{"id":1756,"date":"2017-12-26T17:24:11","date_gmt":"2017-12-26T16:24:11","guid":{"rendered":"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/?page_id=1756"},"modified":"2017-12-26T18:23:41","modified_gmt":"2017-12-26T17:23:41","slug":"gemuese-und-salat","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/was-man-zum-kochen-braucht-die-zutaten\/gemuese-und-salat\/","title":{"rendered":"Gem\u00fcse und Salat"},"content":{"rendered":"<h2>Einleitung<\/h2>\n<p>Nicht erschrecken, die Liste ist sehr lang! Aber ich esse nun mal gern frisches Gem\u00fcse, es kommt bei mir fast t\u00e4glich auf den Tisch. Ich habe die Liste nach H\u00e4ufigkeit der Verwendung in meinen Rezepten sortiert, zuerst kommen nat\u00fcrlich die Zwiebeln (ohne die geht bei mir gar nichts). Wer hier den Knoblauch vermisst: den habe ich zu den Gew\u00fcrzen gesteckt, auch wenn ich ihn so gern verwende, dass man ihn beinahe als Gem\u00fcse z\u00e4hlen d\u00fcrfte.<\/p>\n<h2>Zwiebeln<\/h2>\n<p>Ganz normale braune oder gelbe Haushaltszwiebeln kann man immer im Vorrat haben, k\u00fchl und lichtgesch\u00fctzt gelagert halten sie recht lange. Man kann sie ruhig im grossen, g\u00fcnstigen Netz beim Discounter holen, Hauptsache sie sind frisch und nicht schrumpelig oder schon ausgetrieben. Eine Ausnahme sind weisse und blaue Zwiebeln, die verderben recht schnell, man sollte sie frisch beim G\u00e4rtner oder Gem\u00fcsemarkt nur in der Menge holen, die man auch bald verbraucht. Aber die normalen Zwiebeln braucht man st\u00e4ndig, sie geben W\u00fcrze und Kraft an Saucen, Salate und Suppen und sorgen braun gebraten f\u00fcr die richtig sch\u00f6nen Bratensaucen, die man so gern mit Kn\u00f6deln i\u00dft. Probieren sie mal <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2017\/11\/09\/huehnerbeindl-wie-bei-oma-mit-knoedel-und-soss\/\">H\u00fchnerbeindl wie bei Oma<\/a> mit kr\u00e4ftiger Bratensauce &#8211; da l\u00e4uft die Zwiebel zur Star-Zutat auf!<\/p>\n<h2>Tomaten<\/h2>\n<p>Frische Tomaten bekommt man leider ausser im Sommer nur selten in wirklich guter Qualit\u00e4t in den Superm\u00e4rkten, meistens sind es ja doch die Treibhaustomaten aus Holland, die da angeboten werden, und die mag ich nicht, die schmecken nach gar nichts. Wenn es allerdings in der Saison frische Tomaten aus Spanien, Italien oder auch aus Deutschland gibt, schlage ich zu! Dann gibt es Tomatensalat satt, Tomate und Mozzarella und dergleichen sommerliche Leckereien mehr. Zum Kochen allerdings sind mir die frischen Fr\u00fcchte zu teuer, ich verwende da meistens schlicht die passierten Tomaten aus dem Tetrapack oder die l\u00e4nglichen San-Marzano-Tomaten aus der Dose, die schmecken noch am besten.<\/p>\n<p>Fein raus ist nat\u00fcrlich, wer im Sommer selber frische Tomaten ernten kann, die sind das einzig wahre. Meine besten Tomaten bekomme ich im August von meinem besten Freund, der hat immer drei Pflanzen auf seinen gesch\u00fctzten S\u00fcdbalkon stehen und erntet reichlich.<\/p>\n<h2>Paprikaschoten<\/h2>\n<p>Gibt es zu jeder Jahreszeit relativ g\u00fcnstig \u00fcberall zu kaufen, besonders in diesen nett ausehenden dreifarbig sortierten Packungen. Die nehme ich allerdings nie, weil ich mit gr\u00fcnen Paprika nix anfangen kann, die schmecken meiner Meinung nach bestenfalls nach nichts und schlimmstenfalls bitter. Signora Fanini (meine italienische Kochlehrerin aus San Giovanni Lupatoto) hat die Gr\u00fcnen auch nicht verwendet, denn die sind nur unreif, hat sie gesagt.<\/p>\n<p>Also: rote, gelbe oder orange Paprika nehmen, und wenn sie beim Griechen oder beim T\u00fcrken die fleischigen Spitzpaprika bekommen, die sind auch prima. Dort bekommen sie auch die kleinen d\u00fcnnwandigen Minipaprika, aus denen man ein k\u00f6stliches Antipasto zubereiten kann: probieren sie mal <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2016\/11\/27\/paprika-mit-kaesefuellung-peperoncini-ripiene-al-formaggio\/\">Peperoni ripiene mit Parmesanf\u00fcllung<\/a>, die sind leicht zuzubereiten und wirklich eine Delikatesse.<\/p>\n<p>Ganz witzig und oft sehr aromatisch sind die kleinen Snack-Paprika, die es \u00f6fter mal im Supermarkt gibt, das sind extra s\u00fc\u00df und aromatisch gez\u00fcchtete Sorten. Machen sie mal ein <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2016\/11\/23\/nettes-single-abendessen-zigeunerschnitzel-modernisee\/\">Zigeunerschnitzel<\/a> damit, das schmeckt sehr gut!<\/p>\n<h2>Salat<\/h2>\n<p>Mein Lieblingssalat ist Feldsalat, dicht gefolgt von den knackigen Romana-Salatherzen, die ich auch sehr gerne esse, und die sich im K\u00fchlschrank auch lange frisch halten. Kopfsalat oder Fris\u00e9e, Lollo Rosso und wie sie alle heissen kommen bei mir nicht so oft auf den Tisch, weil die ganzen K\u00f6pfe f\u00fcr meine Single-K\u00fcche meistens zu viel sind und ich die H\u00e4lfte wegschmeissen muss. Salat kann man ruhig beim Discounter holen, man sieht ja ob er frisch ist oder schon welk und angegammelt, dann Finger weg. Mal ehrlich &#8211; gr\u00fcner Salat hat eh relativ wenig Eigengeschmack, Hauptsache er ist frisch und knackig.<\/p>\n<h2>M\u00f6hrchen<\/h2>\n<p>M\u00f6hrchen, auf bairisch Gelber\u00fcben, kann man gut im Supermarkt kaufen, die grossen Sackerl sind recht preiswert, und im Gem\u00fcsefach des K\u00fchlschranks halten sie auch recht lange. Wenn es in der Saison die frischen Bundm\u00f6hren mit Gr\u00fcn gibt, die sind sehr delikat (probieren sie <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2016\/11\/27\/moehrchen-im-zitronensud-caroti-al-limone\/\">Caroti al Limone<\/a>), sollten aber rasch verbraucht werden, denn sie schrumpeln schnell. Rohe M\u00f6hren mag ich am liebsten geraspelt am Rohkostsalat, oder ich mach mal eine t\u00fcrkische <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2016\/11\/21\/tuerkischer-moehrchensalat-koestliche-orange-prinzessin\/\">Orange Prinzessin<\/a> damit, das ist eine besondere Delikatesse!<\/p>\n<p>Gekochte M\u00f6hrchen als Gem\u00fcse mag ich eigentlich nicht, aber trotzdem kommen M\u00f6hrchen in meiner K\u00fcche oft zum Einsatz, n\u00e4mlich als W\u00fcrzzutat f\u00fcr Saucen und Suppen, meist als Bestandteil des Suppengr\u00fcns. Sie geben einen vollmundigen, leicht lieblichen Geschmack und eine sch\u00f6ne Bindung. Ich tu auch an meine <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2016\/11\/21\/hamburger-fleischpflanzerl-grundrezept-hackfleischteig\/\">Fleischpflanzerl<\/a> und an den Hackbraten gern eine geriebene M\u00f6hre in den Hackfleischteig, das macht Geschmack und h\u00e4lt saftig.<\/p>\n<h2>Lauch<\/h2>\n<p>Auch der Lauch ist bei mir fester Bestandteil des Suppengr\u00fcns, da kann man auch die \u00e4usseren gr\u00fcnen Bl\u00e4tter mit verwenden, wenn sie nur ausgekocht werden. Wenn man ihn als Gem\u00fcse oder zartes S\u00fcppchen (<a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2017\/05\/08\/creme-vichysoisse-delikates-fruehlingssueppchen\/\">Vichyssoise<\/a>) verwenden m\u00f6chte, alle harten dunkelgr\u00fcnen Bl\u00e4tter sorgf\u00e4ltig entfernen und nur das zarte Innere nehmen. Lauch immer gr\u00fcndlich waschen, der ist oft sandig!<\/p>\n<p>Kaufen kann man ihn recht preiswert im Bund oder einzelnen Stangen im Supermarkt oder beim Discounter, aber man sollte ein bi\u00dfchen darauf schauen, wie viel hartes Aussengr\u00fcn an den Stangen ist, sonst kann man oft gut die H\u00e4lfte wegschmeissen.<\/p>\n<h2>Sellerie<\/h2>\n<p>Die dicken Knollen kaufe ich selten im Ganzen, weil ich immer nur relativ kleine Portionen brauche. Beim Gem\u00fcsemarkt oder beim G\u00e4rtner gibt es auch halbe und viertel Knollen, das ist schon eher die richtige Portion. Auch der Sellerie kommt bei mir ans Suppengr\u00fcn, das ich zum Verfeinern von Suppen und Saucen brauche. Sellerie geraspelt ist allerdings auch eine k\u00f6stliche Salatzutat, besonders in der Kombination mit frischem Obst wie \u00c4pfeln oder Orangen (<a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2017\/01\/07\/farmersalat-leckeres-vitaminboembchen-fuer-den-winter\/\">Farmersalat<\/a>, Waldorfsalat). Man sollte \u00fcbriggebliebene Selleriest\u00fccke lose in einer Tuppersch\u00fcssel im K\u00fchlschrank lagern, nicht in Plastik einwickeln, sonst wird er schnell schmierig.<\/p>\n<h2>Broccoli<\/h2>\n<p>Ein sehr problemloses Gem\u00fcse, das man auch \u00fcberall zu kaufen kriegt. Man muss nur darauf achten dass er sch\u00f6n dunkelgr\u00fcn und nicht etwa schon gelblich welk ist, und die R\u00f6schen fest geschlossen sind. Broccoli ist bei mir eine beliebte Zutat f\u00fcr pfannenger\u00fchrtes Gem\u00fcse asiatische Art, da beh\u00e4lt er die Farbe und bleibt sch\u00f6n knackig. Beim Kochen wird er mir allerdings immer wieder zu weich und matschig, und wenn ich noch so aufpasse. Am besten geht noch kurz blanchieren und dann in kaltem Wasser abschrecken, da beh\u00e4lt er seinen Bi\u00df und wird nicht so schnell zu weich.<\/p>\n<h2>Pilze<\/h2>\n<p>Pilze sind in meiner K\u00fcche fast immer Champignons, oder noch lieber die braunen Egerlinge, die sind aromatischer. Beide gibt es in zufriedenstellender Qualit\u00e4t \u00fcberall zu kaufen, man sollte allerdings auf den Preis achten, die k\u00f6nnen ganz sch\u00f6n teuer sein. Lieber Sonderangebote abpassen, oder mal beim Aldi oder Lidl schauen, was die da kosten. Champignons halten auch im K\u00fchlschrank nicht lange und sollten bald verbraucht werden.<\/p>\n<p>Seit einiger Zeit werden auch manchmal gez\u00fcchtete Shiitake-Pilze und Kr\u00e4uterseitlinge angeboten, aber von denen bin ich weniger begeistert, das ist f\u00fcr sehr teures Geld doch relativ wenig Pilzaroma. Shiitake kaufe ich lieber getrocknet im Asienladen, die kommen bei mir als W\u00fcrzzutat in viele asiatische Gerichte, denn sie sind wirklich sehr aromatisch.<\/p>\n<p>&#8222;Richtige&#8220; Pilze, ich meine Waldpilze wie Pfifferlinge, Maronen, Steinpilze gibt es zwar in der Saison manchmal f\u00fcr sehr teures Geld zu kaufen, aber erstens sind die astronomisch teuer, und dann meistens noch nicht einmal besonders sch\u00f6n. Mir tuts immer leid wenn ich im Supermarkt die K\u00f6rbchen voller matschig gewordener Pfifferlinge sehe, die kein Mensch kauft weil sie zu teuer sind, und die dann irgendwann auf dem M\u00fcll landen. Ewig schade drum, daf\u00fcr h\u00e4tte man sie nicht aus dem Wald holen m\u00fcssen.<\/p>\n<h2>Erbsen<\/h2>\n<p>Frische Erbsen kriegt man bei uns so gut wie gar nicht, h\u00f6chstens mal im Sommer beim G\u00e4rtner oder auf dem Wochenmarkt, und das lohnt sich kaum, weil man bei Erbsen in der Schote so viel Abfall hat. Eine gute Alternative sind gefrorene Erbsen, die sind auch recht preiswert und lassen sich gut im TK lagern, einfach in einen festen Gefrierbeutel stecken, gut verschliessen und nur jeweils so viele herausnehmen, wie man f\u00fcr ein Rezept braucht. Die TK-Erbsen muss man gar nicht lange kochen, die sind in wenigen Minuten gar, man gibt sie an viele Gerichte erst am Schlu\u00df mit dazu (<a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2016\/11\/23\/paella-paesan\/\">Paella<\/a>, Gem\u00fcseeintopf).<\/p>\n<h2>Zucchini<\/h2>\n<p>Zucchini sollten nicht zu gross und sch\u00f6n fest und dunkelgr\u00fcn sein, dann kann man eigentlich nichts falsch machen. Zu grosse Zucchini sind innen oft wattig und schmecken nach nix, die nimmt man lieber nicht. Zucchinigem\u00fcse allein mag man oder mag man nicht, ich verwende sie lieber in gemischtem Gem\u00fcse, weil mir Zucchini solo zu l\u00e4tschert schmecken. Oder ich mache sie als klassisches, kr\u00e4ftig gew\u00fcrztes Antipasto: <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2017\/07\/08\/zucchini-sottolio-antipasti\/\">Zucchini sott&#8217;olio<\/a>, so mag ich sie am Liebsten.<\/p>\n<h2>Suppengem\u00fcse<\/h2>\n<p>Das verwende ich ganz viel, an allen Suppen und vielen Saucen und Schmorgerichten. Suppengem\u00fcse gabs fr\u00fcher immer in so kleinen, mit einem Bindfaden zusammengeschn\u00fcrten B\u00fcndchen, und das war meistens schrumpelig und traurig. Schauen sie nach den frisch abgepackten Suppengr\u00fcn-Mischungen zu etwa 500 g, die gibts fast in jedem Supermarkt. Drin sollten sein: zwei, drei Gelber\u00fcben, ein St\u00fcck Sellerie, ein St\u00fcck Lauch und wenn sie Gl\u00fcck haben auch eine Petersilienwurzel. Dazu noch Petersilie und\/oder Selleriegr\u00fcn, dann ist es prima. Was ich nicht gleich verbrauche wird geputzt, feingew\u00fcrfelt und eingefroren, dann hab ich immer was im Vorrat wenn eine Sauce mehr Geschmack und Stand braucht. Jede Menge Suppengem\u00fcse kommt bei mir auch an die <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2016\/11\/21\/bologneser-sauce-ragu\/\">Bologneser Sauce<\/a>, erst dann schmeckt sie so wie bei Signora Fanini in Italien.<\/p>\n<h2>Fr\u00fchlingszwiebeln<\/h2>\n<p>Sehr fein am Salat, wenn einem die normalen Haushaltszwiebeln zu scharf sind, und unverzichtbar f\u00fcr die Asienk\u00fcche. Nur darauf schauen dass das Gr\u00fcn noch straff und nicht welk ist, dann kann man sie nahezu ganz verwenden. Frische Fr\u00fchlingszwiebeln halten leider nicht lange, und beim Einfrieren werden sie matschig, deshalb lieber z\u00fcgig verbrauchen.<\/p>\n<h2>Bohnen<\/h2>\n<p>Frische gr\u00fcne Bohnen kaufe ich nur im Sommer, wenn es sie aus deutscher, italienischer oder spanischer Ernte f\u00fcr relativ preiswertes Geld zu kaufen gibt. Die Bohnen sollten allerdings fest und dunkelgr\u00fcn sein, und als Brechbohnen ihrem Namen alle Ehre machen und sich mit einem h\u00f6rbaren Knacken durchbrechen lassen. Wenn sie sich schon weich biegen lassen sind sie welk und schmecken nicht mehr fein. Sie machen zwar zum Putzen etwas Arbeit, aber wenn dann verarbeite ich gleich ein Kilo oder so, blanchiere sie kurz und friere sie mir ein, dann hab ich immer eine leckere Gem\u00fcsebeilage, wenn es zum Beispiel mal Lammfleisch gibt. Gefrorene Bohnen mit ein wenig Butter und etwas feingehackter Zwiebel leicht and\u00fcnsten und gerade eben auftauen lassen, mit Muskat, Salz und Pfeffer dezent w\u00fcrzen, fertig .<\/p>\n<p>Mit fertig geputzten gr\u00fcnen Bohnen aus dem TK hab ich schon schlechte Erfahrungen gemacht, die sind oft faserig und hart und schmecken gar nicht gut.<\/p>\n<h2>Schalotten<\/h2>\n<p>Die feineren Schwestern der Zwiebeln sind sch\u00f6n zart und haben ein wesentlich dezenteres Aroma als gew\u00f6hnliche Haushaltszwiebeln. Beim Einkauf darauf achten, dass sie sch\u00f6n fest sind und die Schale nicht schrumpelig ist. Leider halten sie nicht lange, deswegen nach M\u00f6glichkeit nur so viele kaufen, wie man auch bald verbraucht. Probieren sie mal das <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2016\/11\/23\/brathendl-mit-italienischen-kraeutern\/\">Brathendl mit italienischen Kr\u00e4utern<\/a>, da werden die Schalotten im Ganzen mitgeschmort und geben ein herrliches Aroma.<\/p>\n<h2>Spinat<\/h2>\n<p>Im Fr\u00fchling lauere ich schon darauf, wann es endlich den ersten frischen Freilandspinat aus Italien oder Spanien gibt, und dann kaufe ich mir gleich ein ganzes Pfund! Ich mag den gro\u00dfbl\u00e4ttrigen, festen G\u00e4rtnerspinat am liebsten, auch wenn man zum Putzen eine Ewigkeit braucht und den Spinat mehrmals waschen muss, weil er oft sehr sandig ist. Aber der Geschmack ist einfach herrlich, und am allerliebsten esse ich ihn <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2016\/12\/30\/spinat-auf-italienisch\/\">auf italienische Art<\/a>, mit Oliven\u00f6l und Knoblauch.<\/p>\n<p>Der zarte, kleinbl\u00e4ttrige Babyspinat schmeckt auch sehr fein, aber der ist oft sehr teuer, und zum Putzen noch schlimmer als die Freilandware.<\/p>\n<h2>Spargel<\/h2>\n<p>Beim Spargel bin ich ein richtiger Snob: ich mag ihn nur tagesfrisch. Da hab ich Gl\u00fcck, weil mein bester Freund in der N\u00e4he eines Spargelbauern wohnt und uns im Fr\u00fchling Spargel mitbringt, der am Morgen gestochen wurde und bei uns am Abend oder sp\u00e4testens am n\u00e4chsten Tag schon gegessen wird. Das ist nat\u00fcrlich der reine Luxus, aber es schmeckt halt auch ganz hervorragend.<\/p>\n<p>Schauen sie w\u00e4hrend der Saison mal ein bi\u00dfchen auf dem Land, es gibt im Mai\/Juni manchmal so kleine Spargel-Verkaufsst\u00e4nde, wo die Spargelbauern ihre Ware tagesfrisch anbieten. Nicht ganz billig, aber wenigstens frisch!<\/p>\n<p>Allerdings mit dem Spargel aus dem Supermarkt oder vom Discounter hab ich schon so oft schlechte Erfahrungen gemacht, den kauf ich gar nicht mehr. Die Stangen sind immer so abgepackt, dass man das untere Ende nicht sieht, und wenn man dann zuhause auspackt, gibts oft \u00fcble \u00dcberraschungen. Da sind die Stangen unten sehr oft schon angetrocknet und verschrumpelt, und man muss die H\u00e4lfte wegschneiden, und schmecken tut das nat\u00fcrlich auch nicht mehr gut. Den kaufe ich einfach nicht mehr, punktum.<\/p>\n<h2>Blaukraut<\/h2>\n<p>Wird hier eigentlich nur der Vollst\u00e4ndigkeit halber erw\u00e4hnt, ich kaufe es nie frisch, weil mir auch ein kleiner Kopf schon viel zu viel ist. Blaukraut ist bei uns allerdings unverzichtbar zur Gans oder Ente, dann nehme ich welches aus der Dose und peppe es selbst auf, siehe <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2016\/11\/21\/blaukraut-a-la-oma\/\">Blaukraut a la Oma<\/a>.<\/p>\n<h2>Avocado<\/h2>\n<p>Ich liebe die cremigen Fr\u00fcchte f\u00fcr delikate, schnell zubereitete Antipasti, aber daf\u00fcr braucht man halt wirklich reife Avocados. Schauen sie nach der Bezeichnung &#8222;e\u00dfreif&#8220; oder &#8222;vorgereift&#8220;, die kann man meistens gut verwenden, dann aber auch gleich verbrauchen. Bockelhart gekaufte Avocados reifen meistens nicht nach, die werden innen schwarz und verderben, ehe man sie essen kann. F\u00fcr schnelle delikate H\u00e4ppchen probieren sie <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2016\/12\/11\/avocadohaeppchen-a-la-maitre-philippe\/\">Avocadoh\u00e4ppchen a la Maitre Philippe<\/a>, die sind ganz simpel und bringen das k\u00f6stliche zarte Aroma voll zu Geltung.<\/p>\n<h2>Gurke<\/h2>\n<p>Wenn sich einmal eine Salatgurke in meine K\u00fcche verirrt, landet sie meistens im <a href=\"http:\/\/evileu.de\/inselfisch-kochbuch\/2016\/12\/11\/tzatziki-knofeln-nach-lust-und-laune\/\">Tzatziki<\/a>, da macht es n\u00e4mlich nichts aus wenn sie nach gar nix schmeckt, da kommt ja reichlich Knoblauch dran. Am Salat mag ich sie nicht so gerne, sie machen die Sauce w\u00e4ssrig und haben nur wenig Aroma. Allenfalls an einen Kartoffelsalat tu ich feingehobelte Gurkenscheibchen dran, den gibts dann gerne zu Fisch.<\/p>\n<h2>Kartoffeln<\/h2>\n<p>Machen hier das Schlusslicht, nicht weil ich sie nicht esse \u2013 ich liebe Kartoffeln und bringe sie mehrmals in der Woche auf den Tisch! \u2013 sondern weil ich sie nicht im Laden kaufe. Versuchen sie mal, aus den Supermarktkartoffeln Kn\u00f6del, Reiberdatschi oder auch nur Kartoffelp\u00fcree zu machen, oder besser gesagt: versuchen sie es lieber nicht, das wird nix Gescheites. Daf\u00fcr braucht man n\u00e4mlich sch\u00f6n st\u00e4rkehaltige, mehlige und nicht w\u00e4sserige Kartoffeln mit echtem kartoffeligen Aroma, und die gibt\u2019s in unseren L\u00e4den so gut wie nie. Ich lass mir da lieber vom Land ab und zu einen Sack Kartoffeln vom Bauern mitbringen, auch wenn die nicht so sch\u00f6n aussehen und nicht gewaschen sind, sondern schwarz und erdig. Daf\u00fcr kann man sie aber auch lange lagern, halbwegs k\u00fchl und lichtgesch\u00fctzt aufbewahrt bleiben sie monatelang gut verwendbar. Am ehesten kann man noch mit Kartoffeln vom G\u00e4rtner oder vom Wochenmarkt Gl\u00fcck haben und eine gute mehlige, lagerf\u00e4hige Sorte erwischen. Aber die aus dem Supermarkt, die kauf ich gar nicht mehr, ich bin da schon zu oft reingefallen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung Nicht erschrecken, die Liste ist sehr lang! Aber ich esse nun mal gern frisches Gem\u00fcse, es kommt bei mir fast t\u00e4glich auf den Tisch. Ich habe die Liste nach H\u00e4ufigkeit der Verwendung in meinen Rezepten sortiert, zuerst kommen nat\u00fcrlich die Zwiebeln (ohne die geht bei mir gar nichts). 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