{"id":506,"date":"2017-07-09T16:24:36","date_gmt":"2017-07-09T14:24:36","guid":{"rendered":"http:\/\/evileu.de\/zum-schwarzen-pinguin\/?p=506"},"modified":"2017-07-09T16:59:41","modified_gmt":"2017-07-09T14:59:41","slug":"ein-cms-muss-sowas-koennen-datenimport-auch-en-masse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/evileu.de\/zum-schwarzen-pinguin\/2017\/07\/09\/ein-cms-muss-sowas-koennen-datenimport-auch-en-masse\/","title":{"rendered":"Ein CMS muss sowas k\u00f6nnen: Datenimport auch en masse"},"content":{"rendered":"<h2>Am Anfang war der Blog<\/h2>\n<p>Wenn man sich die alte Dame WordPress unter dem Aspekt CMS mal genau anguckt, schauen unter jedem Rockzipfel noch die Anf\u00e4nge heraus. WordPress ist nunmal daf\u00fcr konzipiert worden, da\u00df auch Otto Normalblogger auf einfache und leicht erlernbare Weise seine Beitr\u00e4ge im Web ver\u00f6ffentlichen kann, auf da\u00df sie von m\u00f6glichst vielen Besuchern gelesen, kommentiert und diskutiert werden k\u00f6nnen. Das sieht man besonders an der zentralen Tabelle wp_posts, wo die meisten Felder unmittelbar mit Eigenschaften zu tun haben, wie sie ein typischer Blogbeitrag nun mal hat. Author, Erscheinungsdatum, Titel, Inhalt, Excerpt, Datum der letzten \u00c4nderung, Anzahl Kommentare usw., all das stammt noch aus den Zeiten, als sich unz\u00e4hlige von frischgebackenen Bloggern auf das geniale WordPress st\u00fcrzten und sich damit mehr oder weniger erfolgreich im Internet darstellten. Auch die ausgefeilte Verwaltung von Kommentaren und Kategorien mit ihren diversen Verschachtelungsm\u00f6glichkeiten stammt noch aus der urspr\u00fcnglichen Konzeption als Blogsoftware.<\/p>\n<h2>Weils so sch\u00f6n einfach ist: Webseiten auch mit kleinem Budget<\/h2>\n<p>Da es mit WordPress genauso einfach ist, statische Seiten zu erstellen wie sagen wir mal einen neuen Blogbeitrag zu schreiben, hat es sich sehr schnell zur mit grossem Abstand beliebtesten Software f\u00fcr kleine und mittlere Webauftritte entwickelte. Laut <a href=\"https:\/\/upload-magazin.de\/blog\/9244-grosse-und-bekannte-websites-mit-wordpress\/\">dieser Studie von upload magazine<\/a>\u00a0 beherrscht WordPress aktuell (Stand M\u00e4rz 2017) 58,9\u00a0Prozent des CMS-Marktes. Das hat nat\u00fcrlich den Hauptgrund, da\u00df WordPress Open Source und kostenlos ist, und durch unz\u00e4hlige Plugins erweiterbar. Die oft gestellte Frage, ob WordPress auch wirklich ein vollwertiges CMS ist, wird hiermit akademisch. Es wird als CMS millionenfach verwendet, da schaffen die Fakten die Antwort. Eigentlich ist die Frage ja auch unsinnig, denn wenn man Tante Google mal bem\u00fcht, ist die Antwort auf &#8222;Was ist ein cms?&#8220; schlicht und ergreifend:<\/p>\n<blockquote><p>Ein <b>Content Management<\/b> System (kurz <b>CMS<\/b>) ist eine Software, die zur Erstellung und Verwaltung von Inhalten \u2013 in Text-, Bild-, Video- oder sonstiger Form \u2013 verwendet wird. <b>CMS<\/b> werden vor allem zum Betreiben von Websites, aber auch f\u00fcr \u201eOffline-Plattformen\u201c (in Intranetzwerken) eingesetzt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Alles klar? Nat\u00fcrlich ist WordPress ein CMS. Die Frage ist nur: wie gut?<\/p>\n<h2>CMS f\u00fcr Fortgeschrittene: wer brauchts nicht?<\/h2>\n<p>Ich geh mal von ein paar einfachen Anwendungsbeispielen aus. Wenn nur eine &#8222;Visitenkarte&#8220; im Web gebraucht wird, etwa f\u00fcr einen Arzt, einen Anwalt, einen Steuerberater, eine Werkstatt oder einen kleinen Laden, da mu\u00df man nicht mit Kanonen auf Spatzen schie\u00dfen. Eine Startseite mit Informationen &#8222;\u00dcber uns&#8220;, Eine Seite &#8222;Unser Angebot&#8220;, \u00d6ffnungszeiten und Anfahrtskizze, ein Kontaktformular, vielleicht noch eine Seite f\u00fcr &#8222;Termine\/Aktuelles&#8220; (hier kommt die Blogfunktionalit\u00e4t zum Einsatz), AGBs und Impressum, das war&#8217;s in ganz vielen F\u00e4llen schon.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr ist WordPress ganz ideal, so eine Webseite kann schnell und unkompliziert erstellt werden und innerhalb weniger Tage fertig sein. Der Pflegeaufwand h\u00e4lt sich auch meistens in Grenzen, ein Steuerberater m\u00f6chte vielleicht einmal im Monat ein Mandantenrundschreiben mit aktuellen Steuerinformationen als PDF zum Download anbieten, ein Restaurant hat eine Wochenkarte oder ein aktuelles Tagesgericht, Urlaubstermine oder aktuelle Sonderangebote geh\u00f6ren eingepflegt, das wars dann meistens schon. Hier ist kein weiteres technisches Brimborium n\u00f6tig, da macht man einen kleinen Wartungsvertrag und pflegt die \u00c4nderungen im Einzelfall manuell ein, ist ja kein Aufwand.<\/p>\n<h2>F\u00fcr wen reicht das nicht?<\/h2>\n<p>Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Ich fang mal so an: in jedem (und sei es auch noch so kleinen) Unternehmen gibt es Listen. Preislisten, Kunden- und Lieferantenadressen, Kassenbuch, Lagerbest\u00e4nde, Terminkalender, Artikelstammdaten usw usf&#8230; und alle alten Programmierer lieben Listen! Ob diese jetzt in Excel (der Otto-Normalfall), Access (hach, sch\u00f6n wenn&#8217;s so ist), einem kleinen oder gro\u00dfen ERP\/CRM oder auch nur auf Papier gef\u00fchrt werden, die Unternehmensdaten sind da, sie leben und werden gepflegt und sind immens wichtig f\u00fcr den Bestand des Ladens.<\/p>\n<p>Wenn man jetzt nur sowas wie die Wochenkarte eines Restaurants oder die Preisliste eines Friseurs auf die Webseite bringen will, mu\u00df man da auch nicht lange rummachen, das geht mit copy&amp;paste auf eine statische Seite, oder (etwas vornehmer) als h\u00fcbsch formatiertes PDF zum Download. Aber schon mit den Artikelstammdaten einer Metzgerei oder eines Lebensmittelgesch\u00e4fts steht man da ganz schnell am Ende der Fahnenstange. Schon bei ein paar hundert Artikeln im Tante-Emma-Laden wird die Sache sehr schnell un\u00fcbersichtlich.<\/p>\n<h2>Die Antwort in vielen F\u00e4llen: ein Online-Shop muss her!<\/h2>\n<p>Und da landet man unweigerlich ganz schnell bei woocommerce, dem verbreitetsten Shopsystem-Plugin f\u00fcr WordPress. Es ist auf den ersten Blick recht \u00fcbersichtlich, wie man ein Produkt mit den entsprechenden Daten anlegt ist recht schnell gelernt, es gibt -zig Anleitungen und Hilfeseiten bei Tante Google zu finden. Bevor sie jetzt aber vor lauter Begeisterung anfangen, ihre Wurstsorten und Fleischspezialit\u00e4ten da manuell einzuhacken, ziehen wir die Notbremse. Das geht auch einfacher!<\/p>\n<h2>Der Knackpunkt: die Import-Funktionalit\u00e4t<\/h2>\n<p>Und das gilt nicht nur f\u00fcr den Online-Shop, das gilt \u00fcberall, wo sie Listen mit Unternehmensdaten ins Web bringen wollen. Es ist einfach nicht zumutbar, hunderte oder tausende von Datens\u00e4tzen manuell zu erfassen, das ist rausgeschmissene Arbeit und viel zu aufwendig und fehlertr\u00e4chtig. Wir alten Programmierer sind alle Experten darin, existierende Unternehmensdaten, in welcher Form sie auch immer vorliegen m\u00f6gen, weiterzuverarbeiten und in den meisten F\u00e4llen in unsere Datenbank zu schubsen, damit wir sch\u00f6n mit ihnen jonglieren k\u00f6nnen. Wie das mit WordPress funktionieren kann, dar\u00fcber gibts einen neuen Artikel, der hier ist lang genug. Aber ich hoffe es ist klargeworden, warum Datenimport so eine wichtige Sache ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Anfang war der Blog Wenn man sich die alte Dame WordPress unter dem Aspekt CMS mal genau anguckt, schauen unter jedem Rockzipfel noch die Anf\u00e4nge heraus. 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