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Linux für Poweruser: nützliche Tastenkürzel

Ich bin mit der Tastatur x-mal schneller als mit der Maus und arbeite  gerne mit Tastenkürzeln. Die meisten Windows-Shortcuts gibt es auch unter Linux, da muss man nicht viel Neues lernen.  Ich schreibe sie hier mal in loser Folge auf, evtl. sortiere ich sie später nochmal, wenn es viele werden.

strg+a ganzen Text bzw alles markieren

alt+f4 aktuelles Fenster schliessen

strg+pos1 zum Textanfang springen

strg+ende zum Textende springen

Druck, fn+Druck, alt+Druck Screenshot ganzer Bildschirm

alt+Tab wechselt zwischen aktiven Anwendungen

Windows-Taste öffnet das Startmenü

strg+z letzte Aktion rückgängig

strg+c kopieren

strg+v, shift+strg+v einfügen

Linux Mint Cinnamon, der zweite Eindruck: es wird immer besser!

Der Startbildschirm kommt sehr aufgeräumt daher, es kommt ein Willkommen-Assistent der sehr hilfreich und informativ ist, ich empfehle es neuen Linux-Nutzern wirklich, sich da mal durchzuhangeln und das System besser kennenzulernen. Deswegen spare ich mir euch eine eigene Dokumentation über was wo zu finden ist, das kann sich jeder selbst erarbeiten.

willkommen

Da zeige ich euch lieber, was mich an Cinnamon gleich überzeugt hat: klickt mal auf dieses Symbol links unten:

mint icon

Tadaa! Darf ich vorstellen, das Startmenü!

startmenü

Ist das nicht eine Augenweide für alte Windows-User? Aufgeräumt und sinnvoll gruppiert, alfabetisch geordnet und mit Suchfunktion, da hat man doch gleich den Überblick und fühlt sich wohl.

Links die Favoritenleiste hat mich am Anfang etwas irritiert, weil bei den Icons kein Hovertext auftaucht, wenn man mit der Maus drüberfährt. Doch tut er schon, allerdings rechts unten im Fenster, wo ich ihn zuerst nicht gesehen habe. Hier im Bild der Deutlichkeit rot umrandet:

favoriten text

Was ich euch auch noch wärmstens ans Herz legen möchte: die Anwendungsverwaltung. Die braucht zwar einen Moment, bis alles geladen ist, aber dann: der reine Softwarehimmel! Und alles Public domain und kostenlos! Ich hab mir gleich mindestens drei Anwendungen rausgesucht, die ich installieren möchte! Dolle Sache, ehrlich.

anwendungsverwaltung

So, damit dürftet ihr erstmal eine Weile beschäftigt sein. Ich geh mal Apps installieren und melde mich später wieder!

Linux Mint Cinnamon – erste Schritte: GIMP Installation

Weil ich für die Dokumentation Screenshots und vernünftige Dateien brauche, hab ich mal ein bisschen recherchiert und probiert. Fn+Druck fotografiert den ganzen Bildschirm wahlweise in die Zwischenablage oder als Datei, Strg+V fügt ihn ein, aktuelles Fenster fotografieren ist auf meinem Gerät alt+fn+Druck. Ich möchte aber meine Screenshots auch nachbearbeiten. Dafür könnte ich zwar auch LibreOfficeDraw verwenden, aber ich hab keine Lust mich da neu einzuarbeiten, und den GIMP wollte ich eh installieren, den brauche ich andauernd.

Vorher sollte ich aber anstandshalber eine Kurzbeschreibung der Cinnamon Oberfläche liefern, auch wenns eigentlich für Windows 10 Anwender sehr eingängig und selbsterklärend ist. Damit ich nicht ständig die Screenshots hin- und herschubsen muss, wechsle ich mal auf den Linux-Rechner. Das wird gleich ein hübscher Praxis-Test. Bis gleich!

So, ich melde mich vom Linux-Laptop. Da musste ich erst mal in die Firefox-Einstellungen und dieses verflixte „…während der Eingabe Prüfen“ deaktivieren, weil mich die roten Kringel beim Schreiben erheblich stören. Und bevors jetzt losgeht mit der Cinnamon-Beschreibung, muss ich doch noch den GIMP installieren. Das mach ich morgen. Gute Nacht liebe Gemeinde, morgen gehts weiter!

Guten Morgen allerseits, jetzt gehts weiter! Und es geht gleich ans Eingemachte, für die Installation des GIMP brauchen wir nämlich ein Terminal mit Kommandozeile.

Command line ocon

Schockschwerenot! Windows-User sind sowas gar nicht gewöhnt. Aber es hilft nix, da müsst ihr durch. Die GIMP Installation ist hier ausführlich beschrieben:

https://wiki.ubuntuusers.de/GIMP/

Es sind folgende Kommandos nötig:

Befehl zum Installieren der Grundlagen

sudo apt-get install gimp

Was man noch braucht:

  • gimp-help-de (universe, die eigentliche Dokumentation auf Deutsch)
  • language-pack-gnome-de (enthält die deutsche Übersetzung)

Befehl zum Installieren der Pakete:

sudo apt-get install gimp-help-de language-pack-gnome-de

Also los, traut euch. Befehlszeile kopieren, Terminal öffnen.

terminal_leer

Mit shift+strg-v einfügen, Enter und los gehts! Man wird zwischendurch mal gefragt ob man wirklich so viel Speicherplatz belegen möchte, das beantwortet man mit j. Aber ansonsten dürfte es eigentlich glatt durchlaufen. Herzlichen Glückwunsch, sie haben ihre erste Programminstallation unter Linux geschafft! Und wo steckt jetzt der Gimp? Im Startmenü unter Grafik. Jetzt kanns richtig losgehen!

gimpicon

Linux Mint Cinnamon – Liebe auf den ersten Blick mit Startschwierigkeiten

Ich geb ja zu, ich bin ein Augenmensch. Ohne die Funktionalität erstmal gründlcih getestet zu haben, hab ich mich auf Anhieb in die Edition Linux MInt Cinnamon verguckt.

Nur mal kurz zur Installation: wenn man vom Stick bootet, kann man im Startmenü auch die Installation auf Festplatte anwählen. Nehmen sie sich ein Stündchen Zeit dafür, das dauert alles ein Weilchen, ganz wie wir es von Windows gewöhnt sind 😉 Bei der ersten Anmeldung muss man dann noch Benutzernamen und Kennwort sowie das Gebietsschema eingeben, dann kanns losgehen. Man wird von einem aufgeräumten Desktop und einem Willkommen-Assistenten begrüßt, der einen durch einige grundlegende Themen führt. Ich hab ihn weggeklickt und erst mal ein anderes HIntergrundbild installiert (rechte Maustaste auf den Desktop…)

Dann hab ich mich auf die Suche gemacht, ein paar Werkzeuge brauche ich immer für die Dokumentation. Screenshots z. B. , fn+Drucktaste kopiert den gesamten Bildschirm wahlweise in die Zwischenablage oder als Datei. Wie man nur das aktuelle Fenster kopiert, hab ich noch nicht herausgefunden.. Als Schreibprogramm nehme  ich den Writer, der kann auch Bilder. Dabei fällt mir auf: die Menüs sind leider teilweise in Englisch. Das hätte ich gern Deutsch. Ich geh mal suchen. Hach ja – sie konnten zusammen nicht kommen! 😉

Fehlende Sprachunterstuetzung nachinstallieren – wiki.linuxmintusers.de:
https://wiki.linuxmintusers.de/index.php?title=Fehlende_Sprachunterstuetzung_nachinstallieren

Hat leider nicht funktioniert.

Alternativ kann man sich auch die deutschsprachigen Linux Mint-ISO’s herunterladen, die immer kurz nach Veröffentlichung einer neuen Linux Mint-Version verfügbar sind. Diese findet man in den entsprechenden Threads oder auf der LinuxMintUsers-Startseite, in der rechten Leiste unter „Release Notes“.

Leider ist die Seite total veraltet. Ich geh mal woanders suchen. Warum der Aufwand, mir ist es doch eigentlich wumpe ob ich deutsch oder englisch arbeite… na, das mach ich alles nur für euch, damit ich eine saubere Doku schreiben kann. Eine deutsche Bedienoberfläche gehört da schon dazu.

Bei chip.de bin ich fündig geworden und lade mir jetzt die 22.1 herunter, hoffentlich in Deutsch.

https://www.chip.de/downloads/Linux-Mint-Xia-Cinnamon-64-Bit_39460086.html

So, ISO-Datei vom Chip-Server runtergeladen, hat sowas wie 10 Minuten gedauert. Auf dem Cinnamon-Laptop steckt unter USB-Abbilderstellung das Brennprogramm, läuft gerade, dauert ein paar Minuten. Nicht ganz fünf Minuten hat er gebraucht. Beim Runterfahren gab es noch eine Meldung, dass einige Prozesse noch nicht beendet sind, ich hab ignorieren angeklickt und trotzdem runtergefahren. Ich installier dann mal wieder, see ya later!

So, Installation erfolgreich, jetzt hab ich auch deutsche Menüs. Jetzt gehts auf, aber dafür gibts einen neuen Beitrag!

 

Letzte Aktion unter Windows: einen bootfähigen USB Stick mit Linux erstellen

Die meist empfohlene Methode, um Linux ein wenig kennenzulernen, ist die Installation eines bootfähigen USB-Sticks mit der gewünschten Linux-Version, wir nehmen mal Ubuntu, die ist am meisten verbreitet. Für den USB-Stick braucht man ein Brennprogramm, wir haben Rufus verwendet, den kann man sich hier https://rufus.ie/de/ downloaden. Und dann brauchen wir natürlich noch die neueste Linux-Iso-Datei, die gibts für Ubuntu 24.04 LTS (Long Term Support) z.B. hier: https://ubuntu.com/download/desktop/ Man muss ein bisschen Geduld mitbringen, es sind ca. 6 GB, das dauert schon ein paar Minuten.

Rufus ist nach dem Download sofort einsatzbereit und relativ selbsterklärend. Man muss nur die richtige ISO-Datei auswählen und starten, dann kann man sich einen Kaffee kochen gehen, das dauert nämlich eine ganze Weile. Ja und dann, den USB-Stick in den Testrechner einstöpseln und starten. Ich hab mir jeweils einen bootfähigen USB-Stick für Ubuntu LTE, Linux MInt Cinnamon und LInux Mint xfce gebrannt, da kann ich jetzt schön testen. Man kann die USB-Sticks übrigens auf Linux mit dem Hilfsprogramm „Startmedienersteller“ ganz leicht herstellen, der steckt in den Anwendungen. Hier muss man aber wieder raten, weil der Dateiname abgekürzt wird und erst enträtselt werden kann, wenn man mit der Maus drüberfährt. Das finde ich wirklich unschön. Aber genug gemeckert, jetzt gehts ans Eingemachte. Nach einem ersten oberflächlichen Test mit Ubuntu habe ich mich dafür entschieden, Linux Mint Cinnamon zuerst auf der Festplatte zu Installieren und ausführlich zu testen. Stay tuned, ihr werdet es lieben!

Ich habe übrigens noch keine endgültige Information darüber gefunden, wie groß der USB-Stick sein sollte, mindestens 8-10 Gigabyte ist aber auf der sicheren Seite.

 

 

Die große Gegenüberstellung: Linux vs. Windows Software

Ich hab mal allle Programme zusammengetragen, die ich unter Windows zumindest gelegentlich, meist aber sehr oft nutze. Da ist eine ganz schöne Latte zusammengekommen. Ich habe die ganze letzte Woche dazu verwendet, mir die Linux- Alternativen zu den Windowsprogrammen zusammenzusuchen. Ich habe ausschließlich OpenSource/Public Domain gelistet, da war die Auswahl erfreulich groß. Hier kommt mal eine Übersicht als Tabelle:

 

Windows 10 Ubuntu 22.04 Kompatibilität  1-6 Getestet
Office LibreOffice

Kann docx, xlsx lesen und schreiben

Word Writer 2 Sehr gut kompatibel, IVZ, Formatvorlagen, Nummerrierungen, Bilder mit Beschriftungen Ausführlich, Härtetest mit Buch
Excel Calc 2 Kurztest, Zellenformatierungen OK
Math Formeleditor
Acess Base 4

(Abzug wg. Programmierbarkeit)

Assistenten zur Tabellenerstellung ausführlich vorhanden
Outlook Mozilla Thunderbird 2 Praktisch im Einsatz
Publisher Scribus, Draw 3 Ausführlich getestet mit komplexer Broschüre, sowohl als pub als auch pdf, beide Male Nacharbeit nötig.
Powerpoint impress 2 Nicht getestet
DTP Scribus Scribus 1 Kurztest OK
Bildbearbeitung Gimp Gimp 1 kurztestOK
Internet Chrome, Explorer Mozilla Firefox 1 Praktisch im Einsatz
Filezilla Filezilla 1 Kurztest OK
Entwicklertools Xampp Xampp 1 incl php und MariaDB Kurztest OK
Notepad++ Geany 3 Hat nicht so viele Funktionen.
Editor Textbearbeitung 1 Kurztest OK
Multimedia VLC MediaPlayer VLC 1 Kurztest OK
Movie Maker OpenShot Nicht getestet, System zu schwach
Acrobat Reader Scribus,PDFViewer 1 Kurztest OK
Sonstige Epson Scan Simple-Scan (vorinstalliert)

Xsane

5 hakelig zu bedienen, veraltete Software
Team Viewer Team Viewer 1 Kurztest OK
Skype Skype 1 Kurztest OK
CCleaner BleachBit ? (keineRegistry) Nicht getestet

Ich habe für alle Windows-Programme – für ALLE! – brauchbare Alternativen auf Linux gefuden, und die Mehrzahl schneidet in Sachen Kompatibilität gut bis sehr gut ab. Einzig bei der Scanner-Software habe ich noch nichts wirklich brauchbares gefunden, wenn man aber nur einfache Seitenscans oder Ausschitte als jpg oder pdf benötigt, kann man mit Simple-Scan ganz gut Leben.

Ubuntu 22.04: erster Eindruck

Ich hab das Betriebssystem nicht selber installiert, es soll aber recht unproblematisch sein, es auf einen bootfähigen USB-Stick zu installieren und von da aus aufzuspielen. Ich werde eine Anleitung nachreichen.

Es braucht eine Weile zum Hochfahren, ähnlich wie Windows. Dann der erste Eindruck: ein aufgeräumter Desktop, links eine Leiste mit Programm-Icons, oben links ein Wort „Aktivitäten“ und links unten ein Kästchen das sich mit „Anwendungen anzeigen“ meldet, wenn man mit der Maus drüberfährt. Ich ruf mal den Firefox auf, Sieht genauso aus wie unter Windows. Dann ruf ich noch den Dateimanager auf, der kommt etwas spartanisch daher. Das Hauptverzeichnis heißt hier „Persönlicher Ordner“, darunter sind bereits mehrere gängige Unterverzeichnisse angelegt, Dokumente, Bilder, Videos etc… Es gibt hier auch einen Papierkorb. Ich empfehle, die vorgefertigte Ordnerstruktur auch zu benutzen, damit man den Überblick behält.

Wenn ich wieder zu Firefox wechsle, geht der Dateimanager in den Hintergrund. Wie krieg ich ihn wieder her? Ah, mit der Windows-Taste oder mit einem Klick auf „Aktivitäten“ bekommt man eine Übersicht aller geöffneten Programme und kann mit Mausklick wechseln. Das muss man natürlich wissen.

Wenn ich „Anwendungen anzeigen“ aufrufe, kommt os etwas wie ein Startmenü, aber recht spartanisch. Was mir überhaupt nicht gefällt: die Namen der Programme sind alle abgekürzt, was nicht der Übersicht dient. Da steht dann fünf mal LibreO…, und ich muss erst mit der Maus drüberfahren, um mir den vollen Namen anzeigen zu lassen, z.B. LibreOfficeDraw. Minuspunkte dafür.

Man kann die Programmicons aus den Anwendungen in die Favoriten-Leiste (so heißt die Leiste links) ziehen, aber nicht auf den Desktop, da haben Programme nach Ansicht der Linux-Entwickler nichts zu suchen. Dokumente dagegen kann man ganz leicht mit linke Maustaste/ Kopieren, auf dem Desktop linke Maustaste/Einfügen auf den Desktop befördern.

Eigentlich können wir jetzt loslegen. Drucker? einfach anschließen, einschalten und loslegen. Scanner? Oha, das ist nicht so einfach, dazu später mehr. USB-Stick? Einstecken, wird links unter der Favoritenleiste angezeigt, mit einem orangen Düpferl zum auswerfen.

Das meistbenutzte Programm auf privaten Rechnern ist sicherlich MS Word. LibreOffice Writer kann docx-Dokuente einwandfrei lesen und auch wieder speichern, und wer Word bedienen kann, wird auch mit Writer keine Schwierigkeiten haben. Man ruft es entweder mit einem Doppelklick auf ein Dokument auf, oder man klickt auf das Icon „LibreOffice“ in den Anwendungen, dann kommt der Libre-Office Startbildschirm mit einer Übersicht vormals geöffneter Dokumente..

Dann gibt es noch ein Icon, das sieht aus wie ein antiker DOS-Prompt, das ist das Terminal oder auch die Kommandozeile. Damit werden wir uns später noch befassen, aber keine Bange, ich erkläre es bei Bedarf dann ganz genau. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich ein wenig mit Writer, Calc (Tabellenkalkulation wie Excel) und evtl. auch Draw (Zeichenprogramm) zu befassen.  Diese Programme sind standardmässig vorinstalliert, man kann gleich loslegen.

Zum Beenden von Ubuntu klickt man rehts oben auf das Dateibaum-Symbol und wählt Ausschalten/Abmelden.

Insgesamt finde ich, dass Ubuntu einen sehr aufgeräumten Eindruck macht, mich erinnert es etwas an ältere MacOS. Das ist jetzt nicht besonders modern oder grafisch ausgefeilt, aber es ist funktional und man kann gleich loslegen. Wenn man nicht unbeding 20 Programme gleichzeitig bedienen will, ist es eine gute Wahl.

 

Auf zu neuen Ufern: Linux statt Microsoft Windows

Long time no see, liebe Gemeinde. Ich hab auch lange nichts Programmier- und Entwicklungstechnisches mehr gemacht, meine Homepage steht ja schon lange soweit, da hab ich mich mehr auf die Anwenderseite von WordPress verlegt und meine diversen Shops und Blogs gepflegt.

Jetzt wirds aber an der Zeit, was ganz Neues zu tun! Ich musste ja vor zwei Jahren in einen neuen Laptop investieren, weil der Alte kaputtgegangen war: Grafikkarte im Eimer, irreparabel.

Und jetzt kommt Microsoft und stellt im Herbst die Unterstützung für Windows 10 ein. Mein Laptop ist aber nicht Windows-11-tauglich, und ich will mir nicht schon wieder einen neuen Rechner kaufen.

Da linst man mal über den Tellerrand, und stellt fest dass Linux seit der letzten Begegnung vor 10, 15 Jahren sich ganz schön herausgewachsen hat. Es gibt ein wohlsortiertes Sortiment von Betriebssystemversionen für unterschiedliche Anforderungen, es gibt ganz fantastische Open Source/Public Domain Software, es gibt zu alllem und jedem Supportforen, es gibt Kompatibilität für alle MS Office Programme – ich brauch keinen neuen Rechner, ich brauch nur ein neues Betriebssystem.

Mein bester Freund hat mir einen wunderbaren mittelalten Laptop mit vorinstalliertem Linux Ubuntu drauf zur Verfügung gestellt, und ich teste seit ein paar Tagen dass die Schwarte knackt.

Ich teste verschiedene Linux-Versionen, und alle Alternativen zu Windows-10 Software, die ich kriegen kann. Es sieht gut aus: niemand muss sich mehr von MIcrosoft abhängig machen!

Es wird spannend, ich werde hier en Detail berichten. Freut euch auf viele spannende neue Beiträge!

Es geht voran mit dem Stichwortregister-Plugin: aus drei mach zwei

Ich hab mir heute nochmal die Erstellung von Admin-Menüs in WordPress zu Gemüte geführt, und beschlossen aus den drei Plugins zur Erstellung eines Stichwortregisters doch zwei zu machen.  Es sind ja auch getrennte Funktionalitäten, einmal wird die Stichwortliste als CSV aus der wp_posts erstellt, eine Ausgabeseite angelegt und in die wp_options eingetragen, und der Shortcode erzeugt, und zum zweiten wird die Negativliste gepflegt. Ausserdem bräuchte ich dann für die Negativliste eine Menütiefe von 3, und da wirds tricky, das kann WordPress nicht so ohne weiteres.

Man könnte die CSV-Datei, die Ausgabeseite und die Tabelle für die Negativliste auch bei Aktivierung des entsprechenden Plugins automatisch erzeugen, aber irgendwie ist es mir sympathischer, das manuell anzustossen. Muss man halt eine recht ausführliche Anleitung mitliefern, aber das krieg ich auch noch gebacken 😉

Jetzt erst mal weiter mit dem Plugin-Zusammenfassen. Läuft ganz gut, ich hab wohl recht sauber programmiert, Morgen mehr!

Update: Das war ja einfach. Ich habe ein schönes Tutorial bei Honar Systems für die Erstellung von WordPress Admin Pages mit Sub Pages gefunden, damit war die Hauptarbeit schon erledigt. Es gibt jetzt einen Menüeintrag „Stichwortregister“ mit zwei Untermenüs „Konfiguration“ und „CSV Datei“. Es gibt des weiteren einen eigenen Menüpunkt „Negativliste bearbeiten“. Hier mal nur ein kurzes Snippet für die Erzeugung der Menüs:

 function stichwortregister_admin_menu() {
add_menu_page(
__( 'Stichwortregister', 'de_DE' ),
__( 'Stichwortregister', 'de_DE' ),
'manage_options',
'stichwort-page',
'stichwortregister_admin_page_contents',
'dashicons-plugins-checked',
3
);
add_submenu_page( 'stichwort-page',
__( 'Stichwortregister', 'de_DE' ),
__( 'CSV-Datei', 'de_DE' ),
'manage_options',
'stichwort-page-sub-menu-csv',
'stichwortregister_sub_menu_admin_page_csv_contents');

add_submenu_page( 'stichwort-page',
__( 'Stichwortregister', 'de_DE' ),
__( 'Konfiguration', 'de_DE' ),
'manage_options',
'stichwort-page-sub-menu',
'stichwortregister_sub_menu_admin_page_contents');


}
add_action( 'admin_menu', 'stichwortregister_admin_menu' );

Die Funktionalitäten haben sich nicht geändert, ich hab sie nur ein bisschen anders einsortiert. Lief problemlos, ich hab da echt sauber gearbeitet. So, jetzt muss es aber gut sein. Zwei Plugins für ein Stichwortregister, damit leben wir einfach 😉

Perfektionisten würden jetzt noch die Stichwortliste in eine MySQL Tabelle packen, aber mir gefällt das mit dem CSV eigentlich ganz gut, vielleicht will man die Liste auch mal extern bearbeiten oder ergänzen. Ich lass es jetzt mal so.

Nachtrag: die Negativliste im praktischen Einsatz

Ich war noch die praktische Anwendung der Negativliste für das Stichwortverzeichnis schuldig, die liefere ich jetzt nach. Wir haben ja unsere Negativ-Wörter in der Tabelle negativliste stehen und können sie per Plugin pflegen.

Jetzt kommt ihr Einsatz: ich mach das an der Stelle, wo die Stichwortliste aus der CSV-Datei eingelesen und in ein Array weggeschrieben wird. Also, wir gehen in die Function csv_einlesen(). Und zwar an die Stelle, wo die CSV mit einer While not EOF-Schleife eingelesen wird. In jeder eingelesenen Zeile wird der Flag für die Negativliste erstmal auf 0 gesetzt. Dann geht man mit einem Select in die Tabelle negativliste und prüft, ob das aktuelle Wort enthalten ist, wenn ja wird der Flag auf 1 gesetzt. Dann geht man hin und schreibt das aktuelle Wort nur in das Array, wenn der Flag == 0 ist. Das wars!

$negativ_flag = 0;

//Solange nicht EOF erreicht, 1000 ist die maximale Zeilenlänge
while (($csv_array = fgetcsv ($handle, 1000)) !== FALSE ) {

foreach ($csv_array as $index) {

$negativ_flag = 0;
//mit Negativliste abgleichen
$db_item = $wpdb->get_results(
"SELECT * FROM negativliste WHERE wort LIKE '$index'");

if (count($db_item) > 0){
$negativ_flag=1;
}

//Nur ausgeben wenn das Wort nicht in der Negativliste enthalten ist
if ($negativ_flag == 0){
//Hier kommt der Knackpunkt: Neues Stichwort in Array schreiben
//***********************************
array_push($aktListe, $index);
//***********************************

} //Ende von if negativ_flag == false
}
}

Ich muss sagen, ich bin mit der Funktionalität sehr zufrieden, so kriegt man mit relativ wenig Aufwand doch recht saubere Stichwörter und kann die kleinen Füllwörtchen prima ausblenden. Mein Progrämmchen ist lernfähig, das grenzt schon ein bisschen an KI 🙂