Archiv der Kategorie: Sommer

Niedrigwasser in St. Heinrich 22.9.2003

In St. Heinrich fehlt es manchmal nicht nur an Wind, sondern nach einem heissen Sommer oft auch an Wasser. Wenn der Starnberger See nämlich Niedrigwasser hat, kann man in der flachen, sandigen Bucht am Strandbad lang marschieren, bis man endlich in tieferes Wasser kommt, wo man dann auch schwimmen kann. Das sieht dann sehr lustig aus mit den vielen Spaziergängern zwischen den Segelbooten im seichten Wasser.

Niedrigwasser in St. Heinrich
Niedrigwasser in St. Heinrich

Kein Wind in St.Heinrich 29.5.2003

In St. Heinrich am Südende des Starnberger Sees gibt es ein kleines, gemütliches Strandbad, einen Kiosk und eine Surfschule.

Die Surfschule macht allerdings nicht so richtig viel Geschäft, weil hier in der Ecke meistens einfach kein Wind geht, ganz oft sieht es im Sommer hier so aus wie auf diesem Bild. Das ist zwar für Badegäste ganz ideal, aber die Surfer und auch die Segler haben bei solcher Flaute halt einfach Pech gehabt!

Kein Wind in St.Heinrich
Kein Wind in St.Heinrich

 

 

Benediktenwand über dem Walchensee

Vom Walchensee-Südufer aus sieht man im Hintergrund völlig unverkennbar die Benediktenwand aufragen, den berühmten Aussichtsberg am Isartal.

Es gibt eine herrliche Bergtour, die in Lenggries beginnt. Man kann mit der Bergbahn das erste Stück hinauffahren bis zum Brauneck, und dann am Fuß der Benediktenwand absteigen bis nach Sachenbach im hintersten Eck des Walchensees. Ich bin die Tour noch nie selbst gegangen, aber man muß einen herrlichen Ausblick auf den See von oben haben. Ich habe da schon ganz tolle Fotos gesehen, und begeisterte Berichte von der Tour gelesen.

Benediktenwand über dem Walchensee
Benediktenwand über dem Walchensee

Baumstamm an der Isar 22.9.2002

Wie ein Drache sieht er aus, der angeschwemmte Baumstamm in der Isar bei Thalkirchen. Seit der Isar-Renaturierung darf der Fluß wieder Treibholz anschwemmen, und man sieht die bizarrsten Baumgestalten am Ufer. Das nächste Hochwasser schwemmt sie dann wieder weg, und dann sieht alles wieder ganz neu und anders aus.

Baumstamm an der Isar
Baumstamm an der Isar

Die grosse Kiesbank 16.9.2002

Ich habe lange Jahre im schönen Haidhausen unweit der Isar gewohnt, da bin ich immer gerne am Flußufer spazieren gegangen. Lange Märsche habe ich da gemacht, bis hinauf nach Thalkirchen hinter dem Tierpark.

Früher war die Isar dort in ein schnurgerades Betonkorsett eingezwängt, aber das ist heute alles ganz anders. Das grosse Projekt der Stadt „Renaturierung der oberen Isar bei Thalkirchen“ hat alles verändert und wirklich wunderschön gemacht, hier sieht die Isar wieder aus wie ein Wildfluß. Ich wüßte gerne, wieviele Tausende Tonnen Beton, Felsbrocken und Schotter die Stadtbaumeister bewegt haben, um die Isar aus ihrem Korsett zu befreien und wieder frei fließen zu lassen. Auf jeden Fall hat es sich rentiert, wir haben am Fluß jetzt das schönste Naherholungsgelände mitten in der Stadt.

Die grosse Kiesbank
Die grosse Kiesbank

Feringasee am Abend 9.9.2002

Der  Feringasee im Münchner Nordosten war lange Zeit mein Ausweichrevier, wenn es sich nach der Arbeit im Sommer nicht mehr gelohnt hat, zum Starnberger oder zum Ammersee rauszufahren. Er ist allerdings bei schönem Wetter immer sehr überlaufen, die Parkplätze sind an heissen Tagen immer schon mittags voll.

Aber es ist doch recht schön dort, und Abends wird es immer ruhiger, da kann man lange sitzen und die letzten Sonnenstrahlen geniessen.

Feringasee am Abend
Feringasee am Abend

Diessen im Dunst 30.8.2002

Vom Strand von Wartaweil am Ammersee-Ostufer schaut man direkt nach Diessen hinüber. Es ist aber bei schönem Wetter oft so dunstig, daß man ausser dem hohen Turm des Marienmünsters nichts von der Ortschaft sieht.

Das Marienmünster ist übrigens sehr sehenswert, da müssen sie unbedingt mal vorbeischauen, wenn sie in der Nähe vom Ammersee sind. Die Kirche ist ein Barockmeisterwerk, und der stille Brunnenhof mit den uralten Rosenbüschen allein ist schon einen Besuch wert.

Diessen im Dunst
Diessen im Dunst

Regatta vor dem Jochberg 29.7.2002

Also, normalerweise ist es ein Insider-Witz bei allen Walchensee-Stammgästen, daß der Wind immer dann wegbleibt, wenn eine Regatta angesagt ist. Das war an diesem Tag nicht der Fall, der Wind hat kräftig geblasen und die Segler und Surfer mit Tempo über den See gejagt.

Dies ist der Blick vom Oststrand der Halbinsel Zwergern, hier hat man den Jochberg direkt im Visier. Es ist immer recht friedlich hier, weil man nur mit dem Boot oder zu Fuß herkommt, es führt keine Fahrstrasse über die Halbinsel. Schöne Platzerl gibts hier, und eine Brandung wie am Meer!

Regatta vor dem Jochberg
Regatta vor dem Jochberg