn man es bekommt Thai Basilikum (besonders köstlich!).

Zubereitung

Hühnerbrühe und Kokosmilch aufkochen, die Curry Paste unter kräftigem Rühren in der Brühe auflösen. Chilischoten und Zitronengras in 1 cm Stückchen schneiden und in die Brühe geben. Ingwer und Knoblauch schälen und sehr fein hacken, zugeben. Sojasauce zugeben. Alles 10 Minuten leise sprudelnd kochen lassen. In der Zwischenzeit die Entenbrust häuten, Haut in 1/2 cm Streifen schneiden und bei mittlerer Hitze in einer kleinen Pfanne kross ausbraten, auf Küchenpapier abfetten lassen.
Brühe durch ein Sieb giessen, aufkochen lassen, dann auf kleinste Flamme stellen, sie soll jetzt knapp unter dem Siedepunkt bleiben, und die Entenbrust einlegen. 30 Minuten gar ziehen (nicht kochen!) lassen. Entenbrust herausnehmen. Wenn man Gemüse verwendet, dieses jetzt in die Brühe geben und ein paar Minuten leise kochen lassen. Mit einem Spritzer Zitronensaft, Salz, Pfeffer und noch etwas Sojasauce abschmecken. In Scheiben geschnittene Entenbrust einlegen und kurz erwärmen, schön heiß servieren und mit knusprigen Hautstückchen und gehackten Kräutern bestreuen.

Thai Entensuppe mit Kokosmilch

Pasta frutti di mare alla Inselfisch

Einleitung

Ich hab lang herumgesucht und war nicht zufrieden mit den Frutti di mare Zubereitungen, überall sind Tomaten dran und die mag ich nicht immer. Fischfond hab ich auch nicht immer im Haus, und die grossen Gläser sind auch viel zu viel für einen Single. Ausserdem sind sie richtig teuer. Dann hatte ich eine zündende Idee: mein gutes hausgemachtes Salzgemüse! Das bringt einen vollen, runden Geschmack, und passt ideal mit den Meeresfrüchten zusammen. Das war der Hit! Wenn man kein Salzgemüse hat: notfalls geht auch ein Löffelchen gute gekörnte Brühe oder Suppenpaste, wir sagens nicht weiter 😉

Zutaten

für 1 Portion:
125 g TK-Frutti di Mare (Muscheln, Calamari, Krabben), 1 El Butter, 2 El Olivenöl, 2-4 Knoblauchzehen, 1/2 Zwiebel, 1/2-1 Peperoncini, 1 Teel Salzgemüse, 1/2 Glas Weißwein. 60-70 g gewellte Bandnudeln, Salz. Feingehackte Petersilie und Basilikum.

Zubereitung

Frutti di Mare in einem Sieb auftauen lassen. Topf mit Salzwasser für die Nudeln hinstellen. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, Knoblauch schälen und in dünne Scheibchen schneiden, Peperoncini entkernen und in dünne Ringerl schneiden. Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, nicht bräunen. Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze fein braten bis sie goldgelb und ganz zart sind. Nudeln ins kochende Wasser tun und nach Anweisung garen. Peperoncini in die Pfanne geben, Wein aufgießen und bei starker Hitze etwas einkochen lassen. Frutti di Mare zugeben und unter Rühren warm werden lassen, Salzgemüse unterrühren, Hitze reduzieren. Petersilie und Basilikum zugeben, al dente gekochte Nudeln zugeben und gut mischen, mit ganzen Basilikumblättchen garnieren.

Tipp

Das Salzgemüse oder die gekörnte Brühe sind salzig genug, bevor man nachsalzt erst probieren!

Pasta frutti di mare alla Inselfisch