Kartoffelknödel Tipp für Singles: roh einfrieren!

Einleitung

Zu manchen Gerichten schmeckt ein reeller Kartoffelknödel einfach am besten, zum Schweinsbraten zum Beispiel, oder auch zu einem Stückchen Gans oder Ente. Kartoffelknödel selber zu machen ist aber 1. eine Heidenarbeit und 2. gelingt nicht immer, weil man nicht die richtigen Kartoffeln hat. Da sind die fertigen Kartoffelknödelteige aus der Kühltheke oft die brauchbarste Alternative, die gibt es in durchaus genießbarer Qualität zum Beispiel von Burgi oder Heigl. Aber was macht Single mit den 5-6 Knödeln, die aus so einem Packerl werden?  Gekochte Knödel in der Mikrowelle werden gruselig hartgummiartig, in der Soße aufgewärmt ist auch nicht ideal, und abgeröstet mag man sie auch nicht immer, jedenfalls nicht in solchen Mengen.

Gute Alternative: einzeln roh einfrieren

Dafür macht man schön sorgfältig, mit gerösteten Brotbröckerln in der Mitte, alle 5-6 Knödel fertig, und was man nicht gleich ißt kommt erst einmal auf einem Teller ins Gefrierfach und wird dort einzeln vorgefrostet. Am nächsten Tag verpackt man sich die gefrorenen Knödel einzeln in kleine Gefrierbeutel und beschriftet diese Sicherheitshalber mit dem Vermerk „roh“, damit es beim Auftauen keine unliebsamen Überraschungen gibt.

Zubereitung

Wenn man jetzt einen oder zwei Knödel braucht, kocht man die gefrorenen Knödel ohne vorheriges An- oder Auftauen ganz normal wie frische Knödel, nur etwa 5 Minuten länger. Man nimmt einen Topf, der hoch genug ist daß die Knödel im Wasser schwimmen können und nicht unten am Topfboden anliegen, bringt darin reichlich Wasser zum Kochen und gibt einen Teel. Salz daran. Gefrorene Knödel ins kochende Wasser geben, Hitze sofort reduzieren und in ca 25 – 30 Minuten leise wallend garen lassen. Voilá! Fertig sind die frischen Knödel! Man muß nur aufpassen, daß das Wasser nicht zu stark ins Kochen kommt, nicht daß die Knödel verkochen. Aber so schmecken sie wirklich wie frisch!

 

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