Archiv der Kategorie: Single-Küche

Hawaii-Spiesschen zum Grillen

Einleitung

Ich liebe die Kombination von herzhaften Zutaten mit frischer Ananas, so wie bei Toast Hawaii oder Schweinefleisch süßsauer. Dieses Rezept kann man gut als Single-Portion herstellen, etwa von einem Schnitzel. Wenn ihnen eine ganze  frische Ananas zuviel ist, schauen sie mal bei ihrem Supermarkt in der Snack-Kühltheke, da wo auch die frischen Salate und Sandwiches liegen. Da kriegt man oftmal eßfertig zugeschnittene frische Ananas in kleineren Portionen, die eignen sich bestens für dieses Gericht. Was sie nicht gleich verbrauchen, einfrieren! Geht mit frischer Ananas prima, die schmeckt aufgetaut immer noch sehr gut und viel, viel leckerer als die Dosenware.

Zutaten

für 1 Portion:
ca. 125 g mageres Schnitzelfleisch: Schweineschnitzel, oder Hühnchen- oder Putenbrust.
Marinade: 1 El. Sojasauce, 1 Teel. Curry, 1/4 Teel. Paprika edelsüß, 1 durchgepresste Knoblauchzehe, ein Spritzer Zitronensaft, ein Schuß Tabasco.
Zusätzlich: 2 Scheiben frische Ananas, 4-6 Scheiben Bacon (je nach Größe), 1 Schalotte.
2 Bambusspießchen zum auffädeln, noch etwas Currypulver extra.

Zubereitung

Fleisch in 2 cm Würfel schneiden, mit allen Zutaten zur Marinade in einen stabilen Gefrierbeutel geben und alles gut mischen, Beutel dicht verschliessen und das Ganze mindestens eine Stunde oder auch über Nacht durchziehen lassen. Ananas in 2 cm Portionsstückchen schneiden. Schalotte abziehen und quer in dünne Scheiben schneiden. Abwechselnd Fleisch, Ananas und Schalotte auf die Spießchen stecken, dabei den Bacon mit auffädeln. Bei mittlerer Hitze grillen, bis der Bacon knusprig ist, dabei mehrfach wenden, das dauert insgesamt etwa 10 Minuten. Vor dem Servieren noch mit etwas frischem Currypulver bestäuben.

Tipp:

Dazu schmeckt ganz hervorragend als Dip eine süßscharfe Chilisauce, die gibt es im Asienladen unter der Bezeichnung „Sweet Chili Sauce“. Oder schauen sie mal beim Lidl, der hat die Sauce von der Marke Satori, die geht prima und ist sehr preiswert.

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Grillhendl-Gewürzmischung a la Inselfisch

Einleitung

Ich mag sehr gern die knusprige, würzige Haut von gegrillten Hendln, und da ein ganzes Hähnchen für meine Single-Küche dann doch zu üppig ist, gibt es bei mir öfter mal ein Hühnerbeindl oder Flügelchen vom Elektro-Grill. Die Gewürzmischung dafür ist ausreichend für 4 Portionen, hält sich aber in einem verschlossenen Schraubglas einwandfrei wochenlang.

Zutaten:

Für die Würzmischung:

1 El Zwiebelgranulat, 1 El. Paprika rosenscharf, 1 El. Paprika edelsüß, 1/2 Teel. gemahlener Pfeffer, 1/4 geriebene Muskatnuß, 1/2 Teel. Salz.

Zum Grillen:

Pro Portion 1 Hühnerbeinchen, oder die entsprechende Menge Flügelchen (4-6 für einen Single) pro Portion 1 El Butter.

Zubereitung:

Alle Zutaten zur Würzmischung gut vermischen. Butter schmelzen, Hühnerteile rundum dünn damit bestreichen, gleichmässig mit der Würzmischung bestreuen. Bei mittlerer Hitze rundum knusprig grillen, dabei öfter wenden und mit restlicher geschmolzener Butter bepinseln. Dafür sollte man sich genügend Zeit lassen, ganze Hühnerbeinchen brauchen schon so etwa eine halbe Stunde, bis sie innen auch schön durch sind.

Tipp für Kugelgrill-Besitzer:

Man kann auf diese Art ganz hervorragend halbe Hähnchen bei indirekter Hitze zubereiten. Dafür werden die halbierten Hähnchen mit der Hautseite nach oben auf den Rost gelegt und bei geschlossenem Grill ohne zu wenden ca. 3/4 Std. gegart. Sie werden so sehr schön zart und saftig!

 

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Sommerliche Leberspiesschen

Einleitung

Ich esse sehr gerne Leber, aber irgendwie paßt die klassische „Berliner Art“ mit Zwiebeln und Kartoffelbrei nicht so recht zu heißem Wetter. Da habe ich ein bisschen improvisiert und mir bunte Spiesschen vom Grill aus meiner leckeren Kalbsleber gemacht. Da es sich ja nun wirklich nicht lohnt, für eine Portion den Holzkohlengrill anzuwerfen, benutze ich für so etwas meinen kleinen antiken Elektrogrill, das geht hervorragend. Man kann übrigens auch Geflügelleber für die Spießchen nehmen, die ist etwas günstiger.

Zutaten

Für 2 Spiesschen (1 Portion):
125 g Kalbsleber, 4-5 Scheiben Bacon, 2 Schalotten, 1/4 gelbe oder rote Paprikaschote, Pfeffer, 2 El. Olivenöl, Salz.

Zubereitung

Leber in ca. 8-10 Würfel schneiden, Schalotten schälen und quer in dünne Scheiben schneiden, Paprika putzen und in 2×2 cm Scheibchen schneiden. Baconscheiben quer halbieren, jedes Leberstückchen sorgfältig in Bacon einwickeln und abwechselnd mit den Schalottenscheiben und den Paprikastücken auf gewässerte Holzspießchen stecken. Spießchen großzügig mit Pfeffer übermahlen. Elektrogrill vorheizen, Leberspießchen auf den Rost legen und mit 1 El. Olivenöl begießen, 5 Minuten grillen. Wenden, mit dem zweiten El. Olivenöl begießen und in nochmal 5 Min. fertiggrillen, erst auf dem Teller salzen. Dazu schmeckt hervorragend ein frisches Weißbrot oder auch eine Portion Pommes, und ein gemischter Salat.

Tipp 1:

Die Leber wird wirklich nur mit Pfeffer gewürzt, damit der feine Eigengeschmack gut zur Geltung kommt. Ausserdem gibt auch die Schalotte ihren dezenten Zwiebelgeschmack an die Leber ab, das ist als Würze völlig ausreichend.

Tipp 2:

Nicht länger als 5 Minuten auf jeder Seite grillen, damit die Leber nicht trocken wird!

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Eiskaffee light – fast ohne Kalorien, aber trotzdem lecker

Einleitung

Falls ich bei richtigem Sommerwetter mal tagsüber zuhause sein sollte, koche ich in der Früh schon eine Kanne guten Dallmayr Bohnenkaffee und stelle ihn in den Kühlschrank, für meinen erfrischenden Eiskaffee light.

Zutaten

Pro Portion:
2 Tassen eisgekühlter guter Bohnenkaffee, 1 Tasse fettarme H-Milch, ebenfalls gut gekühlt, 1 Teel. Vanillezucker, 4-5 Eiswürfel.

Zubereitung

Alle Zutaten kräftig verrühren und mit Strohhalm in einem hohen Glas servieren. Das wars schon – schlürfen und geniessen!

Anmerkung:

Bitte H-Milch nehmen, frische Milch gerinnt leicht, wenn sie eisgekühlt ist, und schmeckt dann fettig, das ist nicht so lecker.

 

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Kartoffelknödel Tipp für Singles: roh einfrieren!

Einleitung

Zu manchen Gerichten schmeckt ein reeller Kartoffelknödel einfach am besten, zum Schweinsbraten zum Beispiel, oder auch zu einem Stückchen Gans oder Ente. Kartoffelknödel selber zu machen ist aber 1. eine Heidenarbeit und 2. gelingt nicht immer, weil man nicht die richtigen Kartoffeln hat. Da sind die fertigen Kartoffelknödelteige aus der Kühltheke oft die brauchbarste Alternative, die gibt es in durchaus genießbarer Qualität zum Beispiel von Burgi oder Heigl. Aber was macht Single mit den 5-6 Knödeln, die aus so einem Packerl werden?  Gekochte Knödel in der Mikrowelle werden gruselig hartgummiartig, in der Soße aufgewärmt ist auch nicht ideal, und abgeröstet mag man sie auch nicht immer, jedenfalls nicht in solchen Mengen.

Gute Alternative: einzeln roh einfrieren

Dafür macht man schön sorgfältig, mit gerösteten Brotbröckerln in der Mitte, alle 5-6 Knödel fertig, und was man nicht gleich ißt kommt erst einmal auf einem Teller ins Gefrierfach und wird dort einzeln vorgefrostet. Am nächsten Tag verpackt man sich die gefrorenen Knödel einzeln in kleine Gefrierbeutel und beschriftet diese Sicherheitshalber mit dem Vermerk „roh“, damit es beim Auftauen keine unliebsamen Überraschungen gibt.

Zubereitung

Wenn man jetzt einen oder zwei Knödel braucht, kocht man die gefrorenen Knödel ohne vorheriges An- oder Auftauen ganz normal wie frische Knödel, nur etwa 5 Minuten länger. Man nimmt einen Topf, der hoch genug ist daß die Knödel im Wasser schwimmen können und nicht unten am Topfboden anliegen, bringt darin reichlich Wasser zum Kochen und gibt einen Teel. Salz daran. Gefrorene Knödel ins kochende Wasser geben, Hitze sofort reduzieren und in ca 25 – 30 Minuten leise wallend garen lassen. Voilá! Fertig sind die frischen Knödel! Man muß nur aufpassen, daß das Wasser nicht zu stark ins Kochen kommt, nicht daß die Knödel verkochen. Aber so schmecken sie wirklich wie frisch!

 

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Singles Vitaminschüssel: gemischter Salat zum Sattessen

Einleitung

Jetzt nach der Feiertags-Schlemmerei steht mir der Sinn nach leichter Kost, und da ich zu Weihnachten eine echt prima Salatschleuder bekommen habe, gibts bei mir jetzt frisches Grün satt. So eine Salatschleuder ist auch für Singles eine feine Sache, weil gut getrockneter Salat die Marinade viel besser annimmt. Eine gute Salatschleuder kann man ausserdem mitsamt dem restlichen Salat drin in den Kühlschrank stellen (überschüssiges Wasser natürlich abgießen), darin hält das Grünzeug nämlich schön frisch!

Zutaten für 1 Portion:

Marinade:

1 El Aceto Balsamico, 2 Frühlingszwiebeln oder 1/4 Zwiebel, 1/4 Teel. Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 Schuß Maggi, 2El. Olivenöl.

Salat:

1 Tomate, 1/4 Paprikaschote rot oder gelb, 1 5 cm Stück Salatgurke, 1 kleine Möhre. Zwei Handvoll grüner Salat, Kopfsalat oder Feldsalat zum Beispiel, auch gern eine Mischung.

Topping nach Wahl:

1/2 Dose Thunfisch oder 50 g Schafskäse oder ein frisch gebratenes Hühnchen- oder Putenschnitzel.

Zubereitung:

Aceto Balsamico mit Salz, Pfeffer und Maggi gut verrühren, feingehackte Zwiebeln zugeben und ziehen lassen, bis die restlichen Zutaten geschnibbelt sind. Tomate achteln, Paprikaschote in feine Streifen schneiden, Gurke und Möhrchen schälen und fein hobeln. Gemüse mit dem Olivenöl in die Schüssel zum Aceto geben, allles gut mischen. Grünen Salat erst kurz vor dem Servieren unterheben.

Obendrauf kann man sich den Schafkäse oder den Thunfisch streuen, oder man brät sich ein Geflügelschnitzel und gibt es in Streifen geschnitten über den fertigen Salat. Ein Stück Ciabatta, Baguette oder eine Brezn oder ein Laugenstangerl dazu, und der Vitaminschmaus ist perfekt!

Tipp:

Das gute Olivenöl-Dressing nicht wegschütten! Das stippt man mit einem Stückchen Brot aus der Schüssel, das schmeckt erstens gut, und zweitens ist das feine Olivenöl ernährungsphysiologisch notwendig, damit der Körper die Vitamine vom Salat auch gut aufnehmen kann. Nein, ich erzähl keinen Schmus, das stimmt schon so!

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Die echten Oma-Semmelknödel Grundrezept (Semmelnknödeln)

Einleitung

Also, ich war mir ganz sicher daß ich das Rezept hier schon drin habe. Schließlich mache ich sehr oft Semmelknödel, sie sind einfach eine superleckere Beilage zu allen saucigen Gerichten, sind schnell zubereitet, lassen sich bestens vorbereiten und gelingen immer. Aber anscheinend fehlte das Rezept bislang, deswegen reiche ich es hier schnell nach.

Zutaten

Für 5-6 Knödel:
250 g Knödelbrot, 1 kleine Zwiebel, 2 El. Öl, 1/4 l Milch, 1/4 Teel. Salz, Pfeffer, 2 Eier, 2 El. gehackte Petersilie, abgeriebene Schale 1/2 unbeh. Zitrone.

Zubereitung

Zwiebel klein würfeln und im Öl langsam goldbraun rösten, dabei darauf achten daß die Zwiebelstückchen zwar schön Farbe annehmen, aber nicht verbrennen. Milch daraufgießen und zum Kochen bringen, in einer ausreichend großen Schüssel über das Knödelbrot geben und zugedeckt ca. 1/2 Std. einweichen lassen, dabei einmal wenden. Eier und Gewürze sowie Petersilie zugeben und mit den Händen kräftig durchkneten, bis es eine gleichmässige Masse ohne größere Bröckerl wird. In einem großen Topf ausreichend Wasser zum Kochen bringen, ca. 1 El. Salz hineintun. Aus der Semmelmasse 5-6 Knödel formen (Hände dafür mit kaltem Wasser anfeuchten), in das kochende Wasser geben und Hitze auf kleine Flamme zurückschalten. Knödel in ca. 15-20 Min. garziehen lassen, sie sollen dabei nicht sprudelnd kochen, sondern nur leise simmern.

Tipp 1:

Man sollte weder auf die Petersilie noch auf die Zitronenschale verzichten, denn nur damit schmecken die Knödel so unvergleichlich delikat wie bei Oma.

Tipp 2:

Den Knödelteig kann man auch schon am Tag vorher machen und über Nacht im Kühlschrank aufheben. Das ist sehr praktisch, wenn man die Knödel zu einem großen Braten servieren möchte und mit dem schon alle Hände voll zu tun hat.

Tipp 3 für Singles:

Semmelknödel sind sehr gut Mikrowellen-tauglich. Mach dir die ganze Portion, friere die übriggebliebenen Knödel einzeln in kleinen Gefrierbeuteln ein und taue sie bei Bedarf auf mittlerer Stufe in ca. 5 Minuten im Mikrowave auf. Die leckerste Beilage zu einem Rahmschnitzel! Aber auch prima zu Gemüse mit Sauce, etwa zu Wirsing, Kohlrabi oder Blumenkohl mit Bechamelsauce. Letzteres erfreut auch besonders vegetarische Feinschmecker!

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Tapenade: so gut wie in Südfrankreich!

Einleitung

Heutzutage heisst ja jeder Baaz aus schwarzen Oliven „Tapenade“, aber was da so in kleinen Gläschen teuer verkauft wird, schmeckt nie so gut wie selbstgemacht. Mein Rezept stammt von einer Marktfrau aus St. Raphael, die legte es als Dreingabe zu ihren Oliven und Kräutern. Mein Küchenfranzosisch reichte so gerade eben dafür, und wenn ich alle Zutaten beieinander habe, mache ich gleich eine grössere Menge, Tapenade hält nämlich sehr lange. Ausserdem bleibt bei einer grösseren Menge nicht so ein grosser Anteill im Mixer oder Pürierstab hängen.

Zutaten

200 g schwarze Oliven (ohne Stein gewogen), entweder die schrumpeligen kleinen Kräftigen oder die grossen Milden. 1 kleine Knoblauchzehe, 1 Teel. Sardellenpaste, 1/2 Teel. Thymian frisch oder getrocknet, 2 frische Salbeiblätter, 8-10 Kapern, 2-4 El. gutes Olivenöl, Pfeffer, nach Geschmack noch ein Hauch Tabasco oder Cayennepfeffer. Öl (neutrales Pflanzenöl) zum Abdecken.

Zubereitung

Alle Zutaten zusammen pürieren (oder im Mörser zermusen), in kleine Gläschen füllen und mit Öl abdecken.

Tipp 1:

Tapenade auf geröstetem Weißbrot – schlichter, purer Genuss!

Tipp 2:

Bei Hühnerbeinchen zum Grillen unter die Haut geschoben, so würzig haben Sie ihr Huhn noch nie gegessen!

Tipp 3 für Singles: nur Mut, Tapenade hält sich im Kühlschrank, immer schön mit Öl bedeckt, mehrere Monate! Ganze Portion machen, und nach und nach geniessen.

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Filet-Geschnetzeltes mit Broccoli

Einleitung

Ich mag Broccoli echt gern, aber ich hasse matschig gekochten Broccoli, und das passiert mir immer wieder wenn ich versuche ihn als Beilage zu kochen. Wesentlich besser gelingt er mir pfannengerührt nach der Chinesischen Methode, da bleibt er knackig. Also hab ich mir die Garmethode bei den Asiaten abgeguckt, aber ganz europäisch gewürzt, und daraus ist dieses feine Single-Gericht entstanden. Dafür  eignet sich aber nur wirklich zartes Fleisch. Ideal sind die dünnen Endchen vom Schweinefilet, aus denen man keine schönen Medaillons mehr schneiden kann. Es gelingt aber auch mit einem Stückchen Puten- oder Hähnchenbrust.

Zutaten

Für 1 Portion:
125-150 g Schweinefilet, quer zur Faser in 1/2 cm dünne Scheibchen geschnitten. 1/8 l fruchtiger Rose, Weißwein oder Prosecco, 1 durchgepreßte Knoblauchzehe, Pfeffer aus der Mühle, 1 guter Spritzer Worcestersauce oder Maggi ( ja, echt!).
2 El Olivenöl, 1 Teel. Butter, 1/2 Zwiebel in feine Ringe geschnitten, 200 g Broccoli in 2 cm kleine Röschen geteilt, 1/8 l Fleischbrühe, Salz, 2-3 El Sauerrahm oder Creme fraîche, Parmesan.

Zubereitung

Fleisch sorgfältig aufschneiden, mit Wein, Knoblauch, Pfeffer und Worcestersauce mindestens 1/2 Stunde marinieren. Dann trockentupfen (Marinade auffangen) und in Olivenöl und Butter bei guter HItze rasch anbraten, dabei ständig wenden. Achtung! Das dauert echt nur 1-2 Minuten, das Fleisch soll gerade eben seine rosa Farbe verlieren, keinesfalls verbrennen lassen! Fleisch mit einem Schaumlöffel aus der Pfanne heben (Fett drinlassen), Zwiebeln und Broccoli hineingeben und unter stetem Wenden kräftig 2-3 Minuten anbraten. Aufgefangene Marinade und Brühe angießen, einkochen lassen bis die Flüssigkeit den Pfannenboden gerade noch bedeckt. Wenn der Broccoli gar, aber noch bißfest ist, Fleisch wieder zugeben und Hitze sofort ganz zurückschalten, eine Minute unter stetem Rühren wieder warm werden lassen. Mit Salz (wenig) und evtl. noch etwas Pfeffer abschmecken, Pfanne vom Feuer nehmen, Sauerrahm oder Creme fraîche unterrühren, sofort servieren..

Dazu passen Nudeln, sehr fein ist es mit grünen Bandnudeln, und obendrauf noch ein wenig geriebener Parmesan.

Tipp fürs Timing:

Zuerst alles kleinschnipseln und das Fleisch marinieren. Dann das Nudelwasser aufsetzen. Wenn das kocht, Pfanne erhitzen. Nudeln ins Wasser schmeißen, Timer auf Nudelkochzeit stellen und jetzt das Geschnetzelte zubereiten. In den paar Minuten, die das Fleisch und Gemüse brauchen, sind auch die Nudeln gar. Schlimmstenfalls muß man sie ein paar Minuten warmhalten, aber besser die Nudeln warten auf das Geschnetzelte als andersherum, dieses Gericht verträgt nämlich das Rumstehen und Warmhalten überhaupt nicht.

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Tagliatelle mit Lachs – Festessen für Singles

Einleitung

Geräucherten Lachs gibt es im Supermarkt auch in kleinen Portionen, so zu 80 oder 100 Gramm. Das kommt gerade recht für ein Single-Rezept, das noch dazu schnell zubereitet ist.

Zutaten

Man braucht für eine Portion:

80-100 g Räucherlachs, 1 reife Tomate, 1 El. Butter, 1/8 l Sahne, ein Schuß Weißwein oder Prosecco, ein Spritzer Zitronensaft. Salz, Pfeffer. Parmesan.
Nudeln nach Geschmack: Tagliatelle (=Bandnudeln, sehr fein in Grün), oder auch Farfalle oder Spaghetti.

Zubereitung

Tomate brühen, häuten, entkernen und in kleine Würfel schneiden. In der Butter leicht andünsten. Lachs in 1 cm Streifen schneiden. Jetzt schon mal die Nudeln kochen, die Sauce ist gleich fertig!
Sahne, Wein und Zitronensaft zu den gedünsteten Tomaten geben, bei milder Hitze leicht einkochen lassen. Kurz bevor die Nudeln fertig sind vom Feuer nehmen und den Lachs unterrühren, mit Salz (vorsichtig, der Lachs ist wahrscheinlich salzig genug!) und Pfeffer abschmecken. Nudeln abgießen, mit der Sauce mischen und dabei schonmal etwas Parmesan unterrühren, restlichen Parmesan bei Tisch reichen.

Dazu paßt hervorragend ein frischer grüner Salat und ein Glas von dem Weißwein aus der Küche!

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