Archiv der Kategorie: Vegetarisch

Frühlingstäschchen im Ofen gebacken mit Blätterteig

Einleitung

Ich liebe Frühlingsröllchen! Allerdings nur die guten beim Thai oder Chinesen, oder selbstgemachte. Was einem so im Supermarkt TK als Frühlingsröllchen angeboten wird ist ziemlich gräßlich, der Teig pappig und nicht richtig knusprig, die Gemüsefüllung schlecht gewürzt und das Fleisch zweifelhaft. Nein, da mach ich sie lieber selber.
Und weil ich immer nach Alternativen zum Frittieren suche, hab ich sie mal mit Blätterteig ausprobiert, der wird auf dem Blech gebacken. Ich hab Täschchen gebacken, damit mehr Füllung reinpaßt. Ist köstlich geworden! Und man kann sie prima einfrieren und einzeln entnehmen, zwei Minuten in die Mikrowelle und sie schmecken wie frisch gebacken. Auf Fleisch habe ich verzichtet, wer möchte kann aber so ca. 125 g Hühnchen oder Schweinefilet oder Hackfleisch mit dran tun.

Zutaten für 16 Täschchen:

250-300 g Spitzkohl, 2-3 Frühlingszwiebeln, 2-4 Knoblauchzehen, frischer Ingwer nach Geschmack (ich nehme etwa soviel wie Knoblauch), evtl. 1-2 frische Chilischoten, 1/2 Paprikaschote, 100 g Champignons, je 2-3 getrocknete Tongu- und Mu-Err Pilze. Fischsauce und Sojasauce (je 1-2 El), evtl. ein Schuß Sherry oder Mirin (Reiswein), Salz und Pfeffer, 1 El Sesamöl und 2 El neutrales Öl.
1 Pck. (8 Scheiben) Blätterteig.

Zubereitung

Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Ingwer putzen, schälen und fein würfeln. In Sesam- und neutralem Öl kurz scharf anbraten. Feingeschnittenen Spitzkohl und geputzte, feingehackte Chilischoten zugeben, unter stetem Rühren anbraten. Geputzte feingehackte Paprika und Champignons zugeben. Getrocknete Pilze, die man ca. 1/2 Std in heißem Wasser eingeweicht hat, kleinschneiden und zugeben. Alles bei starker Hitze gut umrühren, bis das Gemüse gar aber noch knackig ist. Mit Fisch- und Sojasauce und evtl. einem Schuß Sherry oder Reiswein ablöschen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls sich in der Pfanne zuviel Flüssigkeit angesammelt hat, das gebratene Gemüse in ein Sieb geben, Flüssigkeit zurück in die Pfanne geben und bei starker Hitze bis auf einen kleinen Rest einkochen, diesen wieder zum Gemüse geben. Abkühlen lassen (wichtig!), der Blätterteig mag es nicht, wenn die Füllung noch zu heiß ist.
Blätterteig aus der Packung nehmen und nebeneinander gelegt 10 MInuten auftauen lassen, Backofen auf 200 Grad vorheizen. Blätterteigplatten halbieren, über Eck zusammenlegen, so dass dreieckige Täschchen entstehen. Eine Seite mit einer Gabel festdrücken. Täschchen mit Gemüsemischung füllen (1-2 Teel.), offene Seite zusammendrücken und ebenfalls mit der Gabel festdrücken. Wenn man zuviel Füllung reintut, platzen die Täschchen beim Backen auf, aber das macht nix, die schmecken trotzdem. Auf Backpapier legen und ca. 20 Minuten knusprig backen.

Tipp:

Ich mag die Täschchen mit Spitzkohl besonders gern man kann aber auch Weißkraut, Wirsing oder Chinakohl nehmen. Oder auch Sojasprossen, falls man die kriegt!

Fruehlingstaeschchen

Pasta alla Nonna di Malcesine – mit Butter-Zitronen-Sauce

Einleitung

Dies ist eigentlich ein typisch süditalienisches Rezept, aber auch am Gardasee werden Zitronen angebaut, und wir haben im Lokal „Alla Nonna“ in der Altstadt diese wunderbaren Zitronennudeln mit hausgemachten Eiernudeln gegessen. Eine Wucht! Ich hab versucht sie nachzukochen, und es ist recht gut gelungen, ich hab nur etwas Salz dran getan, und das Etwas war zuviel, es braucht gar kein Salz. Die Krabben müssen nicht unbedingt sein, schmecken aber sehr gut zur Zitronensauce. Es sieht leider auf dem Foto sehr unscheinbar aus, schmeckt aber wirklich köstlich.

Zutaten

für 1 Portion:
2 gestrichene El Butter, Saft und abgeriebene Schale 1/2 unbehandelten Zitrone, 1/2 Burrata (ca. 50 g), kein Salz (!), wenig Pfeffer, nach Geschmack eine Handvoll gekochte, geschälte Krabben, frisch geriebener Pecorino oder Parmesan. Spaghetti oder Bandnudeln, oder wenn man mag auch kurze Penne rigate.

Zubereitung

Nudelkochwasser hinstellen. Butter in einem breiten Topf zerlassen, Schale 1/2 Zitrone hineinreiben, leicht pfeffern, Krabben zugeben und unter Rühren ein wenig anwärmen, nicht braten. Platte ausschalten und warm stehen lassen. Nudeln al dente kochen, abgiessen, unter die Krabbensauce rühren und den Burrata sowie den Zitronensaft zugeben, alles gut vermischen. Auf einen Teller geben und mit etwas Parmesan oder Pecorino bestreuen.

Tipp:

Wenn sie eine Nudelmaschine haben, machen sie diese Köstlichkeit mal mit frischen Eierbandnudeln oder Spaghettone. Da lohnt es sich, die Macchina per la Pasta anzuwerfen!

Alla-Nonna-con-Burro-e-Limone

Spaghetti alla Burrata

Einleitung

Zugegeben, Burrata ist ein Modekäse. Sie ist aber auch köstlich, und man kann sehr einfach wunderbare Pastagerichte damit zubereiten, wie dieses hier. Dafür steht man kaum länger in der Küche als es dauert die Nudeln zu kochen!

Zutaten:

Für 1 Portion:

1 Burrata von ca 100 g, 1 kleine reife Strauchtomate, 1 El Olivenöl, 1 Schalotte oder 1/4 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, ein kleiner Schuss Weißwein oder Prosecco, Salz, Pfeffer, einige Blätter Basilikum oder etwas gutes Pesto (1 gestr. Teel reicht), eine Portion Spaghetti.

Zubereitung:

Spaghettiwasser zum Kochen bringen, Tomate darin blanchieren, häuten, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, in Olivenöl gelblich andünsten, mit einem kleinen Schuß Wein ablöschen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tomaten zugeben und gut mischen und auf der ausgeschalteten Platte stehenlassen. Nudeln in das schon kochende Wasser geben und al dente kochen.
Nudeln abgiessen auf den Teller geben, Tomatensugo drauftun, Burrata draufsetzen und Basilikum oder Pesto drauftun. Zum Essen die Burratakugel aufmachen und die herrliche Sahnesauce unter die Nudeln mischen – köstlich!

Spaghetti-mit-BurrataBurrata-Sahne

 

Vanillecreme zum Mitbacken

Einleitung

Diese ebenso einfache wie leckere Vanillecreme eignet sich als Füllung für süsse Stückchen, die mitgebacken wird. Das kann ein Hefeteig oder Mürbteig sein, oder wenns ganz schnell gehen muss auch ein fertiger Blätterteig aus der Tiefkühltruhe. Man kann die Füllung auch prima mit Obst kombinieren, da kann man auch was aus der Dose nehmen, Aprikosen und Pfirsiche zum Beispiel, oder auch Ananas oder Mandarinen. Frisches Obst geht natürlich auch, beispielsweise Äpfel, Kirschen oder Zwetschgen.

Zutaten

für gut 1/2 l Creme: 350 ml Milch, 1 Pck. Vanillepuddingpulver, 1 Pck. Vanillezucker oder 1 Teel. Vanillepulver, 2 El. Honig, 250 g Quark, ich nehme 40%, Magerquark geht aber auch.

Zubereitung

Aus der Milch, dem Puddingpulver, Vanille und dem Honig einen dicken Pudding kochen, zugedeckt abkühlen lassen. Dann gründlich mit dem Quark vermischen und gewünschtes Gebäck damit füllen und backen.

Tipp:

Diese Menge reicht etwa für 6 süße Stückerl aus einem Hefeteig von 250 g Mehl.

Vanillecreme-Taschen

Mocca-Schokoladen-Buttercreme

Einleitung

Die Moccaschokoladenbuttercreme geht im Prinzip genauso wie die Vanillebuttercreme, man tut nur an den Pudding schon die Aromazuaten, damit sie sich gut auflösen und fein mit der Creme vermischen. Sie schmeckt superlecker an Brandteiggebäck, ist aber auch als Füllung für Biskuit oder für Petits Fours sehr zu empfehlen.

Zutaten

1 Päckchen Vanillepuddingpulver, 1/2 l Milch, 2 geh. El Kakao, 2 geh. El Honig, 4 Teel löslicher Kaffee.
250 g Butter.

Zubereitung

Pudding kochen von einem Päckchen Vanillepudding, Aromazutaten zugeben und gut verrühren. Fertigen Pudding mit einem Blatt Frischhaltefolie abdecken damit sich keine Haut bildet, mehrere Stunden auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Butter auch schon aus dem Kühlschrank nehmen und ebenfalls mehrere Stunden bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Dann Butter mit den Quirlen des Handmixers weißschaumig aufschlagen, das dauert 2-3 Minuten. Dann esslöffelweise den Pudding unterrühren. Gebäck nach Wunsch damit füllen und einige Stunden kaltstellen.

Tipp 1

Es schmeckt besonders lecker, wenn sie den Tortenboden mit etwas Kaffee- oder Schokoladenlikör tränken. Man kann auch einen Schuß davon an die Buttercreme geben, macht sich auch gut 🙂

Tipp 2

Vanillepuddingpulver kann man auch selber machen!
40 gr Speisestärke
20 gr Zucker
1,5 TL gemahlene Vanilleschote
1 Messerspitze Kurkuma (für die Farbe, der schmeckt nicht vor)

Mocca Schoko Windbeutel

Joghurt Delicieuse

Einleitung

La Délicieuse, so heisst ein Pralinérezept, in das ausser feiner Schokolade auch noch das feine Aroma von Orangen und Zitronen gehört. Ich habe eine etwas leichtere Joghurtsahne mit Délicieuse-Geschmack komponiert, die schmeckt hinreissend gut und ist auch recht schnell gemacht. Den Cacao und das Vanillepulver bestelle ich mir übrigens bei MadaSpice, die haben tolle Qualität zu anständigen Preisen.

Zutaten

300 g griechischer Joghurt, 200 g Schlagsahne, 1 Pck. Gelatine, 2 El. Cacao aus Madagascar, 1/2 Teel Vanillepulver, je ein Päckchen geriebene Orangen- und Zitronenschale, 1 El löslicher Kaffee, 1-2 El. Honig nach Geschmack.

Zubereitung

Gelatine in etwas kaltem Wasser 10 Minuten quellen lassen, dann bei milder Hitze unter Rühren auflösen. Unter den Joghurt rühren, Gewürze und Honig zugeben und gut verrühren, in den Kühlschrank stellen. Wenn die Masse anfängt zu gelieren, Sahne steifschlagen und unterheben. Gewünschtes Gebäck (Windbeutel, Biskuit) damit füllen und kaltstellen bis die Masse fest wird. Oder auf Dessertschälchen portionieren und als delikate Nachspeise reichen!

Tipp

Wer Kalorien sparen will, kann auch Magerjoghurt und statt dem Honig Süßstoff nehmen. Nicht mehr ganz so deliziös, aber immer noch gut!

Joghurt-Delicieuse

Kirschenmichel – Omas altbairische Delikatesse

Einleitung

Es ist Kirschenzeit! Backen sie für ihre Lieben eine altbairische Delikatesse, einen Kirschenmichel mit frischen Kirschen und herzhaftem Vollkornbrot. Ein Kirschenmichel schmeckt hervorragend als süsses Hauptgericht, bei Oma gabs Vanillesauce dazu, aber auch Schlagsahne oder Vanilleeis passen gut.

Zutaten

für ca. 6 Portionen:
250 g altbackenes Vollkorn-Brot, sehr gut schmecken Vollkornsemmeln oder Fladenbot, da darf auch gern Sesam oder Mohn drauf sein.
300-400 ml warme Milch (je nachdem wie trocken das Brot schon ist)
500 g frische Kirschen
50 g Butter, zerlassen
4 Eier
2 TL Vanillezucker oder 1/2 Teel. Vanillepulver
Zitronenschale oder Citroback
2-3 EL Zucker
l El Zimt

Butter und Semmelbrösel für die Form

Zubereitung

Brot in zwei bis drei Zentimeter Würfel schneiden, mit der warmen Milch übergießen und ca. eine Stunde quellen lassen. Gelegentlich mit einer Gabel umrühren, das Brot soll ganz eingeweicht sein, evtl. noch etwas mehr Milch zugeben. Kirschen waschen und entkernen. Butter bei milder Hitze zerlassen, mit den Eiern und allen Gewürzen unter die Brotmasse rühren. Kirschen unterheben. Eine Bratreine mit reichlich Butter ausstreichen und mit einigen El. Semmelbröseln ausbröseln, dabei sorgfältig arbeiten, sonst brennt der Kirschenmichel an und geht schwer aus der Form. Bei knapp 200 Grad ca. 45 Minuten goldbraun backen, dabei karamellisiert die Oberfläche und wird wunderbar knusprig. Etwas abkühlen lassen, warm servieren.

Kirschen-michel

Windbeutel mit Bounty-Quark

Einleitung

Windbeutel aus leichtem, luftigen Brandteig sind an sich eine recht kalorienarme Delikatesse, da kein Zucker an den Teig kommt. Wenn man sie dann noch mit einer etwas weniger mächtigen Füllung serviert, kann man auch mal guten Gewissens ein süsses Stückchen essen ohne dass es gleich mit vielen Kalorien zu Buche schlägt. Der leckere Bountyquark kann auch mit Magerquark angerührt werden und mit Süßstoff gesüsst, dann wirds direkt diättauglich.

Zutaten

Brandteig für ca. 8-10 Windbeutel nach diesem Rezept, dazu braucht man:

125 ml Wasser, 25 g Butter, 1 Prise Salz, 75 g Mehl, 15 g Stärkemehl, 2 Eier (Größe M), 1 Msp. Backpulver.

Für die Füllung:

250 g Quark 40%, 1 geh. El Kokosöl, 2 gestr. El Kakao, 1 El Honig, etwas Vanillepulver.

Zubereitung

Kokosöl und Honig bei 600 Watt 1 Minute im Microwave schmelzen, Kakao kräftig unterrühren und mit Vanille würzen, Quark unter die abgekühlte Masse mischen und eine Weile in den Kühlschrank stellen. Die abgekühlten Windbeutel quer halbieren und mit dem Bountyquark füllen, vor dem Servieren nochmal eine Weile in den Kühlschrank stellen.

Tipp:

Kokosöl ist eine cremige, stichfeste Ölsorte, die sehr kräftig nach frischer Kokosnuss schmeckt und dem Bountyquark einen wunderbaren Geschmack gibt. Es gibt sie in guter Qualität in fast jedem Supermarkt zu kaufen, man muss nur ein bisschen auf den Preis achten, da gibt es je nach Hersteller große Unterschiede.

Windbeutel-mit-Bounty-Quark

Brandteig: locker, luftig, vielseitig!

Einleitung

Aus Brandteig kann man wunderbares Gebäck machen, das sich durch die luftige Struktur ideal zum Füllen eignet. Man kann Krapfen, Profiteroles, Windbeutel und Eclairs aus Brandteig machen. Ein gelungener Brandteig vergrößert sein Volumen beim Backen um das vier- bis fünffache, ist also auch sehr ergiebig. Zudem kommt er ohne Zucker und mit sehr wenig Fett aus, das ist zuckerfreundlich und gut für die schlanke Linie. Brandteig kann man nicht nur süß, sondern auch pikant füllen, zum Beispiel mit Lachs und Frischkäse, mit Schinken und Kräuterquark, auch mit Käse schmeckt er hervorragend. Probieren sie ihn einmal mit Liptauer Käsequark, das ist ein tolles Rezept für Gäste!

Zutaten

125 ml Wasser, 25 g Butter, 1 Prise Salz, 75 g Mehl, 15 g Stärkemehl, 2 Eier (Größe M), 1 Msp. Backpulver.

Zubereitung

Backofen vorheizen auf 200 Grad. Wasser mit Butter und Salz in einem kleinen Topf aufkochen. Topf vom Herd nehmen. Mehl mit Stärkemehl mischen und auf einmal in die heiße Flüssigkeit geben. Alles zu einem glatten Teigkloß verrühren, dann etwa eine Minute unter ständigem Rühren erhitzen, dabei bildet sich eine weiße Schicht auf dem Topfboden und der Teig bindet zu einem glatten Knödel. Teig in eine Rührschüssel geben, drei bis fünf Minuten abkühlen lassen. 2 Eier nacheinander mit den Quirlen des Handmixers auf höchster Stufe unter den Teig arbeiten. Der Teig ist zunächst recht flüssig, einfach weiterrühren bis er sich bindet, glänzt und glatte Spitzen zeigt. Sollte der Teig nicht fest genug werden, noch ein wenig Mehl unterrühren, 1 El genügt erstmal. Backpulver unterrühren.
Mit einem Esslöffel acht Teighäufchen mit Abstand auf das Backblech setzen (Teig geht stark auf) und in ca. 25-30 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen, quer durchschneiden und beliebig füllen, z.B. mit Schlagsahne und Früchten, oder auch mit Buttercreme.

 

Windbeutel

Schwedische Zimtschnecken aus Vollkornmehl

Einleitung

Ich backe seit einiger Zeit vorwiegend mit Vollkornmehl, weil ich nicht mehr so viel Weißmehl essen soll wegen meinem erhöhten Blutzuckerspiegel. Ich habe inzwischen sehr gute Ergebnisse besonders mit Hefeteig erzielt. Man muss nämlich dem Vollkornmehl viel Zeit zum quellen lassen, nur dann wird das Gebäck innen locker, leicht und fluffig und aussen knusprig. Ausserdem wird es durch die lange Ruhezeit leichter verdaulich und besser haltbar, und es soll sogar für Gluten-Allergiker besser verträglich sein.
Ich verwende die sogenannte kalte Teigführung und gebe dem Teig einen ganzen Tag Zeit sich positiv zu entwickeln und dann beim Backen die leckersten Erfolge zu bringen 🙂 Das klingt jetzt sehr theoretisch, aber ich schreibs ganz genau auf, dann gelingt es euch ganz leicht, locker leckere Hefeteilchen aus Vollkornmehl zu backen. Wir machen heute Schwedische Zimtschnecken, die sind besonders köstlich!

Zutaten

für ca. 16 Schnecken:
500 g Dinkel- oder Weizen-Vollkornmehl, 1/4 l Milch, 50 g Zucker, 40 g Butter, 1/2 Teelöffel Salz, ein Teelöffel gemahlenes Kardamom, 2 Eier, ein Päckchen Trockenhefe.
Für die Füllung: 50 g Butter und 2 El feinster gemahlener Zimt, ich nehme den edlen Ceylon Zimt von Mada Spice.
Für den Guß: 1 Päckchen Puderzucker, 2 El Zitronensaft, etwas heisses Wasser.

Zubereitung

Mehl gut mit Hefe, Zucker, Kardamom und Salz mischen. Milch handwarm werden lassen und die Butter darin schmelzen, zur Mehlmischung geben, Eier dazu schlagen und mit den Knethaken des Handmixers zu einem mittelfesten glatten Teig rühren, das ist in ein paar Minuten erledigt. Mit einem Geschirrtuch und einem Deckel zudecken, damit nichts austrocknet, und 3-4 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen, der Teig soll dabei sein Volumen etwa verdoppeln. Dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen und zu einem Rechteck von ca. 30 x 40 cm ausrollen. Mit dem Geschirrtuch abdecken und noch mindestens eine Stunde gehen lassen, bis der Teig schön locker aufgegangen ist. Dann die Butter für die Füllung schmelzen und auf die Teigplatte streichen, schön gleichmässig mit dem Zimt bestreuen und von der Längsseite her aufrollen. Wieder mit dem Geschirrtuch abdecken und 1/2 Stunde gehen lassen. Backofen auf 200-210 Grad vorheizen. Aus der Teigrolle ca. 16 Scheiben schneiden, auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen – es werden zwei Bleche voll. In etwa 12 Minuten hellbraun backen, dann auf einen Rost zum Abkühlen legen.
Für den Zuckerguss Puderzucker mit Zitronensaft mischen, ein wenig kochendes Wasser zugeben und glattrühren, die abgekühlten Schnecken dick damit bestreichen und eine Stunde trocknen lassen.

Tipp:

Die Schnecken eignen sich hervorragend zum Einfrieren! Einfach jeweils drei oder vier Stück in einen Gefrierbeutel stecken und zuclipsen. Man läßt sie dann bei Zimmertemperatur auftauen, dann schmecken sie so gut wie frisch.

Zimtschnecke-zum-Fruehstueck

Vollkorn Zimtschnecken mit Nußfüllung