Archiv der Kategorie: Eigene Tabellen

Es geht voran mit dem Stichwortregister-Plugin: aus drei mach zwei

Ich hab mir heute nochmal die Erstellung von Admin-Menüs in WordPress zu Gemüte geführt, und beschlossen aus den drei Plugins zur Erstellung eines Stichwortregisters doch zwei zu machen.  Es sind ja auch getrennte Funktionalitäten, einmal wird die Stichwortliste als CSV aus der wp_posts erstellt, eine Ausgabeseite angelegt und in die wp_options eingetragen, und der Shortcode erzeugt, und zum zweiten wird die Negativliste gepflegt. Ausserdem bräuchte ich dann für die Negativliste eine Menütiefe von 3, und da wirds tricky, das kann WordPress nicht so ohne weiteres.

Man könnte die CSV-Datei, die Ausgabeseite und die Tabelle für die Negativliste auch bei Aktivierung des entsprechenden Plugins automatisch erzeugen, aber irgendwie ist es mir sympathischer, das manuell anzustossen. Muss man halt eine recht ausführliche Anleitung mitliefern, aber das krieg ich auch noch gebacken 😉

Jetzt erst mal weiter mit dem Plugin-Zusammenfassen. Läuft ganz gut, ich hab wohl recht sauber programmiert, Morgen mehr!

Nachtrag: die Negativliste im praktischen Einsatz

Ich war noch die praktische Anwendung der Negativliste für das Stichwortverzeichnis schuldig, die liefere ich jetzt nach. Wir haben ja unsere Negativ-Wörter in der Tabelle negativliste stehen und können sie per Plugin pflegen.

Jetzt kommt ihr Einsatz: ich mach das an der Stelle, wo die Stichwortliste aus der CSV-Datei eingelesen und in ein Array weggeschrieben wird. Also, wir gehen in die Function csv_einlesen(). Und zwar an die Stelle, wo die CSV mit einer While not EOF-Schleife eingelesen wird. In jeder eingelesenen Zeile wird der Flag für die Negativliste erstmal auf 0 gesetzt. Dann geht man mit einem Select in die Tabelle negativliste und prüft, ob das aktuelle Wort enthalten ist, wenn ja wird der Flag auf 1 gesetzt. Dann geht man hin und schreibt das aktuelle Wort nur in das Array, wenn der Flag == 0 ist. Das wars!

$negativ_flag = 0;

//Solange nicht EOF erreicht, 1000 ist die maximale Zeilenlänge
while (($csv_array = fgetcsv ($handle, 1000)) !== FALSE ) {

foreach ($csv_array as $index) {

$negativ_flag = 0;
//mit Negativliste abgleichen
$db_item = $wpdb->get_results(
"SELECT * FROM negativliste WHERE wort LIKE '$index'");

if (count($db_item) > 0){
$negativ_flag=1;
}

//Nur ausgeben wenn das Wort nicht in der Negativliste enthalten ist
if ($negativ_flag == 0){
//Hier kommt der Knackpunkt: Neues Stichwort in Array schreiben
//***********************************
array_push($aktListe, $index);
//***********************************

} //Ende von if negativ_flag == false
}
}

Ich muss sagen, ich bin mit der Funktionalität sehr zufrieden, so kriegt man mit relativ wenig Aufwand doch recht saubere Stichwörter und kann die kleinen Füllwörtchen prima ausblenden. Mein Progrämmchen ist lernfähig, das grenzt schon ein bisschen an KI 🙂

Stichwortregister revisited: aus drei mach eins

Jetzt hab ich drei Plugins, um ein Stichwortregister zu erzeugen, das ist irgendwie nicht so zufriedenstellend, das könnte man sicher auch zusammenfassen.  Ich mach mal ein Brainstorming und schau was dabei rauskommt.

  • Bei Aktivierung des Plugins sollen ein paar Aufgaben erledigt werden: die Tabelle negativliste mit einigen (wenigen) Beispieldaten soll angelegt werden, einige Setup-Informationen sollen in die wp_options geschrieben werden. Das geht wahrscheinlich mit dem
    register_activation_hook( __FILE__, array( $this, 'example_activate' ) );
    
  • die Erstellung der CSV-Datei mit den Stichworten (aus dem Feld post_title erzeugt) soll manuell angestossen werden, damit man hier bessere Kontrolle hat.
  • Der Abgleich mit der Negativliste soll live bei Erstellung des Stichwortregisters erfolgen.
  • Fleißaufgabe: statt der CSV-Datei könnte man auch eine Custom Tabelle hernehmen, aber dabei ist mir der Webserver zu oft abgeraucht, da hab ich keine Lust drauf.

Das wird natürlich ein ewig langer Rattenschwanz, wenn man das alles in ein einziges Plugin packt, da müsste ich gucken ob man den Ablauf nicht besser straffen und verschlanken kann. Mal schauen ob mich die Arbeitswut noch packt… ich zweifle, die Rohfassung läuft ja ganz hübsch, das langt mir immer 😉

Update am Folgetag: Ich versuch mal meinen inneren Schweinehund zu überwinden und die drei Plugins doch zu einem Paket zusammenzufassen. Ich hab mir dazu mal eine lokale Kopie meines Praxis Dr. Inselfisch Blogs angelegt, auf der ich auf einer „leeren Wiesn“ entwickeln kann. Mal sehen wie weit ich komme.

Update drei Tage später: ich prokrastiniere. Mir ist das einfach zu fad, bereits funktionierende Code Snippets nochmal komplett neu zusammen zu fassen. Na, ich muss mal schauen. wahrscheinlich geh ich eh nochmal drüber, wenn ich das Stichwortverzeichnis auf einem Life-Blog einsetzen möchte. Erster Kandidat ist dieser hier 😉

Der Tabelleneditor für die Negativliste: die Screenshots

Die Negativliste bearbeiten geht nur auf der Admin-Seite, das hab ich mal so festgelegt. Ich habe einen neuen Admin Menüpunkt “ Negativliste bearbeiten“ angelegt, wenn man den aufruft sieht die Startseite so aus:

Negativliste-bearbeiten

Die bereits vorhandenen Worte werden tabellarisch angezeigt, Man kann sie Löschen, dann öffnet sich das Unterformular und man muss nochmal auf den Button „Löschen“ klicken:

Wort-loeschen

Erst dann wird der Delete aktiv:

 Wort-loeschen-OK

 

…oder man kann einen neuen Eintrag anlegen.

Wort-eintragen

Ein kleines, aber rundes Feature, finden sie nicht auch? 🙂

Was mich allerdings beim Entwickeln ein bisschen ausgebremst hat: die Routinen für den Insert und Create und Delete haben mir ein paar Mal den Webserver abgeschossen bis sie fehlerfrei durchgelaufen sind, da half nur ein kompletter Neustart von Apache, MySQL und Xampp. Das darf natürlich in einer „richtigen“ WordPress-Umgebung nicht passieren, da muss man noch Fehlerbehandlungsroutinen einbauen. ich hab da jetzt aber keine Lust mehr dazu.

So, was fehlt noch? Ach ja, die Negativliste wartet noch auf ihren Einsatz beim Aufbau des Stichwortregisters. Das überleg ich mir morgen, wo man da am Geschicktesten einhakt.

Stichwortverzeichnis Negativliste: wir basteln uns einen Tabelleneditor

Ich bin mir ziemlich sicher dass ich sowas in der Art schon mal gemacht habe, aber ich finde es nicht mehr. Na ja, das übt und ist eine hübsche kleine Fingerübung. Ich mach mal einen kurzen PAP:

  • Die Tabelle für die Negativliste wird beim Setup des Stichwort-Plugins mit angelegt und mit einigen wenigen Beispieleinträgen befüllt. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass sie schon existiert.
  • Es gibt einen neuen Admin-Menüpunkt Negativliste bearbeiten. Hier wird die existierende Liste tabellarisch angezeigt.
  • Es gibt bei jedem Datensatz einen Button „Löschen“ (mit Rückfrage)
  • Es gibt unterhalb der Tabelle einen Button „Neues Wort eintragen“
  • Die Buttons machen jeweils eine Unterseite auf, auf der die gewählte Aktion nochmal bestätigt wird.

Das wars eigentlich schon. Dann wollen wir mal. Zuerst kommen die Einträge für das Admin-Menü:

add_action('admin_menu', 'negativliste_plugin_setup_menu');

function negativliste_plugin_setup_menu(){
add_menu_page( 'Negativliste', 'Negativliste bearbeiten', 'manage_options', 'negativliste', 'negativliste_init' );
add_submenu_page('Negativliste', 'Eintragen', 'Eintragen', 'manage_options', 'eintragen', 'eintragen_function');
add_submenu_page('Negativliste', 'Loeschen', 'Loeschen', 'manage_options', 'loeschen', 'loeschen_function');
}

Schauen wir uns als erstes mal die Funktion negativliste_init an. Zuerst wird gecheckt, ob die Tabelle negativliste schon vorhanden ist:

//Überprüfen ob Tabelle schon existiert
$table_exists = $wpdb->get_var( "SHOW TABLES LIKE 'negativliste'" ); 

if ($table_exists == "") {
echo "Tabelle negativliste existiert noch nicht";
... (hier kann die Tabelle neu erstellt werden)


Da muss ich nochmal ran, eigentlich sollte die Tabelle beim Initialisieren des Plugins Stichworttabelle mit angelegt werden. Hier nur mal Interessehalber der Code zum Erstellen:

//Begin function tabelle_erzeugen - legt die Tabelle negativliste mit einem Feld "wort" an
function tabelle_erzeugen(){

global $wpdb;

$charset_collate = $wpdb->get_charset_collate();

$sql = "CREATE TABLE negativliste (
wort text
) $charset_collate;";

require_once( ABSPATH . 'wp-admin/includes/upgrade.php' );
dbDelta( $sql );

} //End function tabelle_erzeugen

Interessant wirds im Else-Zweig der Funktion, da  kommt die Datenbankabfrage und der Aufbau der Tabelle zur Anzeige. Ich schau erst mal nach, ob die Tabelle überhaupt Datensätze hat und baue die Tabelle nur auf, wenn es mehr als 0 Datensätze sind:

function tabelle_bearbeiten(){

global $wpdb;
//Datensätze zählen & Ausgabe Anzahl
$count_query = "select count(*) from negativliste";
$num = $wpdb->get_var($count_query);
echo $num."&nbsp Einträge gefunden</br>";

if ($count_query <> 0) {

$anzeige_query = $wpdb->get_results("SELECT wort FROM negativliste ORDER BY wort");
...

So wird der Tabellenhead zusammengebaut:

echo "<table border='1' cellpadding='5'>
<tr>
<th>Wort</th>
<th>delete</th>
</tr>";

Danach steppe ich durch alle gefundenen Datensätze durch und baue ein Formular mit einem Löschen-Button zusammen. Der Button ruft die Unterseite loeschen auf und gibt als Parameter das aktuelle Wort mit.

echo "<form method='post'>";
foreach ($anzeige_query as $dsatz) {
echo "<tr>";
$id = $dsatz->wort;

echo "<td>" . $dsatz->wort . "</td>";
echo "</td>" .
"<td><input type='submit' name='löschen' formaction='admin.php?page=loeschen&aktuell=".$id."' value='löschen'></td>" .

"</tr>";
}// ende von foreach dsatz

Jetzt kommt nur noch ein Link zur der Seite auf der man einen neuen Datensatz eintragen kann, dann wars das auch schon:

echo "<p><input type='submit' name='eintragen' formaction='admin.php?page=eintragen' value='Neues Wort eintragen'></p></form> ";

Jetzt fehlen noch die Funktionen zum Eintragen eines neuen Datensatzes und zum Löschen des gewählten Datensatzes. Zuerst die zum Eintragen:

Zuerst wird ein kleines Formular aufgebaut: es gibt ein Textfeld, in das man das neue Wort eintragen kann, und einen Button zum Speichern. Wenn auf diesen Button geklickt wird, wird der Insert aufgerufen und kriegt das Wort als Parameter mit.

if (isset($_POST['neuesWortEintragen'])){
			$aktWort = $_POST["wort"];
			echo "Neues Wort ".$aktWort." wird eingetragen";
			
	// Insert-Anweisung erstellen
    $check = $wpdb->insert( 'negativliste', array( 'wort' => ''.$aktWort.'' ) );

    if($check) {
        echo "Ein neuer Datensatz erfolgreich hinzugefügt";
    }
	} // ende von isset 

Dann kommt noch ein Link zurück zum Hauptformular, und das wars.

 

echo "</form>";

echo "<a href='admin.php?page=negativliste'>Zurück zur Übersicht</a>";

Das Formular zum Löschen eines Datensatzes sieht ganz ähnlich aus, das Textfeld ist allerdings schreibgeschützt, es dient nur zur Anzeige des als Parameter übergebenen Worts.

function loeschen_function(){

global $wpdb;

$aktWort = $_GET['aktuell'];
echo $aktWort." wird gelöscht";

echo "<h2><Löschen</h2>";

echo "<form action='admin.php?page=loeschen&aktuell='".$aktWort."' method='post'>";
echo "<p><input name='wort' type='text' value = '$aktWort' readonly></p>";
echo "<p><input type='submit' name='WortLoeschen' value='Wort löschen'></p>";
...

Wenn auf den Button „Wort Löschen“ geklickt wird, triggert der Delete-Befehl:

if (isset($_POST['WortLoeschen'])){
$aktWort = $_POST["wort"];
echo "Wort ".$aktWort." wird gelöscht</br>";

// Delete-Anweisung erstellen
$check=$wpdb->query("DELETE FROM negativliste WHERE wort = '$aktWort'");

if($check) {
echo "Ein Datensatz erfolgreich gelöscht";
}
echo "</form>";

Auch hier kommt noch der Link zurück zur Übersicht, und das wars.  Jetzt fehlen noch ein paar Screenshots, aber dafür gibts einen neuen Beitrag.

Stichwortverzeichnis: die Negativ-Liste

Was soll die können? Nun, ganz einfach. Man soll da Wörter eintragen können, die in dieser Schreibweise nicht im Stichwortregister auftauchen sollen.

Hintergrund: die Stichwortliste wird ja programmgesteuert erzeugt und nimmt prinzipiell alle Wörter auf, die großgeschrieben sind. Die werden dann noch von etlichen Sonderzeichen bereinigt, aber es kann natürlich nicht geprüft werden, ob es sich wirklich um Substantive handelt oder ob nur ein Wort am Satzanfang großgeschrieben wurde.  Da rutschen dann schon mal Wörter durch wie Es, Da, Was, Das, So… klar was ich meine? Sind halt keine sinnvollen Stichwörter. Ich hab in der Access-Version mal versuchsweise alle Wörter ausgeblendet, die weniger als 3 Buchstaben haben, aber so ganz das Gelbe vom Ei ist das auch nicht. Auf dem Programmierblog hier würde dann z.B. alle rausfallen was SQL oder PHP oder AI  heißt – nicht gut!

Woher soll mein Plugin aber wissen, welche Wörter es ausblenden soll? Eben! Hier kommt die Negativliste ins Spiel. Ich versuche es mal mit einer Tabelle, obwohl ein CSV sicher auch sinnvoll wäre, das könnte man auch extern bearbeiten. Wie auch immer, es muss ein Admin-Menüpunkt her „Negativliste bearbeiten“. Und die Liste muss an geeigneter Stelle überprüft werden, das mach ich am besten an der Stelle, wo das CSV mit den Stichwörtern in ein Array eingelesen wird. Wenn ein Wort in der Negativliste gefunden wird, soll es nicht ins Array aufgenommen werden. Sollte so oder ähnlich funken, ich fang mal an und berichte später.

Darf ich vorstellen: Stichwort Plugin Teil 1, CSV-Datei erzeugen

Da ich die ganze Mechanik schon mal programmiert habe, in Access mit Visual Basic, hab ich mir relativ leicht getan es auch in PHP zu lösen. Was gar nicht schön war: bei komplexeren Datenbankoperationen ist mir x-mal der Webserver abgeraucht. Deswegen hab ich dann die Notbremse gezogen und bin auf eine CSV-Datei ausgewichen. Nicht die schlechteste Lösung, was Stabilität und Performance angeht.

Was hab ich gemacht? Ich geh da mal im Schnelldurchlauf durch, haben wir alles schon mal so oder in ähnlicher Form gehabt. Trotzdem, das eine oder andere ist vielleicht gut zu wissen.

Also,, zunächst wird ein Plugin mit einem Eintrag für das Admin-Menü erstellt. Dazu legt man eine Datei an, die folgendermassen aussieht:

/*
Plugin Name: Stichworttabelle
Description: Erzeugt eine neue Stichworttabelle aus den Titeln der Beiträge (post_title)
Author: Evi Leu
Version: 0.1
*/
    add_action('admin_menu', 'stichworttabelle_plugin_setup_menu');
	
	function stichworttabelle_plugin_setup_menu(){
    add_menu_page( 'Stichworttabelle', 'Stichworttabelle Plugin', 'manage_options', 'stichworttabelle', 'stichworttabelle_init' );
}
 
function stichworttabelle_init(){... HIER GEHTS MIT DER MAIN FUNCTION LOS

Diese Datei kommt in ein eigenes Unterverzeichnis „Stichworttabelle“ im Plugin-Verzeichnis deiner WP-Installation und heißt Stichworttabelle.php. Sie kann jetzt in der Liste der installierten Plugins aktiviert werden. Sie tut zunächst mal nichts ausser einen Eintrag im Admin-Menü zu erzeugen, der heißt „Stichworttabelle Plugin“ und ist erstmal noch eine leere Seite.

Die Menüseite wird in der Funktion function stichworttabelle_init() mit Leben gefüllt, erst kommt ein bisschen Infotex, dann wird der Name der Datenbank ermittelt und ausgegeben:

echo "<h1>Stichworttabelle neu erstellen</h1>";
	echo "Das Plugin hat zwei Funktionalitäten: </br></br>
	1. Diesen Admin-Menüpunkt Stichworttabelle Plugin, in dem die Stichworttabelle neu aufgebaut werden kann.</br>
	Aus Performancegründe und wegen der Runtime-Stabilität wurde die Stichwortbasis in eine externe CSV-Datei ausgelagert. Diese wird neu erstellt, falls sie nicht schon vorhanden ist. Falls sie schon vorhanden sein sollte, wird sie überschrieben. Man kann die Datei beliebig oft neu erzeugen, z.B. wenn es grössere Mengen neuer Beiträge gibt.</br></br>
	
	2. einen Shortcode [stichwortverzeichnis]. der an beliebiger Stelle in einem Beitrag oder einer Seite eingesetzt werden kann und dort ein Stichwortverzeichnis erzeugt.</br></br>";
	global $wpdb;
	
	//Datenbankname ermitteln
	$mydatabase=$wpdb->dbname;
	echo "Sie arbeiten auf der Datenbank: ".$mydatabase."</br>";
	echo "Stichworte werden aus den Titeln ihrer Beiträge erzeugt</br>";

Dann kommt ein kleines Formular, das aus genau einem Button besteht:

//***************Begin Formular
//Formular mit Button
//"
// Stichwortliste Datei neu erzeugen startet die array-Erzeugung fuellen und befüllt die Datei stichwortliste.csv wieder

echo "<form action = '#' method = 'post'>";
	
	echo "<input type='submit' id='el_button2' name='ButtonFuellen' value='Stichwortliste Datei neu erzeugen'>";
	echo "</form>";
	
	if (isset($_POST['ButtonFuellen'])){
			
			return tabelle_fuellen();
		}
//*****************End Formular

Wenn auf den Knopf gedrückt wird, wird die Funktion tabelle_fuellen aufgerufen. Jetzt wirds interessant:

function tabelle_fuellen(){
	
	$neuesArray=array_erzeugen();
	erzeuge_csv($neuesArray);
}

Die Variable $neuesArray wird mit Hilfe der Funktion array_erzeugen() befüllt. Diese erstellt eine Stichwortliste aus den Titeln aller Beiträge in der Tabelle wp_posts, dazu gleich mehr.

Dann wird die Funktion erzeuge_csv aufgerufen, sie kriegt als Parameter unser Array mit und schreibt die Einträge zeilenweise in eine Datei.

Frischauf, wir sehen uns die Funktion array_erzeugen() mal näher an. Der erste Teil mit den nötigen MySQL-Abfragen sieht so aus:

global $wpdb;

//Beginn Originalcode
$table_name = $wpdb->prefix.'posts';

	//Datensätze zählen & Ausgabe Anzahl
	$count_query = "select count(*) from $table_name where post_status='publish' and post_type = 'post'";
	$num = $wpdb->get_var($count_query);
	echo $num."&nbsp Beiträge gefunden</br>";
	
//******************

//Alle Datensätze vom Typ post und published ausgeben
$alleposts = $wpdb->get_results( "SELECT * FROM ".$table_name."
								where post_status='publish' and post_type = 'post' order by post_title");


Das übliche Spiel wenn man die veröffentlichten Beiträge ausgeben will, man braucht in der Where-Klausel die Bedingung post_status=’publish‘ and post_type = ‚post‘. Und zugegeben, man könnte statt select * auch select post_title verwenden, das fällt mir erst jetzt auf.

Jetzt stecken alle veröffentlichten Beiträge als Array in der Variablen $alleposts. Durch dieses Array steppe ich jetzt mit foreach durch und nehme mir die einzelnen Einträge vor, die werden mit Hilfe der Funktion explode() am Leerzeichen gesplittet, mit preg_replace() von Sonderzeichen bereinigt und mit ctype_upper auf Groß/Kleinschreibung überprüft, ich nehme nur die groß geschriebenen Einträge. Das ist willkürlich festgelegt, produziert aber eine sehr brauchbare Stichwortliste. Schließlich wird der gefundene Eintrag mit array_push() in die Variable $stichwortliste weggeschrieben.

$stichwortliste = array(); 
//Durch alle gefundenen Datensätze durchsteppen
$zaehler = 0;
foreach ( $alleposts as $einpost ) 
{ 
  //ersten gefundenen Titel in array aufsplitten
  $liste = explode(" ", $einpost->post_title);
  
  //Durch das Array durchsteppen
   foreach ($liste as $einwort)
  {
	  //Prüfen, ob Wort groß geschrieben ist
	  $wortanfang = substr($einwort,0,1);
	  
	  //Sonderzeichen entfernen (nach Bedarf editieren)
	  $einwort = preg_replace('/[0-9\@\.\;\" "\(\)\:\?\!\,]+/', '', $einwort);
	  
	  //nur ausgeben wenn Groß geschrieben
	  if (ctype_upper($wortanfang)){
		 
		  $zaehler = $zaehler+1;
		  
		  //Hier kommt der Knackpunkt: Neues Stichwort in Array schreiben
		  //***********************************
		  array_push($stichwortliste, $einwort);
		  //***********************************
	  }// ende von ctype_upper
  }// ende von liste as einwort

  
}//ende von alleposts as einpost und array befüllen

Es folgt noch ein bisschen Kosmetik, und ganz am Ende gibt unsere Funktion das gebrauchsfertige Array zurück:

//Dubletten entfernen
$stichwortliste= array_unique($stichwortliste);

//Array sortieren
sort($stichwortliste);

//Ausgabe Anzahlen erzeugter Stichwörter
echo "Anzahl Stichwörter in den Rohdaten: ".$zaehler."</br>";
echo "Grösse des sortierten und Dubletten-bereinigten Arrays: ".count($stichwortliste)."</br>";
echo "<h2>Erzeuge neue Stichwortliste aus der Tabelle: ".$table_name."</h2>";

return $stichwortliste;
}// ende array erzeugen_function

Noch alle mit mir beieinander? Fehlt noch was? Ach ja, die Erzeugung der CSV-Datei mit Hilfe der Funktion erzeuge_csv(), damit halte ich mich jetzt nicht lange auf, die ist einigermassen selbsterklärend:

function erzeuge_csv($liste){
	
	global $wpdb;
	
	echo "Ich erzeuge jetzt ein csv: ";
	
	//***************
	// Verzeichis des aktuellen Plugins ermitteln
	$dir = plugin_dir_path( __FILE__ );
	$aktVerzeichnis = $dir;
	//Dateiname fest verdrahtet	
	$fileName = $aktVerzeichnis.'stichwortliste.csv';
	echo $fileName."</br>";
	
if(file_exists($fileName)){
	echo "Die alte Datei wird überschrieben</br>";
	}
    
	//Gnadenlos überschreiben, der Parameter 'w' ersetzt den alten Dateiinhalt
	
    $csvFile = fopen($fileName,'w');
    $head = ["Wort"];
    fputcsv($csvFile,$head);

// Variable mit den Listeneinträgen befüllen
foreach ($liste as $einwort){
$data = [
    ["$einwort"],
    
];

//Durch alle data-Einträge durchsteppen und in Datei schreiben

foreach($data as $row){
    fputcsv($csvFile,$row);
}
}
fclose($csvFile);

 //Debug-Ausgabe aller Stichworte
$anzahl = sizeof($liste);
echo "<h2>Testausgabe: ".$anzahl." Stichwörter erzeugt</h2>";

foreach ($liste as $stichwort){
	
	echo $stichwort."</br>";
	
}
		
}// Ende function erzeuge csv
//*****************************************

Falls die Datei nicht existiert, wird sie neu angelegt. Falls sie schon existiert, wird der Inhalt überschrieben. So das wars. Jetzt einen Kaffee und sacken lassen. Und dann Hurra auf zu neuen Ufern, jetzt kommt der Teil mit dem Shortcode. Aber dazu gibts einen neuen Beitrag.

Da knarzt es im Gebälk: ich brauche einen PAP für mein Stichwortverzeichnis

Also, ich hab ja jetzt schon ein paar Tage Gehirnschmalz in das Stichwortverzeichnis investiert, und stelle fest dass die Sache schon hübsch komplex wird. Vor allem muss ich mir Gedanken machen, wer was wann macht (machen darf) und was wohin gehört. Ich mach mal ein Brainstorming:

  • es soll ein WordPress-Plugin (PHP) werden, ich möchte ohne Datenimport/Export in MYSQL arbeiten
  • Auf der WordPress-Adminseite soll es einen neuen Menüpunkt geben: „Stichworttabelle neu erstellen“ . Hier soll erst eine Sicherung der alten Stichworttabelle (falls vorhanden) angelegt werden, dann die Tabelle quelle erst geleert und dann mit der aktuell aus der Tabelle wp_posts (Feld wp_title) neu erstellten Stichwortliste neu befüllt werden.
  • Es soll ein Shortcode mitgeliefert werden [Stichwortverzeichnis], der an beliebiger Stelle auf einer Seite oder in einem Beitrag eingefügt werden kann und der da ein komplettes Stichwortverzeichnis (mit Unterseite) generiert.
  • Es soll eine Positiv- und Negativliste geben, für Wörter die auf jeden Fall/auf keinen Fall im Stichwortverzeichnis auftauchen sollen (nice to have)

Ich seh schon, ich muss mich erst mal wieder mit dem good old WordPress auseinandersetzen, das ist verdammt lang her dass ich was mit Plugins und Admin-Menüs gemacht habe. OK, ich geh mal googlen… bis dann!

Update am Montagmittag: nachdem mir der Webserver noch einige Male unter lautem Jubel abgerauscht ist, schmeisse ich den PAP nochmal über den Haufen. Anscheinend sind die vielen PHP-gesteuerten MySQL-Kommandos zuviel für das gute alte WordPress. Ich machs jetzt ganz anders, ich lege die Stichwörter in eine CSV-Datei. Die sollte man eigentlich gefahrlos wieder auslesen können – ich bin da recht vorsichtig geworden.

Update am Montagabend: Das mit dem CSV war der Schlüssel zum Erfolg, jetzt läuft die ganze Chose stabil. Die Erzeugung einer Stichwortdatei aus den Beitragstiteln der wp_posts läuft einwandfrei, und dauert nicht mal lang. Morgen bastel ich dann den Shortcode, der eben jene CSV-Datei wieder ausliest und das Stichwortverzeichnis an beliebiger Stelle in einem Beitrag oder auf einer Seite aufbaut. Mal sehen ob das ohne grössere Unfälle funkt. Hach, Programmieren ist so eine kurzweilige Sache! 😉

Ein ehrgeiziges Projekt: Stichwortverzeichnis

Meine beiden mit Abstand am häufigsten gebrauchten Kochbücher sind „Das Bayrische Kochbuch“ und „Joy of Cooking“. Und bei beiden ist das am Meisten genutzte Feature das Stichwortverzeichnis, da findet man alles! Es eignet sich auch hervorragend zum kreuz- und querschmökern, man findet dabei Rezepte die man sonst nie gesehen hätte. Langer Rede kurzer Sinn, ein Stichwortverzeichnis (Volltext-Index) wäre ein schickes Feature für mein Inselfisch-Kochbuch. Und dazu möchte ich nicht das Stichwort-Feature von WordPress nutzen, das ist mir viel zu umständlich zu bedienen und zu schlecht auszuwerten.

Dazu waren einige Vorüberlegungen nötig. Zunächst muss ich mal festlegen, woher ich die Stichwörter nehme. Ich habe in meinem Inselfisch-Kochbuch knappe 400 Rezepte, in denen relevanter Text in zwei Feldern steht, einmal in post_title und einmal in post_content. Der Titel ist meist zwischen 5 und 10 Wörter lang, der Content kann wesentlich länger sein, bis zu einer ganzen DIN A 4 Seite und mehr, also auf jeden Fall mehr als 100 Wörter. Ich möchte meine Stichwortbasis natürlich maschinell erzeugen, dazu muss ich irgendwie einzelne Wörter aus meiner Datenbasis extrahieren. Dazu muss ich meinen Quelltext aufsplitten (ob mit PHP oder VBA wird sich noch zeigen) und in eine Tabelle schreiben. Diese Tabelle (ich nenne sie mal Rohdaten) soll am Ende nur alle Stichwörter und eine ID (Autowert) enthalten. Man sieht schon: mit dem Content, das wird uferlos, das können leicht mehrere Zehntausend Wörter werden. Ich beschränke mich also auf die Wörter aus dem post_title, das ist besser zu handeln. Wir machen das mal als erste Annäherung und schauen uns dann an, was wir mit den extrahierten potentiellen Stichworten anfangen können.

Wie ich das in MS Access angehe: ich importiere mir die gesamte Tabelle wp_posts aus dem Original-Inselfischkochbuch über CSV-Export aus phpmyadmin. Dann schreibe ich mir eine Abfrage,, die nur den post_title enthält und als where-Klausel post_Type = post und post_status = publish bekommt, damit ich nur die echt veröffentlichten Rezepte in der Datenbasis habe. Die Abfrage heißt quelle und sieht so aus:

Screenshot quelle

265 Datensätze a drei bis zehn Wörter, damit kann man arbeiten. Ich lege ausserdem fest, dass ich nur Großgeschriebene Wörter im Stichwortverzeichnis haben möchte. Das ist willkürlich, aber doch recht sinnvoll, weil damit die ganzen kleinen Füllwörter rausfallen.

Dann gehts rund: Ich lege mir eine Tabelle namens ziel an, die nur zwei Felder hat: ID(AutoWert) und Wort(Text). Sie bleibt zunächst leer. Dann bastle ich mir ein VBA-Modul. Hier lege ich zwei Recordsets an, rstquelle das ist die Abfrage Quelle, und rstziel, das ist die Tabelle Ziel.

Jetzt gehe ich zum ersten Datensatz in rstquelle und lese mir den Inhalt des Feldes post_title ein. Dann verwende ich die VBA-Funktion split(), die zerlegt das Feld in einzelne Wörter, die in ein Array geschrieben werden.  Ich laufe durch dieses Array und prüfe zunächst, ob das Wort Groß oder klein geschrieben ist:

Asc(Left(liste(i), 1) >= 65) And (Asc(Left(liste(i), 1)) <= 90)

Mit dieser Funktion bin ich nicht so recht glücklich, weil sie unerklärlicherweise manche Wörter mit Kleinbuchstaben doch durchrutschen läßt, aber ich hab noch nichts besseres gefunden.

Dann werden noch evtl vorhandene Sonderzeichen entfernt, dazu gibts eine Funktion die Folgende Zeichenkette durchläuft:

Const strSonderzeichen As String = „.,:;#+’*?=)(/%$§!~\}][{“

Dann schreibe jeweils ein gefundenes, geputztes Wort in die Zieltabelle. Dann gehe ich zum nächsten Datensatz der Quelltabelle und wiederhole den Vorgang. das mache ich, bis EOF der Quelltabelle erreicht ist.

Hurra! 669 Datensätze, beim ersten Drüberschauen sieht es schon mal ganz gut aus. Noch die Dubletten ausblenden, das geht mit einer Abfrage mit Gruppierung ganz easy. Sortieren, man sieht noch ein bisschen Datenschmutz ganz oben, das bereinigt man per Hand.

abfrage quelle

Es bleiben 496 recht manierliche Stichworte übrig. Damit könnte ich jetzt schon nach MySQL und WordPress gehen und die Webseite aufbauen, aber ich halte mich noch ein wenig in Access auf und teste nochmal, mit der „wackeligen“ Asc-Funktion bin ich nicht zufrieden.

Ein kleiner Chat in PHP – wieder mal was für Minimalisten

Da ich mich derzeit viel im Chat in meinem Lieblings-Handarbeitsforum herumtreibe, dachte ich mir: so einen kleinen, eher spartanischen Chatroom solltest du eigentlich auch selber programmieren können, das kann so schwierig nicht sein. Bei Google gibt es -zig Beispiele, wie man so etwas angehen könnte, ich hab mich auf die Suche nach etwas Einfachem gemacht und bin hier bei php-einfach.de fündig geworden.

Ich hab allerdings ein paar Fehler bereinigt, auf PHP 7 umgeschrieben, die Ajax-Funktionalität eliminiert (warum kompliziert wenns auch einfach geht?), die MySQL-Tabelle komplett anders strukturiert, eine Teilnehmerliste hinzugefügt und sämtliche Formatierungen umgekrempelt, so dass letztendlich eine komplett umgeschmissene Logik dabei herausgekommen ist. Wie gesagt, die Grundidee stammt von php-einfach.de, und ich bedanke mich auch artig für den Denkanstoß. Aber ich denke, es ist genug kreative Eigenleistung dazugekommen, dass ich den Source hier als auf meinem Mist gewachsen einstellen kann.

Die Voraussetzungen

Viel ist nicht dran: man soll seinen Nick und seine Nachricht eingeben können, auf den Senden!-Button klicken, und dann soll im Chatfenster die Nachricht für alle sichtbar am unteren Ende des Fensters auftauchen. Ich hab noch die Uhrzeit wann die Nachricht geschrieben wurde mit dazugenommen, und protokolliere im Hintergrund auch das Datum mit, da ich in meinem Chat immer nur die Beiträge des heutigen Tages anzeigen möchte.

Aussehen tut das Ganze so:

screenshot_chat

screenshot_chat

Man kann seinen Nick eingeben (der bleibt auch nach dem Abschicken stehen), man kann seine Nachricht eingeben, und man kann auf den Senden!-Button klicken. Im Chatfenster scrollen die älteren Einträge nach oben weg, der neueste Eintrag landet immer ganz unten, und es wird noch die Uhrzeit zu jedem Beitrag angezeigt. Es werden nur die Einträge des heutigen Tages angezeigt, den Rest habe ich natürlich auch gebunkert, daraus könnte man noch ein Chat-Archiv erstellen. Rechts kriegt man noch eine Liste angezeigt, wer heute schon aller im Chat war, und das wars.

Im Hintergrund: natürlich eine MySQL-Tabelle

Die ist recht einfach strukturiert und heißt bei mir chat_daten:

chat_daten

chat_daten

Eine AutoIncrement-id als Primärschlüssel, und vier Textfelder für nick, eintrag, uhrzeit und datum, das war schon alles.

Der Sourcecode

Wir packen die Connect-Daten in eine externe Datei:

<?php 
$server    = 'localhost'; 
$user    = 'root'; 
$pass    = ''; 
$db    = 'chat'; 
$table    = 'chat_daten'; 
$conn=mysqli_connect($server, $user,$pass); 
mysqli_select_db($conn,$db); 
?>

Die Felder für Nick und Eintrag und den Senden-Button packen wir in ein Formular:

<?php  
//Config auslesen 
require_once('inc/config.php'); 
  
$heute = date("d.m.Y",time());
echo '<img src="el_logo.jpg">';
echo '<h1>Evis Chat live am '.$heute.'</h1>';

echo ' 
 <form action="index.php" method="post"> 
    <table border="0"> 
        <tr> ';
//Falls ein Nick eingegeben wurde, diesen als default in die Textbox setzen
if(!empty($_POST['nick'])){
    $akt_nick = $_POST['nick'];
}
else{
    $akt_nick='';
};
    
echo '<th>Nickname:</th><td><input type="text" name="nick" value="'.$akt_nick.'" id="textbox1"></td></tr>                 
        <tr> 
            <th>Nachricht:</th><td><input type="text" name="eintrag" value="" id="textbox">&nbsp;<input type="submit" name="eintragen" value="Senden!" id="button">&nbsp;</td> 
        </tr> 
    </table> ';

Damit man den Nick nicht immer neu eingeben muss, frage ich ab ob das Feld schon gesetzt wurde und schreibe dann den Wert als Default rein.

Dann starte ich, wenn auf den Button Senden geklickt wurde, und schreibe mir Nick, Eintrag, Datum und Uhrzeit in die Datenbank:

if(isset($_POST['eintragen'])){ 

if(empty($_POST['nick']) or empty($_POST['eintrag'])){ 
    echo '<script>alert("Bitte Nick UND Message eingeben")</script>'; 
}else{ 
    //Variablen definieren und mit "POST" Daten füllen (Mit htmlspecialchars filtern, Apostrophe maskieren..) 
    $nick = addslashes(htmlspecialchars($_POST['nick'])); 
    $eintrag = addslashes(htmlspecialchars($_POST['eintrag'])); 
    $uhrzeit = date("H:i",time());
    $datum = date("d.m.Y",time());

    
//Nick + Eintrag + datum+uhrzeit in die Datenbank schreiben 
    mysqli_query($conn,"INSERT INTO $table  
                      (nick,eintrag,uhrzeit, datum) VALUES 
                      ('$nick', '$eintrag', '$uhrzeit', '$datum')"); 
    } 

}

Falls kein Nick oder keine Nachricht eingegeben wurden, gibts einen Alert, andernfalls mache ich den Insert mit den aktuellen Daten.

Für die Ausgabe des Chats baue ich mir eine Div mit zwei darin enthaltenen Divs, weil ich Nick und Nachricht linksbündig, die Uhrzeit aber rechtsbündig ausgeben möchte. Das CSS dazu gibt es weiter unten, hier erstmal die Divs für das Chatfenster:

//alle Einträge von heute ausgeben
echo '<div id="chat_fenster" >';
        
        //Nur die Einträge von heute auslesen
          $abfrage = mysqli_query($conn,"SELECT * FROM $table WHERE datum LIKE '$datum'"); 
          while($row = mysqli_fetch_array($abfrage,MYSQLI_ASSOC)) 
          { 
            echo '<div id ="nick_und_message"><span style="color:red">'.$row['nick'].':</span><span style ="color:black">'.$row['eintrag'].'</span></div>
            <div id = "uhrzeit"><span style ="color:green">'.$row['uhrzeit'].'</span></div><br>'; 
          }
echo '</div>';

Als kleines Extra gebe ich rechts neben dem Chatfenster noch eine Liste aller Teilnehmer von heute aus:

//alle Teilnehmer von heute ausgeben
echo '<div id="teilnehmer_fenster" >';
        echo '<h2>Heute im Chat:</h2>';
        //Nur die Teilnehmer von heute auslesen
          $abfrage = mysqli_query($conn,"SELECT DISTINCT nick FROM $table WHERE datum LIKE '$datum'"); 
          while($row = mysqli_fetch_array($abfrage,MYSQLI_ASSOC)) 
          { 
            echo $row['nick'].'<br>'; 
          }
echo '</div>';

Jetzt noch ein wenig CSS-Kosmetik:

<style type="text/css"> 
    
    #textbox{ 
        width:600px; 
        border:1px solid blue; 
    } 
     
    #textbox1{ 
        width:80px; 
        border:1px solid blue; 
    }
    
    #button{ 

        border:1px solid #FF1493; 
        cursor:pointer; 
    } 
     
    #button:hover{ 
        border:1px solid #3399FF; 
    } 
    
    #nick_und_message{
        width:80%;
        float:left;
    }
    #uhrzeit {
        width:20%;
        float:right;
        text-align: right;
    }
    #chat_fenster{
        border:2px solid blue;
        width:750px; 
        height:350px; 
        padding:3px; 
        overflow: auto;
        float:left;
    }
    
    #teilnehmer_fenster{
        float:right;
        width:200px;
    }
</style>

Wichtig ist hier der Eintrag overflow:auto für das Chatfenster, der sorgt für den Scrollbalken. Damit jetzt die bereits vorhandenen Einträge nach oben wegscrollen und der letzte Eintrag immer im Chatfenster ganz unten auftaucht, noch ein kleiner Javascript-Trick:

<script>
window.onload = function()
{
//Chatfenster nach oben wegscrollen, damit immer die neuesten Einträge sichtbar sind
document.getElementById('chat_fenster').scrollTop = 9999999;
}
</script>

Man setzt einfach einen sehr hohen Wert für das Scrollen nach oben, damit ist die Liste immer nach oben weggescrollt und das Ende mit den neuesten Beiträgen bleibt im sichtbaren Bereich.

Das wars – viel Spaß beim Nachbauen! Das liesse sich natürlich noch beliebig erweitern, in einem CMS könnte man z.B. den Chat nur für eingeloggte User freischalten, dann entfällt das Abfragen des Nicks. Man könnte auch noch ein Chat-Archiv anlegen, in dem man die Beiträge der letzten Tage einsehen kann, und man könnte sonst noch allerhand Spielereien veranstalten, da kann sich jeder selber austoben. Ich lass es mal so stehen, als wirklich simple Lösung.