Archiv der Kategorie: Erweiterungen (Joomla)

Noch ein paar lose Endchen

Haupteinträge

Das fällt einem im Beitragseditor relativ gross ins Auge, aber was bedeutet eigentlich Haupteintrag ja/nein? Ist eigentlich ganz einfach. Man kann beliebige Artikel als Haupteinträge kennzeichnen, das ist so etwas wie eine übergeordnete Kategorie. Eine Anwendung: wenn man alle Haupteinträge unter einem Menüpunkt sehen will, erstellt man einen neuen Menüeintrag mit dem Menüeintragstyp Beiträge->Haupteinträge. Hier kann man auch einstellen, ob Artikel aus allen Kategorien oder nur aus einer bzw. mehreren ausgewählten Kategorien angezeigt werden sollen. Somit hat man eine Möglichkeit, besonders wichtige oder interessante Artikel auch kategorieübergreifend in einer Blogansicht zusammenzufassen.

Navigationspfad einfügen

Unter Erweiterungen->Module-> Neu -> Navigation – Navigationspfad versteckt sich ein Modul, das einen „Wo bin ich“-Navigationspfad an der gewünschten Layoutposition ausgibt. Nützlich bei verschachtelten Untermenüs!

Blanko-Modul für eigene Inhalte

Man hat unter Module->Neu->Eigenes Modul die Möglichkeit, ein Modul mit selbstdefinierten Inhalten zu erstellen. Ich finde, hier ist eigener PHP-Code, mit Hilfe des Sourcerer eingefügt, gut aufgehoben. Man kann es aber auch für öfter genutzte Texte, z.B. Copyrightvermerke oder dergleichen gut gebrauchen.

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Wie man Joomla eigenen PHP-Code unterjubelt: der Sourcerer

Wenn man in den Support-Foren die Frage recherchiert, wie man denn eigenen PHP-Code in Joomla unterbringt, wird man meistens mit dem Hinweis erschlagen, dass man dafür ein eigenes Modul oder Plugin schreiben sollte. Beides ist in Joomla (im Vergleich zur WordPress-Pluginprogrammierung) recht aufwändig und für meinen Geschmack zu umständlich, wenn es nur um ein paar kleine Code Snippets geht. Wer sich selber an einem Modul versuchen möchte findet hier bei OSTraining oder hier bei joomla.org recht ausführliche Tutorials zum Thema Modulerstellung.

„Kleine“ Lösung mit dem Sourcerer

Wenn ich bloß ein paar PHP-Zeilen z.B. zum Zugriff auf eine eigene Tabelle unterkriegen will, ist mir das mit den Modulen aber wie gesagt wesentlich zu umständlich. Ich suchte nach sowas wie php Code for Posts oder einer Shortcode-Funktionalität, und bin schließlich bei der Erweiterung Sourcerer fündig geworden.  Nach der Installation findet man im Beitragseditor eine neue Funktionalität „Quelltext“, die sich sehr unauffällig gibt:

quelltext

quelltext

Nach Klick auf „Quelltext“ landet man erstmal in einem Editor, der mit den Default-Einstellungen eine kleine Hilfestellung gibt, wo man den Code platzieren kann:

sourcerer_edit

sourcerer_edit

Das wars auch schon! Nach Klick auf „Füge ein“ wird der Text inklusive der {source}-Tags in den Beitrag eingefügt und kann dort auch weiter bearbeitet werden. Leider habe ich keine Option für Code Highlighting gefunden, auch wenn in der Doku steht: „Also it comes with syntax coloring (php, js, css, html)“. Macht jetzt aber erstmal nichts, ich kopiere mir meine paar Zeilen Code aus dem Notepad++ rein. Das sieht im einfachsten Fall so aus, beispielsweise mit einem simplen echo:

php_programmerl

php_programmerl

Der Output sollte ungefähr so aussehen:

screenshot_phpcode

screenshot_phpcode

Und was machen wir jetzt damit?

Wir haben ein bisschen Spaß auf der Datenbank! Es wird höchste Zeit, sich ein wenig mit JDatabase anzufreunden, aber dafür gibt es einen neuen Beitrag.

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Breezing Forms: ein kurzer theoretischer Durchlauf

Theoretisch deswegen, weil Breezing Forms nicht mit meinem Xampp-Mailtodisk zusammenarbeitet und ich den Output nicht kontrollieren kann. Trotzdem, packma’s und schauen uns den populärsten Formulareditor für Joomla mal näher an.

Installation

Erweiterungen->Webkatalog->Breezing Forms free suchen und installieren, dann unter Komponenten->Breezing Forms die Installation vervollständigen.

Neues Formular anlegen

Unter Formulare verwalten->Neu kommt man in einen Formulareditor, und hier wirds schwer gewöhnungsbedürftig. Zuerst mal einen Titel (freie Zeichenwahl) und einen Namen (nur alphanumerisch) für das neue Formular vergeben. Dann muss man erstmal eine Seite hinzufügen, das geht mit Klick auf den „Page“-Button. Mit einem Klick auf „Element“ kann man der eben erstellten Seite 1 Formularfelder hinzufügen, die Optionen sind recht selbsterklärend. Ich belasse es mal bei einem Feld für den Namen des Absenders und einer Textarea für die Nachricht. Anschauen kann man sich das Ganze dann unter „Vorschau“. Das ist alles ziemlich unhandlich und wenig intuitiv, aber mit ein bisschen Übung wird das schon.

Neuen Menüpunkt für das Formular erstellen

Menüs->Main Menu (oder wie es bei ihnen heißt)->Neuer Menüeintrag Titel z.B. „Kontakt“, Menüeintragstyp „Breezing Forms“  Add Form. Dann unter dem Tab „Add Form“ den Namen des Formulars eintragen. Das sollte es gewesen sein, mit etwas Glück sieht das jetzt ungefähr so aus:

evi_kontaktformular

evi_kontaktformular

Anmerkung: wenn man das Formular in einen Beitrag anbinden will, braucht man zusätzlich das Breezing Forms Plugin, Info dazu gibts hier bei Crosstec.

Glitch oder Feature?

Ich hatte bei der Vergabe eines eigenen Formularnamens das Problem, dass die Anzeige nicht funktionierte „evisformular could not be found“. Wenn ich dann in der Formularverwaltung nachgeschaut habe, stand der Formularname wieder auf dem von Breezing Forms automatisch vergebenen Namen „QuickForm231612383“ drin, mit dem funktionierte es dann auch. Möglicherweise ein Glitch wegen der nicht ganz perfekten Installation auf dem neuen Xampp, vielleicht auch ein Feature  – sehr unbefriedigend, ich gebs zu, aber immerhin gibt es einen Workaround.

Fazit:

Wenn man sich mal an den etwas unhandlichen Formulareditor gewöhnt hat, läßt Breezing Forms keine Wünsche offen, es läßt auch die Erstellung komplexer mehrseitiger Formulare zu und bietet unzählige Konfigurationsoptionen. Eingehende Nachrichten werde auch automatisch mitprotokolliert, die kann man sich unter Komponenten->Breezing Forms-> Einträge verwalten anzeigen lassen, das gefällt mir dann doch sehr gut. Zugegeben, in Contact Form 7 ist das alles ein bisschen intuitiver, aber die Funktionsvielfalt von Breezing Forms ist schon beeindruckend.

Jedenfalls haben wir jetzt auch unser simples Kontaktformular mit recht wenig Aufwand realisiert, und dabei lassen wir es für heute.

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Erweiterungen installieren: kleines Beispiel

Da fehlte doch noch was im Joomla-Inselfischkochbuch: das Zufallsrezept geht noch ab! Kurzes Googlen ergab, dass „Random Article“ von Artur Alves genau das können sollte, was ich brauchte. Also los:

Erweiterung installieren

Erweiterungen->Verwalten-> Installieren, hier sollte man sich bequemerweise den Tab „Aus Webkatalog installieren“ aktivieren, dann gehts genauso wie in WordPress mit dem Plugin-Verzeichnis. Erweiterung mit dem Namen suchen, wenn man die richtige gefunden hat wird man vom Assistenten durch die Installation geführt.

Modul anlegen

Mit Erweiterungen->Module->Neu->Random Article kann man sich jetzt ein eigenes Modul für den zufällig ausgewählten Artikel anlegen. Unter „Article Source Options“ wählt man sich die Kategorie aus, aus der der Zufallsartikel kommen soll, man könnte hier auch Subkategorien einbeziehen, aber die habe ich (noch) nicht. Namen für das Modul vergeben, darf ruhig „Zufallsrezept“ heissen, speichern.

Neuen Menüeintrag und Beitrag anlegen

Viele Wege führen in diesem Fall nach Rom, ich packe das neue Modul wieder in einen eigenen Beitrag und ordne diesem einem Menüeintrag zu.

Menüs->Main Menu->Neuer Menüeintrag-> Name „Zufallsrezept“, Menüeintragstyp einzelner Beitrag, den kann man hier gleich neu anlegen. Im Beitragseditor die Option Module anklicken und hier unser eben neu erstelltes Modul auswählen, beliebigen Text dazuschreiben, speichern und fertig. Wenn alles richtig geklappt hat, steht im Editor jetzt ungefähr sowas:

{loadmodule mod_random-article,Zufallsrezept}

Das kann man sich schon mal merken, diese Syntax wird uns noch öfter begegnen. Das wars jetzt aber auch schon, wir haben unser Zufallsrezept jetzt auch eingebaut.

Meckerpunkt am Rande: die Erweiterungs-Verwaltung

Wenn man unter Erweiterungen->Verwalten sowas wie den Pluginmanager erwartet, guckt man zuerst mal ganz schön, da springen einem neun Seiten mit mehr oder weniger kryptischen Einträgen entgegen. Weil hier nämlich auch die systeminternen Erweiterungen, Module und Komponenten mit angezeigt werden, und da fasst man tunlichst erstmal gar nichts an. Benutzerfreundlich ist das nicht, hier hätte ich mir eine übersichtlichere Lösung gewünscht!

 

 

 

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