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Linux Mint Cinnamon, der zweite Eindruck: es wird immer besser!

Der Startbildschirm kommt sehr aufgeräumt daher, es kommt ein Willkommen-Assistent der sehr hilfreich und informativ ist, ich empfehle es neuen Linux-Nutzern wirklich, sich da mal durchzuhangeln und das System besser kennenzulernen. Deswegen spare ich mir euch eine eigene Dokumentation über was wo zu finden ist, das kann sich jeder selbst erarbeiten.

willkommen

Da zeige ich euch lieber, was mich an Cinnamon gleich überzeugt hat: klickt mal auf dieses Symbol links unten:

mint icon

Tadaa! Darf ich vorstellen, das Startmenü!

startmenü

Ist das nicht eine Augenweide für alte Windows-User? Aufgeräumt und sinnvoll gruppiert, alfabetisch geordnet und mit Suchfunktion, da hat man doch gleich den Überblick und fühlt sich wohl.

Links die Favoritenleiste hat mich am Anfang etwas irritiert, weil bei den Icons kein Hovertext auftaucht, wenn man mit der Maus drüberfährt. Doch tut er schon, allerdings rechts unten im Fenster, wo ich ihn zuerst nicht gesehen habe. Hier im Bild der Deutlichkeit rot umrandet:

favoriten text

Was ich euch auch noch wärmstens ans Herz legen möchte: die Anwendungsverwaltung. Die braucht zwar einen Moment, bis alles geladen ist, aber dann: der reine Softwarehimmel! Und alles Public domain und kostenlos! Ich hab mir gleich mindestens drei Anwendungen rausgesucht, die ich installieren möchte! Dolle Sache, ehrlich.

anwendungsverwaltung

So, damit dürftet ihr erstmal eine Weile beschäftigt sein. Ich geh mal Apps installieren und melde mich später wieder!

Linux Mint Cinnamon – Liebe auf den ersten Blick mit Startschwierigkeiten

Ich geb ja zu, ich bin ein Augenmensch. Ohne die Funktionalität erstmal gründlcih getestet zu haben, hab ich mich auf Anhieb in die Edition Linux MInt Cinnamon verguckt.

Nur mal kurz zur Installation: wenn man vom Stick bootet, kann man im Startmenü auch die Installation auf Festplatte anwählen. Nehmen sie sich ein Stündchen Zeit dafür, das dauert alles ein Weilchen, ganz wie wir es von Windows gewöhnt sind 😉 Bei der ersten Anmeldung muss man dann noch Benutzernamen und Kennwort sowie das Gebietsschema eingeben, dann kanns losgehen. Man wird von einem aufgeräumten Desktop und einem Willkommen-Assistenten begrüßt, der einen durch einige grundlegende Themen führt. Ich hab ihn weggeklickt und erst mal ein anderes HIntergrundbild installiert (rechte Maustaste auf den Desktop…)

Dann hab ich mich auf die Suche gemacht, ein paar Werkzeuge brauche ich immer für die Dokumentation. Screenshots z. B. , fn+Drucktaste kopiert den gesamten Bildschirm wahlweise in die Zwischenablage oder als Datei. Wie man nur das aktuelle Fenster kopiert, hab ich noch nicht herausgefunden.. Als Schreibprogramm nehme  ich den Writer, der kann auch Bilder. Dabei fällt mir auf: die Menüs sind leider teilweise in Englisch. Das hätte ich gern Deutsch. Ich geh mal suchen. Hach ja – sie konnten zusammen nicht kommen! 😉

Fehlende Sprachunterstuetzung nachinstallieren – wiki.linuxmintusers.de:
https://wiki.linuxmintusers.de/index.php?title=Fehlende_Sprachunterstuetzung_nachinstallieren

Hat leider nicht funktioniert.

Alternativ kann man sich auch die deutschsprachigen Linux Mint-ISO’s herunterladen, die immer kurz nach Veröffentlichung einer neuen Linux Mint-Version verfügbar sind. Diese findet man in den entsprechenden Threads oder auf der LinuxMintUsers-Startseite, in der rechten Leiste unter „Release Notes“.

Leider ist die Seite total veraltet. Ich geh mal woanders suchen. Warum der Aufwand, mir ist es doch eigentlich wumpe ob ich deutsch oder englisch arbeite… na, das mach ich alles nur für euch, damit ich eine saubere Doku schreiben kann. Eine deutsche Bedienoberfläche gehört da schon dazu.

Bei chip.de bin ich fündig geworden und lade mir jetzt die 22.1 herunter, hoffentlich in Deutsch.

https://www.chip.de/downloads/Linux-Mint-Xia-Cinnamon-64-Bit_39460086.html

So, ISO-Datei vom Chip-Server runtergeladen, hat sowas wie 10 Minuten gedauert. Auf dem Cinnamon-Laptop steckt unter USB-Abbilderstellung das Brennprogramm, läuft gerade, dauert ein paar Minuten. Nicht ganz fünf Minuten hat er gebraucht. Beim Runterfahren gab es noch eine Meldung, dass einige Prozesse noch nicht beendet sind, ich hab ignorieren angeklickt und trotzdem runtergefahren. Ich installier dann mal wieder, see ya later!

So, Installation erfolgreich, jetzt hab ich auch deutsche Menüs. Jetzt gehts auf, aber dafür gibts einen neuen Beitrag!

 

Die große Gegenüberstellung: Linux vs. Windows Software

Ich hab mal allle Programme zusammengetragen, die ich unter Windows zumindest gelegentlich, meist aber sehr oft nutze. Da ist eine ganz schöne Latte zusammengekommen. Ich habe die ganze letzte Woche dazu verwendet, mir die Linux- Alternativen zu den Windowsprogrammen zusammenzusuchen. Ich habe ausschließlich OpenSource/Public Domain gelistet, da war die Auswahl erfreulich groß. Hier kommt mal eine Übersicht als Tabelle:

 

Windows 10 Ubuntu 22.04 Kompatibilität  1-6 Getestet
Office LibreOffice

Kann docx, xlsx lesen und schreiben

Word Writer 2 Sehr gut kompatibel, IVZ, Formatvorlagen, Nummerrierungen, Bilder mit Beschriftungen Ausführlich, Härtetest mit Buch
Excel Calc 2 Kurztest, Zellenformatierungen OK
Math Formeleditor
Acess Base 4

(Abzug wg. Programmierbarkeit)

Assistenten zur Tabellenerstellung ausführlich vorhanden
Outlook Mozilla Thunderbird 2 Praktisch im Einsatz
Publisher Scribus, Draw 3 Ausführlich getestet mit komplexer Broschüre, sowohl als pub als auch pdf, beide Male Nacharbeit nötig.
Powerpoint impress 2 Nicht getestet
DTP Scribus Scribus 1 Kurztest OK
Bildbearbeitung Gimp Gimp 1 kurztestOK
Internet Chrome, Explorer Mozilla Firefox 1 Praktisch im Einsatz
Filezilla Filezilla 1 Kurztest OK
Entwicklertools Xampp Xampp 1 incl php und MariaDB Kurztest OK
Notepad++ Geany 3 Hat nicht so viele Funktionen.
Editor Textbearbeitung 1 Kurztest OK
Multimedia VLC MediaPlayer VLC 1 Kurztest OK
Movie Maker OpenShot Nicht getestet, System zu schwach
Acrobat Reader Scribus,PDFViewer 1 Kurztest OK
Sonstige Epson Scan Simple-Scan (vorinstalliert)

Xsane

5 hakelig zu bedienen, veraltete Software
Team Viewer Team Viewer 1 Kurztest OK
Skype Skype 1 Kurztest OK
CCleaner BleachBit ? (keineRegistry) Nicht getestet

Ich habe für alle Windows-Programme – für ALLE! – brauchbare Alternativen auf Linux gefuden, und die Mehrzahl schneidet in Sachen Kompatibilität gut bis sehr gut ab. Einzig bei der Scanner-Software habe ich noch nichts wirklich brauchbares gefunden, wenn man aber nur einfache Seitenscans oder Ausschitte als jpg oder pdf benötigt, kann man mit Simple-Scan ganz gut Leben.

Auf zu neuen Ufern: Linux statt Microsoft Windows

Long time no see, liebe Gemeinde. Ich hab auch lange nichts Programmier- und Entwicklungstechnisches mehr gemacht, meine Homepage steht ja schon lange soweit, da hab ich mich mehr auf die Anwenderseite von WordPress verlegt und meine diversen Shops und Blogs gepflegt.

Jetzt wirds aber an der Zeit, was ganz Neues zu tun! Ich musste ja vor zwei Jahren in einen neuen Laptop investieren, weil der Alte kaputtgegangen war: Grafikkarte im Eimer, irreparabel.

Und jetzt kommt Microsoft und stellt im Herbst die Unterstützung für Windows 10 ein. Mein Laptop ist aber nicht Windows-11-tauglich, und ich will mir nicht schon wieder einen neuen Rechner kaufen.

Da linst man mal über den Tellerrand, und stellt fest dass Linux seit der letzten Begegnung vor 10, 15 Jahren sich ganz schön herausgewachsen hat. Es gibt ein wohlsortiertes Sortiment von Betriebssystemversionen für unterschiedliche Anforderungen, es gibt ganz fantastische Open Source/Public Domain Software, es gibt zu alllem und jedem Supportforen, es gibt Kompatibilität für alle MS Office Programme – ich brauch keinen neuen Rechner, ich brauch nur ein neues Betriebssystem.

Mein bester Freund hat mir einen wunderbaren mittelalten Laptop mit vorinstalliertem Linux Ubuntu drauf zur Verfügung gestellt, und ich teste seit ein paar Tagen dass die Schwarte knackt.

Ich teste verschiedene Linux-Versionen, und alle Alternativen zu Windows-10 Software, die ich kriegen kann. Es sieht gut aus: niemand muss sich mehr von MIcrosoft abhängig machen!

Es wird spannend, ich werde hier en Detail berichten. Freut euch auf viele spannende neue Beiträge!

Stichwortverzeichnis Negativliste: wir basteln uns einen Tabelleneditor

Ich bin mir ziemlich sicher dass ich sowas in der Art schon mal gemacht habe, aber ich finde es nicht mehr. Na ja, das übt und ist eine hübsche kleine Fingerübung. Ich mach mal einen kurzen PAP:

  • Die Tabelle für die Negativliste wird beim Setup des Stichwort-Plugins mit angelegt und mit einigen wenigen Beispieleinträgen befüllt. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass sie schon existiert.
  • Es gibt einen neuen Admin-Menüpunkt Negativliste bearbeiten. Hier wird die existierende Liste tabellarisch angezeigt.
  • Es gibt bei jedem Datensatz einen Button „Löschen“ (mit Rückfrage)
  • Es gibt unterhalb der Tabelle einen Button „Neues Wort eintragen“
  • Die Buttons machen jeweils eine Unterseite auf, auf der die gewählte Aktion nochmal bestätigt wird.

Das wars eigentlich schon. Dann wollen wir mal. Zuerst kommen die Einträge für das Admin-Menü:

add_action('admin_menu', 'negativliste_plugin_setup_menu');

function negativliste_plugin_setup_menu(){
add_menu_page( 'Negativliste', 'Negativliste bearbeiten', 'manage_options', 'negativliste', 'negativliste_init' );
add_submenu_page('Negativliste', 'Eintragen', 'Eintragen', 'manage_options', 'eintragen', 'eintragen_function');
add_submenu_page('Negativliste', 'Loeschen', 'Loeschen', 'manage_options', 'loeschen', 'loeschen_function');
}

Schauen wir uns als erstes mal die Funktion negativliste_init an. Zuerst wird gecheckt, ob die Tabelle negativliste schon vorhanden ist:

//Überprüfen ob Tabelle schon existiert
$table_exists = $wpdb->get_var( "SHOW TABLES LIKE 'negativliste'" ); 

if ($table_exists == "") {
echo "Tabelle negativliste existiert noch nicht";
... (hier kann die Tabelle neu erstellt werden)


Da muss ich nochmal ran, eigentlich sollte die Tabelle beim Initialisieren des Plugins Stichworttabelle mit angelegt werden. Hier nur mal Interessehalber der Code zum Erstellen:

//Begin function tabelle_erzeugen - legt die Tabelle negativliste mit einem Feld "wort" an
function tabelle_erzeugen(){

global $wpdb;

$charset_collate = $wpdb->get_charset_collate();

$sql = "CREATE TABLE negativliste (
wort text
) $charset_collate;";

require_once( ABSPATH . 'wp-admin/includes/upgrade.php' );
dbDelta( $sql );

} //End function tabelle_erzeugen

Interessant wirds im Else-Zweig der Funktion, da  kommt die Datenbankabfrage und der Aufbau der Tabelle zur Anzeige. Ich schau erst mal nach, ob die Tabelle überhaupt Datensätze hat und baue die Tabelle nur auf, wenn es mehr als 0 Datensätze sind:

function tabelle_bearbeiten(){

global $wpdb;
//Datensätze zählen & Ausgabe Anzahl
$count_query = "select count(*) from negativliste";
$num = $wpdb->get_var($count_query);
echo $num."&nbsp Einträge gefunden</br>";

if ($count_query <> 0) {

$anzeige_query = $wpdb->get_results("SELECT wort FROM negativliste ORDER BY wort");
...

So wird der Tabellenhead zusammengebaut:

echo "<table border='1' cellpadding='5'>
<tr>
<th>Wort</th>
<th>delete</th>
</tr>";

Danach steppe ich durch alle gefundenen Datensätze durch und baue ein Formular mit einem Löschen-Button zusammen. Der Button ruft die Unterseite loeschen auf und gibt als Parameter das aktuelle Wort mit.

echo "<form method='post'>";
foreach ($anzeige_query as $dsatz) {
echo "<tr>";
$id = $dsatz->wort;

echo "<td>" . $dsatz->wort . "</td>";
echo "</td>" .
"<td><input type='submit' name='löschen' formaction='admin.php?page=loeschen&aktuell=".$id."' value='löschen'></td>" .

"</tr>";
}// ende von foreach dsatz

Jetzt kommt nur noch ein Link zur der Seite auf der man einen neuen Datensatz eintragen kann, dann wars das auch schon:

echo "<p><input type='submit' name='eintragen' formaction='admin.php?page=eintragen' value='Neues Wort eintragen'></p></form> ";

Jetzt fehlen noch die Funktionen zum Eintragen eines neuen Datensatzes und zum Löschen des gewählten Datensatzes. Zuerst die zum Eintragen:

Zuerst wird ein kleines Formular aufgebaut: es gibt ein Textfeld, in das man das neue Wort eintragen kann, und einen Button zum Speichern. Wenn auf diesen Button geklickt wird, wird der Insert aufgerufen und kriegt das Wort als Parameter mit.

if (isset($_POST['neuesWortEintragen'])){
			$aktWort = $_POST["wort"];
			echo "Neues Wort ".$aktWort." wird eingetragen";
			
	// Insert-Anweisung erstellen
    $check = $wpdb->insert( 'negativliste', array( 'wort' => ''.$aktWort.'' ) );

    if($check) {
        echo "Ein neuer Datensatz erfolgreich hinzugefügt";
    }
	} // ende von isset 

Dann kommt noch ein Link zurück zum Hauptformular, und das wars.

 

echo "</form>";

echo "<a href='admin.php?page=negativliste'>Zurück zur Übersicht</a>";

Das Formular zum Löschen eines Datensatzes sieht ganz ähnlich aus, das Textfeld ist allerdings schreibgeschützt, es dient nur zur Anzeige des als Parameter übergebenen Worts.

function loeschen_function(){

global $wpdb;

$aktWort = $_GET['aktuell'];
echo $aktWort." wird gelöscht";

echo "<h2><Löschen</h2>";

echo "<form action='admin.php?page=loeschen&aktuell='".$aktWort."' method='post'>";
echo "<p><input name='wort' type='text' value = '$aktWort' readonly></p>";
echo "<p><input type='submit' name='WortLoeschen' value='Wort löschen'></p>";
...

Wenn auf den Button „Wort Löschen“ geklickt wird, triggert der Delete-Befehl:

if (isset($_POST['WortLoeschen'])){
$aktWort = $_POST["wort"];
echo "Wort ".$aktWort." wird gelöscht</br>";

// Delete-Anweisung erstellen
$check=$wpdb->query("DELETE FROM negativliste WHERE wort = '$aktWort'");

if($check) {
echo "Ein Datensatz erfolgreich gelöscht";
}
echo "</form>";

Auch hier kommt noch der Link zurück zur Übersicht, und das wars.  Jetzt fehlen noch ein paar Screenshots, aber dafür gibts einen neuen Beitrag.

Inhaltsverzeichnis revisited: wg PHP 8 und sauber als Shortcode

Ich hab mir schon vor Jahren ein Inhaltsverzeichnis für meine WordPress-Webseiten gebastelt, das hatte ich damals mit PHP Code for Posts realisiert. Jetzt bei der Umstellung auf PHP 8 fällt es auf die Nase, ich musste es also eh noch mal überarbeiten. Es war ein relativ kleines Problem: ich hab in den Funktionsaufrufen für die Ausgabe pro Buchstabe keine Hochkommata für den Parameter dringehabt, das sah so aus:

BuchstabenAusgabe(A);

PHP 8 hätte es aber gern so:

BuchstabenAusgabe("A");

Bei der Gelegenheit hab ich es gleich in einen Shortcode gepackt und den Aufruf der Ausgabe mit einem Array gelöst, und weils so schön geklappt hat gehen wir es hier mal im Galopp nochmal durch.

Als Erstes kommt der Plugin-Header und die Definition des Shortcodes:

/*
Plugin Name: Inhaltsverzeichnis
Plugin URI: http://localhost/zum-schwarzen-pinguin/wp-content/plugins/inhaltsverzeichnis
Description: Erzeugt einen Shortcode [el_inhaltsverzeichnis] , der ein Inhaltsverzeichnis aller veröffentlichten Beiträge aus der Tabelle posts erstellt
Version: 3.0
Author: Evi Leu
Author URI: http://www.evileu.de
*/
add_shortcode( 'el_inhaltsverzeichnis', 'el_inhaltsverzeichnis_handler_function' );
function el_inhaltsverzeichnis_handler_function(){
echo "<h2>Inhaltsverzeichnis</h2>";...

Dann rufe ich die Funktion zur buchstabenweisen Ausgabe mit Hilfe eines Arrays für das Alfabet auf:

//Array mit Alfabet erzeugen
$alphas = range('A', 'Z');

//Durch alfabet durchsteppen
foreach($alphas as $letter){
//Alle Beiträge zu einem Buchstaben ausgeben
BuchstabenAusgabe("$letter");
}

Mit dem Buchstaben gehe ich in die Tabelle posts und hole mir die passenden Einträge heraus. Daraus wird eine Liste mit Links erzeugt, das geht schön mit der guid.

function BuchstabenAusgabe($aktBuchstabe){
global $wpdb;

//Beginn Originalcode
$table_name = $wpdb->prefix . 'posts';

//Datensätze zählen & Ausgabe Anzahl

$count_query = "select count(*) from $table_name where post_status='publish' and post_type = 'post' and post_title like '$aktBuchstabe%'";
$num = $wpdb->get_var($count_query);

//Ausgabe nur wenn auch Datensätze vorhanden sind
if ($num>0) { 
echo "<h2>$aktBuchstabe:&nbsp".$num."&nbsp Beiträge</h2>";

//Alle Datensätze vom Typ post und published ausgeben

$alleposts = $wpdb->get_results( "SELECT post_title, 
post_status, post_type,
guid FROM $table_name
where post_status='publish' and post_type = 'post' and post_title like '$aktBuchstabe%'
order by post_title");

foreach ( $alleposts as $einpost ) 
{ 
echo '<a href="', $einpost->guid, '/",">', $einpost->post_title, '</a></br>';

}

} //Ende if Anzahl grösser Null
//Ende Originalcode
}//ende function BuchstabenAusgabe

Das wars schon, Shortcode an beliebiger Stelle einsetzen und schwupps hat man ein schönes Inhaltsverzeichnis.

Xampp ist schon Klasse!

Jetzt hab ich mal den grossen Sprung gewagt und meinen lokalen Webserver neu installiert, weil ich ab jetzt mit PHP 8 arbeiten möchte. Ich hab mir den neuesten Xampp bei Chip runtergeladen, das alte Verzeichnis gesichert (lief schlappe 3 Stunden für gut 2 Gig) Xampp deinstalliert und neu installiert. Das hat zwar auch etwas länger gedauert, ist aber problemlos verlaufen. Das Control Panel musste ich dann zwar als Admin starten, aber das ist nur eine Kleinigkeit. Der Webserver lief auf Anhieb, ich hab dann gleich mal mit dem Duplicator den schwarzen Pinguin draufgenudelt – das hat gedauert! Am Anfang gabs zwar eine Fehlermeldung dass ein ZIP-Dienst nicht verfügbar wäre, aber dazu kam auch der Tipp dass man das Paket manuell entpacken könnte und den Installer dann nochmal starten kann. Lief problemlos durch – dauerte aber schon eine halbe Stunde.  Na fein, scheint alles zu laufen. Jetzt geh ich nochmal meine Plugins testen.

Lokaler Test auf dem Praxis-Blog

The good news first: das erste Plugin Stichworttabelle lief ohne Fehler durch und hat die CSV-Datei einwandfrei erzeugt.

Das zweite Plugin StichwortShortcode warf bei der Aktivierung einen Fehler: „Das Plugin erzeugte 2 Zeichen mit unerwarteter Ausgabe während der Aktivierung. Wenn du „headers already sent“-Hinweise, Probleme mit Syndication-Feeds oder andere Probleme bemerkst, versuche, dieses Plugin zu deaktivieren oder zu entfernen.“

Das ist natürlich weniger schön, aber dieser Fehler ist notorisch schwer zu lokalisieren, ich habs mal trotzdem aufgerufen. Erst die Konfiguration gespeichert, dann den Shortcode in eine neue Seite eingefügt – was soll ich sagen, hat auf Anhieb gefunkt und ein schönes Stichwortregister erzeugt. Das Einzige was mir dabei nicht so gut gefallen hat: bei diesem Blog sind jede Menge groß geschriebene Füllwörter mit reingerutscht (Und, So, Da,..) da brauchts eine Negativ-Liste. Da muss ich mal meinen Grips arbeiten lassen, das wäre schon very nice to have.

Das ist mir jetzt schon direkt ein bisschen unheimlich, normalerweise gehen bei solchen ersten Tests immer jede Menge Dinge schief und man kriegt -zig Fehlermeldungen. War nicht, ich hab anscheinend recht sauber programmiert.

Jetzt auf zu neuen Ufern: wie mach ich das mit der Negativ-Liste?

Aber ehrlich gesagt: ich muss zuerst bei der Konfiguration des Shortcode Plugins nochmal ran. Man sollte schon eine bestehende Konfiguration löschen und neu erzeugen können, da muss ich an der Benutzerführung noch was tun. Und vielleicht sollte ich mir auch Gedanken darüber machen, wie die CSV-Datei ins richtige Verzeichnis kommt. Ach ja, mir wird nicht langweilig 😉

Wenns so einfach wäre: die Tücken der lokalen WordPress-Installation

Ich gebs zu, ich hatte es mir einfacher vorgestellt, eine lokale Kopie dieses Blogs anzulegen. Dateien per SFTP runterladen… hat fast eine Stunde gedauert, war aber noch OK. Datenbankbackup einspielen… das ging recht flott, so nach 10 Minuten war MySQL damit fertig. wp_config anpassen (Datenbank Name, User Pwd etc.). Pfade in der wp_options anpassen. Dann liefs, aber mein Plugin lief nicht. Doch es lief so prinzipiell schon, die Erstellung der CSV-Datei aus den Beitragstiteln lief ohne Fehler durch. Aber später bei der Anzeige der Linkliste gabs Probleme. Die guid aus der wp_posts stand natürlich überall noch mit dem Serverpfad drin, da machte ein Klick die Life-Installation auf und zeigte brav den passenden Eintrag an. Menno, ich will aber die lokalen Beiträge haben…

In diesem gewohnt informativen Beitrag bei elmastudio wird vorgeschlagen, die Pfade in der Datenbank Backup Datei mit Hilfe von Notepad++ Suchen&Ersetzen anzupasssen und die Tabellen erst dann zu importieren. War ich wieder zu schnell.. also, Tabellen nochmal droppen und neuer Versuch. Ich melde mich dann wieder.

Also, nach mehreren vergeblichen Versuchen eine Webseite manuell umzuziehen ist es mir jetzt zu dumm geworden, und ich hab mich an das Plugin Duplicator erinnert, das besonders für kleinere Webseiten 1a geeignet ist. Hier bei Weptimizer findet man eine ausführliche Anleitung. Ich hab jetzt meinen Praxis Dr. Inselfisch Blog lokal umgezogen und geh mal mein Plugin testen.

Nachtrag: der Duplicator ist schon Klasse, er hat mir diesen Blog hier klaglos auf meinen lokalen Webserver umgezogen, auch wenn das Einspielen von 94 MB gezipptem Archiv schon ein Stück gedauert hat. Tolles Plugin, wirklich!

Diesmal war ich schneller: der neue Widget-Editor ist auch buggy

Ich habe mir gerade eine lokale Sicherungskopie dieses Blogs erstellt, weil ich damit mein Stichwort-Plugin testen möchte. Siehe hierzu übrigens folgende sehr informative Seite: bestehendes WordPress Blog…lokal kopieren (schon etwas älter, funkt aber)

Und, was soll ich sagen: ich wollte die Widgets anpassen, weil ein paar davon Fehlermeldungen geschmissen haben, und der Widget-Editor kam im neuen Gewand als Blockeditor und hat Kraut, Rüben und Fehler geliefert. Flugs das Plugin Classic Widget gesucht, gefunden und installiert, und schon läuft es wieder rund mit den Widgets. Oh Mann… ich liebe Gutenberg wirklich! 😉

Mal gucken, wie stabil der lokale Blog läuft, ich werde jetzt testen ob mein Stichwort Plugin tut was es soll. Es bleibt spannend!